Beiträge von bordy

    Ja, meine ich. Die Preisfrage ist halt, ob es dadurch wirklich ankommt, dass du es blöd findest, wenn er es fallen lässt.


    Wie gesagt, für viele Hunde reicht das meiner Erfahrung nach mit dem Zwischenschritt.. aber ich lege eigentlich, je nach Hund schon irgendwie Wert darauf das der Vorsitz mit Holz sehr hochwertig, bzw fast schon selbstbestätigend wird, wohingegen ungefragtes abgeben blöd ist. Kommt halt auf den Hund drauf an wie man das anstellt. Nächste Stufe nach "gibt keine Belohnung" wäre da z.B. für mich das Training komplett abzubrechen. Hund kommentarlos weg.

    Und was hast du gemacht, als er das sicher gemacht hat und dann ausgespuckt hat...?


    Ich verknüpfe das "Bring" direkt mit dem Vorsitzen, dass halten allein ist ein separates Kommando. Zwischen Nachrücken mit Holz und dem Vorsitz mit Holz baue ich dann noch einen Zwischenschritt ein.
    Der Hund wird ein paar Schritte entfernt hingesetzt, ich halte das Holz vor mir in der Position, die es dann später haben soll und gebe das Kommando Bring. Der Hund kommt im besten Fall also zu mir, nimmt das Holz und setzt sich in gleichem Moment. Ich lasse erst los, wenn er sich auch gesetzt hat (mit Holz).

    In aller Regel reicht das schon als Zwischenschritt - jetzt davon ausgehend, dass der Hund wirklich weiss, dass er das Holz festzuhalten hat und wegspucken nicht geht.

    Hunde sind nicht unbedingt reine Fleischfresser. ;) und ganz ehrlich , wenn ich in einen 8 Monate alten Hund dieser Größe solche Mengen rein stopfen muss, dann ist das doch ein Indiz dafür, dass dieses Fütterungsvorgehen für deinen Hund nicht passt.


    Du schreibst doch auch selber, er wäre "ruhiger" geworden.. auch das ein typisches Symptom.


    Wenn du frisch füttern möchtest, würde ich mir mal wirkliche (! nicht die aus irgendwelchen 5 Euro Broschüren) Bedarfswerte für Hunde raussuchen, danach einen Plan erstellen und dann z.B. das Futter mal überbrühen und mindestens den pflanzlichen Teil kochen. In rohem Zustand können sie damit eh relativ wenig anfangen.
    Die meisten Hunde mögen es so deutlich lieber.


    Im übrigen verstehe ich nicht ganz, warum "Verträglichkeit" so sehr am Kot festgemacht wird.
    Euch ist schon bewusst, dass gerade bei so großen Firmen wie Pedigree und Co ganze Labore damit beschäftigt sind, den "Perfekten Haufen" zu kreieren? Für mich sagt das noch relativ wenig aus.
    Wenn der Hund sich wohl fühlt, gutes Fell hat, agil ist und nicht gerade permanenten Durchfall hat , ist das okay. Ein Futter ist nicht unbedingt besser verträglich für einen Hund, nur weil die Haufen "schöner" sind.

    Wir machen sehr viel unterschiedliche Sachen. Zum einen Teil wirklich auspowern mit Aufgaben, wieder die einfachen Kommandos usw.
    Es ist zur Zeit auber wirklich schwierig mit ihm, da er sich von allem ablenken lässt.

    Ich kenne die Trainerin schon seit vielen Jahren und würde nur sehr ungern wechseln. Da sie eigentlich eher Kastrationskritisch eingestellt ist, ist mir eben ihr Rat mal darüber nachzudenken auch irgendwie eingefahren!

    Für euch interessant bei diesem Problem würde vor allen Dingen sein, sich eurem großen "Reiz" zu stellen. Will heißen, gezielte Konfrontation mit Hündinnen, unterbinden von Dingen die ihr nicht wollt und zwar nicht erst wenn der junge Rüde sabbernd an der Pippistelle steht und die Augen verdreht.


    Parallel dazu ist Beschäftigung körperlicher und geistiger Form sicher elementar. Ein müder Rüde in akuten Phasen hat weniger Energie sich auf Mädels einzuschießen ;)


    Im Endeffekt kann es ja sein, dass ihr ansonsten gut mit der Trainerin klar kommt. Aber mal ehrlich, wenn man direkt am Anfang bei einem jungen Rüden , der sich nach deinen Erzählungen erstmal vollkommen normal für sein Alter verhält, mit der Kastrationsempfehlung kommt ist das irgendwie nicht ganz so vertrauenserweckend.

    Die Preisfrage wird sein, was ihr da macht , nicht unbedingt wie oft.


    Das ein junger Rüde erstmal sehr interessiert an der Damenwelt ist, ist eigentlich normal - da sollte man dann eben entsprechend einwirken, bis er sich etwas daran gewöhnt hat.


    Schlussendlich ist es aber nicht so besonders abwegig, dass ein erwachsener Rüde einer Gebrauchshunderasse irgendwann nicht mehr so scharf auf andere, potente Rüden ist.


    Ich würde mir persönlich eher mal Gedanken über einen Trainerwechsel machen, wenn Kastration der einzige wirklich Vorschlag ist...