Beiträge von bordy

    Für den Mac gibts noch Aperture, was aber ausläuft - stört mich aber nicht, bin trotzdem sehr zufrieden.
    Ansonsten kann man Lightroom immer noch kaufen. Macht für mich mehr sinn als Photoshop, wenn man nicht in die Grafikrichtung gehen will.


    Thema günstige Kamera: "nur mal Bilder von rennenden Windhunden"ist schon eigentlich ein höherer Anspruch, je nachdem was man sich so an Bildqualität vorstellt. sowas im Kompakten Bereich zu finden ist schon nicht unbedingt einfach und im Bereich 250-300 Euro erst recht nicht... und etwas einarbeiten muss man sich dann auch noch.

    Wer sagt denn, dass man nur weil man gewisse Dinge einfach auch mal durchsetzt, Sachen die man vom Hund möchte nicht immer wieder mit entsprechender Belohnung "auffrischt"? Sollte das nicht wieder ein geheimer Trick sein, bei dem ich verpasst habe darüber teure Seminare zu halten, dann ist es eigentlich Konsens :ugly: das man Erziehung/Ausbildung ein Leben lang immer wieder auffrischen muss und auch tut.

    Weswegen ein Hund nur trotzdem gerade mal aus Grund XY keine Lust haben sollte etwas zu tun, erschließt sich mir nicht (und wird es wohl auch nicht...). Auch nicht, dass man solche Situationen mal nett mit "der kann das gerade gar nicht" umschreibt. "Der Untergrund ist gerade nicht genehm", "die Belohnung ist nicht toll genug" fallen für mich definitiv nicht unter "der kann nicht". Eher Paradebeispiel für "der will nicht"..


    Knuffig finde ich ja, dass diese vollkommenen Überhunde, die sich natürlich auf keinen Fall "so" trainieren lassen in letzter Zeit irgendwie immer aus einer Bestimmten Philosophieecke kommen - begegnet man denen dann, sinds in aller Regel ganz normale Hunde die sich hervorragend über alle 4 Quadranten trainieren lassen.

    Ich weiß ja nicht, wie sich andere "Leinenführigkeit" vorstellen, aber für mich heißt das , je nachdem welche Ansprüche man dann an die explizite Ausführung hat, Hund soll möglichst ruhig an der Leine Laufen und sich so an mir orientieren, dass die Leine nicht straff wird und zwar ohne das ich ihn dauernd daran erinnern oder ihn beachten muss und wir so möglichst problemlos von A nach B kommen.

    natürlich muss der Hund dabei lernen zu vermeiden die Leine straff werden zu lassen, vollkommen egal wie ich das nun aufbaue.


    Bin ja gespannt ob da noch was kommt, bezüglich klaren Kritikpunkten oder von mir aus auch Beispielen wie man sich eine Leinenführigkeit ansonsten so vorstellt.

    Aber Hunde, die tatsächlich einen Job haben und diesen auch ausleben dürfen, werden idR nicht sonderlich dafür belohnt. Das finde ich eben spannend
    Wenn ich einen Spezialisten habe, der seine Arbeit macht, weil er Bestätigung in der Arbeit selbst findet, der braucht keine Motivation von außen mehr.

    Schaut euch Jagdhunde an, Dummyarbeit, Schutzhunde oder in unserem Fall Schlittenhunde.
    Die Arbeiten um des Arbeiten willens.

    Wie kommst du auf die Idee? Die "Arbeit" hat idR wegen Hormonausschüttung etc auch selbstbestätigende Anteile, aber mir fällt gerade kaum eine Tätigkeit ein, bei der das ausschließlich so wäre.

    Belohnung ist ja jetzt nicht nur Leckerchen..

    Da die TS ja nach Videomaterial gefragt hatte bin ich mal so frei und nehme eines ihrer eingestellten Videos, weil's grad passt.

    OBJEKTIV: Die Verhaltensweisen, die die Hunde da zeigen, fallen alle für mich in den Bereich, was ich bei meinem Hund in diesem Kontext niemals sehen möchte. Das ist interpretationsfrei. Ich sehe NUR das Verhalten OHNE rumzugrübeln warum.

    SUBJEKTIV: Ich find's grausig wie sich die Hunde verhalten. Für mich war es unglaublich schwer das Video anzusehen. Den Preis, den die Hunde SCHEINBAR für diese "Führigkeit" gezahlt haben, wäre mir zu hoch. Nie nie nie möchte ich so ein Verhalten bei meinem Hund aufgrund meiner Erziehung sehen. Die Leine kann ich, wie du, mit einem Finger halten - das Ausdrucksverhalten meines Hundes allerdings ist ein völlig anderes.

    Das ist meine MEINUNG dazu. Liegt in der Natur der Sache, dass diese womöglich anders ausfällt, als das was du vielleicht hören möchtest. Ich akzeptiere deine Einstellung/Meinung zu dem Video (und den Methodiken) - teilen muss ich diese aber dennoch nicht.

    Kannst du irgendwie mal rein objektiv begründen was die Hunde denn da tun was du so furchtbar findest und wie ein nicht an der Leine ziehender, auf seinen Hundeführer achtender Hund sonst aussehen soll?


    Ich sehe auf dem Video vorwiegend Rücken und Ohren. |) und ich bezweifle, dass es da irgendwas zu kritisieren gäbe, würde da nicht "Leinenführigkeit aversiv drüber stehen".

    Eigentlich schade, dass die Pudelzüchter dem Image ihrer Rasse nicht entgegen wirken. Es ist ja leicht auf die Doodle-Vermehrer zu schimpfen, aber aktiv Alternativen aufzeigen ist von Seiten der Pudelzüchter wohl auch nicht gewünscht/möglich?!
    Und wenn ich hier beim Gassigehen einen Pudel treffe (meist Kleinpudel oder Toys), dann wird er auch immer brav an der Leine geführt - von einem Menschen über 60! So viel zum Image...

    Was sollen die denn da jetzt konkret gegen tun? Nicht mehr an Leute über 60 abgeben? :ka:

    Das mag an der Ecke liegen, aber hier sind z.B. bei den Agility Leuten Pudel ziemlich beliebt. Das ändert nur an dem Image bei Leuten die sich nicht eh damit beschäftigen nichts.


    BTW finde ich die Diskussion, ob man eine Rasse denn "braucht" wirklich mühselig. Sehr viele Rassen die wir heute so als Standard kennen sind nicht viel älter als +/- 100 Jahre. Hätte man da jedes mal angefangen , ob nicht irgendeine andere Rasse den gewünschten Zweck erfüllen kann, gäbe es ganz viele nicht.
    Es besteht halt offenbar ein Bedarf an Hunden mit den Eigenschaften des heutigen Pudels, aber mit anderem Image/leicht unterschiedlicher Optik. Ist eben so, muss ich mir ja nicht anschaffen...

    Das einzige was ich persönlich an dem Großteil der Doodle "Zucht" (der eine Link der hier gepostet wurde war jetzt für mich die erste Ausnahme) stört ist das teils gezielte Leute verarschen.


    Ob einem ein Welpe, bei dem eigentlich alles wegfällt was für mich bei einem Züchter meiner favorisierten Rassen den Preisunterschied gegenüber Upswurf XY ausmacht so utopische Summen wie sie bei den Doodles gezahlt werden wert ist, muss ja jeder selber Wissen. Ich würde aber auch keine 1500-2000Euro für einen kleinen Begleithund, dessen Eltern die Minimaluntersuchungen haben und ein paar mal ausgestellt wurden bezahlen. (bin aber auch in der glücklichen Situation, dass ich mir da keine Alternative suchen muss)
    Ich weiß was die Aufzucht eines Welpen kostet. Erzählt mir wer er deckt mit 1500 Euro nur die Aufzuchtkosten, dann würde ich da schon aus Prinzip eher nicht kaufen - veralbern lass ich mich nur ungern.

    Ich kenne persönlich durchaus Hunde, die sich bei konsequentem Trainingsaufbau recht schnell (damit meine ich nicht Jahre...) anderweitig umlenken lassen obwohl sie schon realen Jagderfolg hatten.
    z.B. in dem man Anzeige belohnt und den Hund eine alternative "Jagen" lässt.

    Natürlich ist das gewisser Maßen auch eine Hemmung. Anders geht das ja auch garnicht, weil ich den Hund in dem Drang "hemmen" möchte Jagen zu gehen.


    Ich hätte auch kein wirkliches Problem damit dem Hund das so beizubringen.. finde ich recht angenehm, denn wenn die Motivation hoch ist ist das beim passenden Hund auch eine relativ sichere Methode.
    Allerdings liegt hier die Krux... beim passenden Hund. Der Hund muss sehr führig sein, es darf ihm nicht um das Wild selber gehen (und ja, gibt ja durchaus Hunde die gemeinhin als starke Jäger bezeichnet werden würden, denen es aber nur um das Hetzen oder halt um die Spur geht... ) und er muss Alternativbeute annehmen. Erfahrungsgemäß kommt das aber bei den wenigsten Hunden so zusammen.


    BTW beinhaltet eigentlich jede Methodik, egal welche, die zuverlässig abrufbare/nicht jagende Hunde hervorbringt das man den Hund relativ lange erstmal in Situationen sichert in denen man nicht entsprechend eingreifen kann. Bei den Leuten, die das nicht machen läufts eigentlich immer darauf hinaus das die Hunde halt zwischendurch doch mal weg sind oder sie haben einfach einen nicht besonders stark jagdlich motivierten und sehr sehr führigen Hund.


    Auch ist mein aktueller Stand, dass bis dato noch niemand einen tauglichen VollJagdgebrauchshund nur "nett" ausgebildet hat...

    Also du sagst, die dürfen mit dem Schutzhund nicht Personen suchen, tun es aber mehrheitlich trotzdem? Wer bringt jetzt da was durcheinander, oder verhalten die sich alle illegal? :???:
    Dass etliche Schutzhunde auch eine Mantrailer-Light-Ausbildung haben und auch so eingesetzt werden ist mir bekannt, habe ich auch nicht bestritten. War genau das Thema meines Postings, welches du offenbar nicht verstanden hast. Im Light-Rahmen geht das mit entsprechendem Aufwand und gutem HF. Den Spezialisten kann so ein Hund nur in Routineaufgaben ersetzen, aus verschiedenen Gründen. Einer davon ist das debattierte Thema.

    Dualer Einsatz bedeutet idR das die Hunde eine Schutzhundeausbildung und parallel entweder Sprengstoff oder Rauschgiftausbildung haben.


    Der Rest... ich glaube eher, du hast nicht besonders tiefes Wissen in der Materie ( wie auch dieses Posting beweist) und ruderst jetzt halt etwas zurück..