Im DF (und diversen Trainingsrichtungen...) existiert die Meinung, dass quasi jeder Hund der etwas anderes tut als das ganze Leben stoisch über sich ergehen zu lassen unsicher ist. Diese Meinung teile ich nicht 
Es gibt Rassen, die aus unterschiedlichen Gründen einfach territorial sind, ihr Grundstück gegen Eindringlinge bewachen. Je nach Hundetyp "reicht" ihnen das auch, ein entsprechendes Areal im Blick zu haben, die Grenzen abzulaufen und ggF zu verteidigen.
In wie weit man das in der Ausprägung lenken kann ist sicher eine Sache der Erziehung (und schlussendlich dessen, in wie weit der Hund dafür veranlagt ist) - aber komplett raus bekommen wird man es nicht und für viele Rassen ist es auch einfach Lebensaufgabe.
Fakt ist einfach, dass dieses am Zaun Gekläffe wahnsinnig selbstbestätigend ist. Man sieht was, macht Krach und der Eindringling geht. Gewonnen. Gibt Adrenalin, Man ist erfolgreich, toll, gibt man nächstes Mal gleich noch mehr Gas.
Gerade wenn das das einzige Highlight des Tages ist, lohnt sich das natürlich noch mehr.
Ich persönlich mag es nicht, weil mich kläffende Hunde nerven. 2-3 Mal anschlagen (und das bekommt man auch nicht raus) wenn jemand wirklich etwas will ist okay, mehr nicht. Wenn ich irgendwo einsam wohnen würde, wo eh nur ein mal am Tag jemand vorbei kommt, dann würde ich das vielleicht anders sehen.