Beiträge von bordy

    Ok, war etwas kurz gefasst.
    Hier in "Norddeutschland" gehen viele Kühe auf die Weide.

    75% im Norden
    16% im Süden

    Was ist jetzt die realistische Zahl?

    Wenn man mit einbezieht, dass Deutschland nunmal 16 Bundesländer hat, kannst du das einfach per Durchschnitt errechnen. Selbst wenn man nur von den % Werten ausgeht, wird's nicht gar so viel mehr als die 16% (27% um genau zu sein)... da hat man aber noch gar nicht mit einbezogen, dass in den restlichen Bundesländern auch noch deutlich mehr Kühe leben (was auch in deiner Quelle z.B. steht) als in NRW, Niedersachsen und Schleswig Holstein. Bezieht man das mit ein, wird's noch deutlich näher an die 16% kommen.

    Ich habe auf einem Milchviehbetrieb in NRW gelernt.

    "In den neuen Ländern mit vorwiegend großen Beständen gehen nur 19 % der Milchkühe auf die Weide, aber auch in Bayern waren es nur 16 % der Tiere. Dagegen weideten in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein im Durchschnitt drei von vier Milchkühe,..."

    http://www.topagrar.com/news/Home-top-…de-1009985.html

    Deutschland besteht also aus Niedersachsen, NRW und Schleswig Holstein? Das hab ich mal anders gelernt. ;)

    16-19% klingt übrigens eher realistisch.

    Die meisten Milchkühe kommen in D auf die Weide!

    Ich finde ja , man sollte seine Infos schon hinterfragen und so manche Dinge die im "Veganen Lager" rumschwirren (siehe das mit den Entzündeten Eutern... das is halt Quatsch) stimmen halt nicht - aber das die meisten Milchkühe in D Weidezugang haben wäre mir jetzt neu und stimmt auch nicht gerade mit offiziellen Zahlen (irgendwas um die 98% "konventionelle" Haltung ohne Freiland etc ) überein.

    Das mag etwas Regional abhängig sein, aber ich habe schon wirklich lange keine Kühe mehr auf der Weide gesehen... mehr oder minder moderne und saubere Laufställe, ja. Aber Eigentlich ist das eher Standard, dass maximal die Rinder einen Sommer auf der Weide verbringen und danach wars das. Hab ich mir auch so erklären lassen durch entsprechende Landwirte, dass neben den Flächen die sie "intensiver" nutzen können als als Viehweide, sie das Rein und raus treiben zu den Melkzeiten als nicht wirtschaftlich ansehen. Wenn man teilweise bis zu 3 mal täglich melken will/muss, auch irgendwie nachvollziehbar.

    Man muss ein Kalb nicht direkt am nächsten Tag von der Mutter trennen, es ist durchaus auch möglich es erstmal zu belassen, die erste Zeit nur den "Überschuss" zu nehmen und nach dem trennen dann eben alles.
    Wird in einigen z.B. Demeter Betrieben auch so gehandhabt ;)


    Trächtig werden würde eine Kuh jährlich auch ohne Zutun des Menschen, würde man sie mit Bullen gemeinsam halten, dass ist nicht der Punkt.

    Irgendwo muss man die Kirche auch mal im Dorf lassen - wenn man jedes Trennen von der Mutter als "grausam" empfindet, verstehe ich nicht ganz wie man Hundehaltung vor sich selbst rechtfertigt. Auch Hundewelpen würden natürlicherweise nicht schon mit 8 Wochen von der Mutter getrennt und scheinen mit dieser "Grausamkeit" doch überwiegend sehr gut klar zu kommen, bzw sie nicht als solche zu empfinden.

    wenn du mich zitierst dann bitte richtigich habe nie geschrieben das es kein kriterium ist

    ich habe geschrieben das an erster stelle das am leben erhalten kommt
    und alles andere dannach

    Ich habe dich schon richtig zitiert und du sagst es doch jetzt selbst auch, bzw zeigt das dein Handeln... dir scheint schon irgendwie bewusst zu sein, dass der Hund nicht mehr will - ist für dich aber offensichtlich kein Kriterium, sonst würdest du deinem Hund das ersparen.


    ich weiß auch das kein lebewessen so leben wollen würde
    aber soll das bedeuten gleich bedeuten das mann das tier einschläfern lassen soll?

    spaß und wollen kommen dannach

    Zitat von PasaM2015


    mir ist es am wichtigsten ohne schmerzen ihn am leben zu erhalten

    (plus weitere )

    Du sagst doch selbst ganz klar, dass es für dich nicht relevant ist, dass der Hund nicht mehr will . Am leben erhalten um jeden Preis... aber ich frage mich, sieht so liebe zu Tier aus? Ich denke nicht.. Lieben heisst auch mal loslassen.

    Aja.Man sollte sich mal überlegen, wie es wäre, wenn wir den Hund selbst töten müssten. Wann würden wir das tun?

    Auch zu keinem anderen Zeitpunkt, als es der Tierarzt getan (also die Narkose gesetzt..) hat.
    Wenn ich bei meinem Hund bin, die Entscheidung klar treffe , im die Pfote mit dem Zugang halte, dann machts auch keinen Unterschied mehr ob ich die mal ml in den Zugang nun selbst einführe.


    Ich habe Verständnis dafür, dass die Entscheidung schwer ist, dass man vielleicht je nach Typ ein paar Tage braucht (so es denn kein Akuter Notfall ist) um sich damit anzufreunden und auch dafür, dass man sich eine Zweitmeinung einholt. Wofür ich allerdings kein Verständnis habe ist, wenn man sich als erwachsener Mann wochenlang vor seiner Verantwortung drückt und der Hund darunter leidet... weil es ja laut Zitat kein Kriterium ist, ob der Hund noch will oder nicht.

    Ich kann für mich grundsätzlich ethisch durchaus vertreten Tierische Produkte zu verwenden und auch im schlachten. Im Endeffekt muss man doch mal sagen, dass der grundsätzliche Auslöser der ganzen Probleme (Bedingungen in der Massentierhaltung, Folgen auch für die restliche Menschheit die nicht so privilegiert ist, etc.) nicht ist, dass man 1-2 mal die Woche Fleisch ist und ansonsten auch mit einigermaßen Bedacht einkauft.

    Die ganze Problematik entsteht doch durch den mehr oder minder unreflektierten Konsum, den Anspruch das immer alles ständig verfügbar sein soll und kann man sich mal etwas nicht sofort und ständig leisten, ist es sofort inakzeptabel.

    Wenn jeder da etwas reflektiert, dann lösen sich die Probleme eigentlich von ganz allein, auch wenn er hin und wieder nicht auf sein Käsebrot verzichten mag.

    wenn du diesen thread vom anfang verfolgt hättestwürdest du wissen das ich am anfang zwssichen op und nicht op hin und her bin
    in dieser zeit sollte er ja auch mit der pysho anfangen

    er war bis vor ca einer woche noch selbständig
    und vom anfang bis vor einer woche wurde er nicht besser aber auch nicht schlimmer
    diese lähmung kam jetzt erst

    genau aus dem grund sollte er auch mit der pysho anfangen
    wenn es sich so stufen weisse entwickelt hätte
    wäre ich auch das risiko mit der op eingegangen

    Das ist doch jetzt wirklich Augenwischerei. :/


    Fakt ist doch, du warst bei mehreren Kliniken, hast dem Hund diverse Medikamente verabreichen lassen, scheinbar auch schon eine Physiotherapeutin kontaktiert und innerhalb dieser 4 Wochen ist durch all das was du aufgewendet hast nichts irgendwie besser geworden, sondern deutlich schlechter - anders kann man den Wechsel von "humpelt" auf kommt hinten gar nicht mehr hoch, frisst schlecht, wird inkontinent ja wohl irgendwie nicht beschreiben. "es wurde nicht besser aber auch nicht schlimmer"... was wäre da denn bitte "schlimmer werden" für dich, wenn nicht das?
    Scheinbar ist es ja nun auch nicht so, dass du eine lückenlose Betreuung für den Hund gewährleisten kannst (und nein, könnte ich auch nicht, aber ich würde einen Hund in dem Zustand auch nicht weiter rumziehen) , so dass der Hund ganz zwangsläufig jeden Tag mehrere Stunden im schlimmsten Fall in seinen Hinterlassenschaften rumliegt, im "besten" Fall ist er halt nur hilflos.


    Im Endeffekt kann man deinem Hund nur wünschen, dass es jetzt schnell geht, wenn du deine Verantwortung schon nicht wahrnehmen willst.

    Bevor du danach dann wieder einen Hund aufnimmst, würde ich mir selbst auch ganz direkt die Frage stellen, ob du wirklich in der Lage bist in jeder Lage zum Wohl deines Hundes zu handeln...


    Mehr kann man dazu dann auch eigentlich nicht mehr sagen, da du deine Meinung ja scheinbar nicht wirklich kritisch hinterfragst. Wir drehen uns da im Kreis.