Beiträge von bordy

    Niemand sagt, dass es eine super tolle Idee ist , Hunden gekochte Knochen zu verfüttern.
    Allerdings ist es einfach auch unnötige Panikmache, hier Geschichten von zig Hunden (okay 4... dann 2) auszupacken, die angeblich im persönlichen Beisein (oder dann doch nicht) genau an diesem einen Knochen gestorben sind.

    BTW, wenn der Hund schon einen erwischt hat, macht der Tierarzt auch nichts anderes als Sauerkraut empfehlen und abwarten.

    Ich scheine ebenfalls von Glückspilzen umgeben zu sein - schon eher seltsam das man angeblich 4 Hunde in direkter Umgebung hat (wenn man sie persönlich hat sterben sehen), die wirklich genau an der Fütterung eines Hühnerknochens gestorben sind.


    ;)

    Naja, selbst Babyshampoo entfettet nunmal (sonst wärs kein Shampoo). Ob sowas wirklich wöchentlich sein muss, weiß ich nicht... ich würde da eher nur mit Essig spülen und ansonsten gründlich mit klarem Wasser waschen.


    Generell glänzen vor allen Dingen schwarze Hunde halt mehr und "trockenes" Fell eher weniger.
    Neben dem Futter (Leinöl und Bierhefe unterstützen das Fell wohl auch- gibts ganz normal im Drogeriemarkt), kann man versuchen diesen Fettfilm wieder hinzukriegen, in dem man halt selber ölt. Kokosöl hilft praktischerweise auch gegen Ungeziefer und glänzt ;) Und es ist deutlich günstiger, als X Euro für ein Shampoo zu zahlen, in dem nur wenige ml enthalten sind...

    Die Situation mit dem "fällt hin und bricht sich was" halte ich nun auch für recht konstruiert. Mal ehrlich, es gibt genügend Gründe warum das mit einem Hund passieren kann... da muss der nicht "extrem agressiv" sein. Wenn ich z.B. einen sehr freundlichen, stürmischen Junghund habe, dann kann es mir genauso passieren das mir die Leine durchrutscht oder reisst und er ein Kind umwirft. Das ist ähnlich vorhersehbar oder unvorhersehbar, wie wenn mir das bei einem Hund dessen Antriebskraft in diesem Moment Aggression ist passiert.
    Dem Kind wird es im Fall der Fälle egal sein, ob der Hund nur spielen oder es fressen wollte und die Folgen bei einem ansonsten entsprechend gesicherten Hund sind auch die gleichen.


    Allerdings fallen mir spontan genügend Situationen ein, in denen man unter Umständen gerade einen problematischen Hund nicht mehr behalten kann. "Einfachster" Fall, man bekommt selbst Nachwuchs (und selbst wenn das mit dem Hund klappt, wird es spätestens schwierig, wenn der dann auch mal Freunde mitbringt) , wenn man nicht im Eigenheim wohnt, Kündigung durch den Vermieter (mit so einem Hund etwas neues zu finden ist so gut wie unmöglich) , Änderung des Beschäftigungsverhältnisses, Trennung vom Partner mit allen Folgen, Eigene Krankheit...

    Wenn man mit offenen Karten spielt, ist die Vermittlung eines problematischen Hundes meistens so gut wie unmöglich, wenn man nicht gerade Glück hat. und mit problematisch meine ich nun noch gar nicht mal "kann lebenslang nur 24/7 mit Maulkorb geführt werden".
    Im Gebrauchshundebereich bekommt man einen Hund, der vielleicht etwas griffiger (idR solche Hunde wie im Eingangspost beschrieben) ist meistens ganz gut unter wenn er :
    - gesund
    - jung (maximal 2-3 Jahre)
    - gut veranlagt (nicht jeder Hund der für den Normalhundehalter schwierig ist, ist auch als Dienst/Sporthund geeignet..)
    ist und im Idealfall noch FCI Papiere hat. Trifft eines dieser Merkmale nicht zu, ist er eigentlich unvermittelbar. Selbiges gilt für Rassen, bei denen ein gewisses Potential eigentlich nicht gewollt ist. Der Markt für einen Goldi, der zwickt wenn man an seinem Futternapf vorbei will ist einfach nicht da und ein Tierheim wird sowas auch nicht freiwillig nehmen.

    Am Ende bleibt doch wie meist dabei... die, die im Großteil in der Realität nichts mit problematischen (was über etwas bellen an der Leine raus geht..) Hunden zu tun haben, würden niiiiiiiieeeemals einen Hund einschläfern lassen.

    Die, die da auch reale Erfahrungen haben wissen, dass guter Willen oft nicht reicht und selbst wenn der Hund easy wieder hinzubekommen ist, braucht man wen der es macht.
    Und nein, ein Hund muss nicht erst "nur am Kurzführer und mit Maulkorb" führbar sein, damit man ihn nicht unter bekommt. (siehe schonmal die Situation im Eingangsposting)

    Natürlich können Knochen splittern und ich würde meinem Hund jetzt gezielt keine gekochten füttern. Wenns dann aber mal passiert, ist Sauerkraut füttern aber sicher schon mal nicht schlecht.


    Ich würde mich da nicht verrückt machen. Ich kenne genügend Hunde, die regelmäßig wohlmeinend gekochte Knochen bekommen (auch Kotelett ) und im Vergleich bis dato keinen einzigen, der damit jemals ein Problem hatte. Auch wenn ich es wie gesagt nun nicht gezielt provozieren würde.. manche bauschen das auch auf.