Irgendwie empfinde die Überlegung als komisch. Mitglied in einem Verein werden nunmal Menschen, keine Tiere - wieso sollte man also den Beitrag vom Hund abhängig machen? Dafür könntet ihr auch mit 4 oder 5 eigenen Hunden auf den Platz und das Angebot nutzen. Arbeitsstunden könnt ihr zusammen ableisten, dass bleiben dann doch einfach 15, nur zu zweit.
Vereine sind eben deswegen in der Regel günstiger als kommerzielle Hundeschulen, weil sie von der Zusammenarbeit leben. Jeder bringt sich ein, jeder gibt und bekommt dafür eben etwas zurück. Erfahrungsgemäß sind die meisten Leute die in so einem Verein Mitglied sind ganz normal Berufstätig, ihr seid nicht die einzigen die Schicht arbeiten. 15 Stunden im Jahr empfinde ich auch nicht als viel. Das sind vielleicht zwei halbe Tage und vielleicht mal ein paar Stündchen auf einem Turnier helfen. Zum Training schafft ihr es doch auch, bzw möchtet das andere sich die Zeit für euch nehmen um mit euch zu trainieren? Ein paar Mal im Jahr statt zu trainieren irgendwas für den Verein machen wäre ja auch eine Option, wenn man denn wirklich will.
Eine Platzanlage muss erhalten werden, ein Verein braucht dafür Einnahmen ( Kantine, Turniere, Seminare..) , es muss Leute geben die die Ausbildung übernehmen, es müssen Geräte angeschafft und in Stand gehalten werden. Sorry, dass funktioniert nicht von ein paar Hanseln die 60 Euro im Jahr Zahlen und meinen damit ist es gut. Es hat seinen Grund , warum kommerzielle Hundeschulen mehr kosten.
was gedenkt ihr denn für den Verein zu tun, weswegen er darauf verzichten sollte von euch zumindest denn normalen Beitrag zu verlangen und nicht darauf zu bestehen, ein paar Stunden im Jahr mitzuarbeiten? Irgendwie muss man das ja auch vor den andern Mitgliedern, die ihrerseits vollen Beitrag zahlen und sich für den Verein einsetzen rechtfertigen.
Ich bezweifle auch ganz ehrlich, dass ihr in einem nicht VDH Verein davon kommt ohne das ihr gewisse Dinge leisten müsst. Anders funktionieren (gemeinnützige) Vereine halt nicht. Vielleicht habt ihr Glück und sie haben ein paar Blöde , die den Laden schmeissen und ziehen andere, die irgend einen Grund finden warum sie nichts tun können , halt mit durch. Aber a) wäre mir das echt peinlich und b) knallt es in solchen Konstellationen meistens irgendwann, weil sich das kaum jemand über längere Zeit antut.
Vielleicht seid ihr ja in einer kommerziellen Hundeschule einfach besser aufgehoben. Kostet dann halt.
BTW - wenn es für jeden so selbstverständlich wäre mitzuhelfen, würde man solche Regelungen mit Pflichtstunden nicht einführen müssen...