Ich denke die Problematik ist halt, dass jeder Mensch auch nur bestimmte Kapazitäten hat und die sind irgendwann ausgeschöpft. Früher war es so, dass IPO eben Breitensport war und sich das alles etwas aufgeteilt hat...
Heute sind die Vereine in denen man eine entsprechende "Infrastruktur" (SD Helfer, Örtlichkeit, Ausbildungswart, Fährtenleger/Gelände) hat rar gesät und dementsprechend konzentriert sich meistens alles auf ein paar wenige . Wir hatten in meinem BLV Verein auch schon die Situation, dass wir einen Aufnahmestopp hatten (zumindest für Leute die wir nicht irgendwo her kennen) und dann z.B. die nach Emails zwar sehr motiviert klingende , aber auf Grund der körperlichen Gegebenheiten des Hundes eigentlich ungeeignete, Halterin des Terriermixes abgewiesen haben.
In meiner OG sind wir da mittlerweile auch relativ strikt, was potentielle Mitglieder angeht. Wir verbringen da einen großen Teil unserer Freizeit und da sollte man sich verstehen. Wir verlangen von keinem, dass er unbedingt in nem halben Jahr Prüfungen laufen muss oder höher führt, aber er sollte rein passen, man sollte an einem Strang ziehen und er sollte sich auch mit einbringen. Diese (altbekannte) Situation, dass sich extra Grüppchen bilden möchten wir nicht . Ist einfach nur der Nährboden für weitere Konflikte. Wobei mir wie gesagt Leute die sich einfach über jeden Fortschritt mit ihrem Hund freuen lieber sind als die ganzen Möchtegern Weltmeister und Prinzessinnen, die eh nur eine Zweckgemeinschaft bilden und mit denen man sich eh alle paar Wochen in den Haaren hat weil sie sich und ihren Superhund nicht richtig gefördert sehen.
Von daher würde ich das ganze auch nicht gar so negativ sehen. Manchmal reinigen Gewitter die Luft und wenn der Vorstand hinter euch steht, bzw ihr euch keine Gedanken darüber machen müsst das man euch Steine in den Weg legt, würde ich das ganze eher als Chance sehen um einen Konfliktherd "loszuwerden".