Beiträge von bordy

    Meine Antwort bezog sich auf Deinen Beitrag 526. Wo papierlose Welpen alle nicht aus dem VDH-Zuchten kommen sollen.

    In Zeiten von Datenbanken und Co Ist sowas doch nun wirklich eher weit hergeholt. Einen Welpen muss ich heute als Züchter kennzeichnen und über diese Kennzeichnung, gelange ich auch absolut einfach an Abstammung und Papiere, da diese nunmal zum Hund gehören und eigentlich Eigentum des Zuchtverbandes bleiben.


    Ich kenne nun wirklich viel und mir ist auch absolut bewusst, dass man mit genügend Energie dahinter überall besch... kann, aber mir ist wirklich noch nie untergekommen, dass da irgendwo ein einzelner, fehlerhafter Welpe als "ohne Papiere" rumläuft, wenn er in Wirklichkeit vom VDH Züchter ist.

    Natürlich sind die Übertypisierungen von den Käufern gewollt, weil die das niedlich oder hübsch finden und sich kaum darüber hinaus gehehende Gedanken machen. Und gerade deshalb hat die Verantwortung diesbezüglich nicht beim Käufer zu liegen, sondern beim Züchter bzw. dem Verein, denn DAS sind diejenigen, die überhaupt erst diese Hunde produzieren. Wie kann es überhaupt sein, dass unter einem Verband, der sich gesunde Hunde auf die Fahnen schreibt, die Zucht derartig an Geschmacksverirrungen von Laien ausgerichtet ist?

    Hast du meinen Beitrag dazu oben gelesen?


    Weil Züchter auch nur ehemalige Käufer sind, die wiederum den Hundetyp der ihnen gefällt weiter verfolgen. Weil Hundezucht ein Privatvergnügen und kein staatlich gesteuerter Prozess ist. Weil du als Einzelperson innerhalb des gesetzlichen Rahmens nicht der Mehrheit vorschreiben kannst, was sie schön zu finden haben, wenn sie auf Grund der Informationslage nicht selbst zu dieser Erkenntnis kommen.

    Es ist schlicht und ergreifend nicht möglich, jemanden dazu zu zwingen, etwas nicht mehr erstrebenswert zu finden und es weiter zu verfolgen , so lange die Mehrheit (die nunmal der Käufer darstellt) das nicht unterstützt.

    Für jemanden, der sich nicht seit Jahren intensiv mit der Thematik befasst und einfach "nur" einen Hund kaufen will, ist es schwierig bis unmöglich, sich ein umfassendes Bild darüber zu machen, welche Rasse denn überhaupt als gesund einzustufen ist und welche nicht.

    2 Sekunden informieren..? :flucht:


    Wenn die meisten Übertypisierungen von den Käufern nicht gewollt (!!) wären, dann würden sie auch nicht existieren. Wenn Käufer allein schon auf das Unterstützen offensichtlicher Übertypisierungen verzichten würden, wäre der Größte Berg schon geschafft.

    Prima, stimmt natürlich, dann sind es eben die Rassezuchtvereine, die komplett versagen, und der VDH ist eh komplett überflüssig - alles, aber auch alles, was jemals kritisiert wird, liegt nicht in der Verantwortung des VDH.

    Ich verstehe nicht, warum der Dachverband die Mitgliedsvereine, die groß gegen alle Regeln verstossen, nicht mal eben einfach rauswirft.

    Kann er bestimmt nicht, oder ist nicht seine Aufgabe, oder so. Es ist immer ein anderer schuld.

    Ganz einfach - weil Hundezucht im Gegensatz zur ehemaligen DDR bei uns Privatvergnügen ist, keine staatlich geregelte Angelegenheit. Der VDH ist ein Zusammenschluss von Vereinen, die wiederum aus Privatpersonen bestehen und die damit eine Art demokratische Selbstkontrolle üben. Wenn sich da Dinge nicht ändern, dann hat das (neben manchen Dingen, die Verbandsrechtlich extern durch Gesetze geregelt sind - manche Sachen, wie z.B. ein Rauswurf funktionieren halt nicht so einfach wie manch einer das gerne hätte, wenn sich der betreffende wehrt) schlicht und ergreifend den Grund, dass die Mitglieder das nicht wollen.

    Den Verband der Englische Bulldoggen gezüchtet hat, hat man auf Grund von mangelnder Bereitschaft etwas an Zuchtzielen zu ändern ausgeschlossen. Wenn die breite MitgliederBasis wirklich Interesse hätte das auch bei andern Rassen durchzuziehen, ginge das da genauso.


    Und nein, die Mitglieder sind keine Außerirdischen sondern größtenteils einfach "Hundehalter" und auch Funktionäre und Zuchtrichter haben idR auch einfach als solche angefangen.

    Ich kann es mittlerweile echt nicht mehr hören, wenn so getan wird als würde einem gewisse Strömungen von irgendwo diktiert werden. Das ist nach dem demokratischen Prinzip einfach nicht möglich.. wenn die Breite Masse nicht Selektion auf Optik wünschen würde, dann würde das auch nicht so passieren. Genauso wie man relativ schnell keine großartigen Übertreibungen mehr hätte, würde das nicht im Endeffekt vom Großteil der Liebhaber einer Rasse so gewünscht werden.

    Ich kann einer breiten Masse von Mitgliedern keine andere Art der Selektion diktieren, wenn es nicht das ist was gewollt ist, solange sie sich im Rahmen des TSG bewegen. Andersrum funktioniert das aber auch nicht.
    Im Endeffekt bleiben da nur zwei Möglichkeiten. Ich lebe das vor (!), was ich möchte und hoffe auf ein Umdenken in der Mitgliederschaft.. oder ich starte wieder ein System wie in der ehemaligen DDR und entprivatisiere die Hundezucht wieder. Dann gehts halt nach der Nase derer, die gerade politisch an der Macht sind. Ob das nun so wünschenswert ist?

    Wenn die (Hunde-)Welt wirklich so dem Untergang geweiht wäre, nur weil man eben nicht wild durcheinander kreuzt, wie das manche gerne suggerieren, dann müsste teils seit mehreren Tausend (oder zumindest einige 100) Jahren "rein" gezüchtete Rassen wie z.B. einige orientalische Windhunde oder auch andere Tierarten, die schlichtweg deutlich kleinere Populationen als viele heutige Hunderassen haben und sich auch nicht mit andern Arten paaren (oder dann zumindest keinen Fortpflanzungsfähigen Nachwuchs haben), ja die größten Krüppel überhaupt sein.

    "Seltsamerweise" sind sie das aber nicht, sondern zählen zu den gesündesten existierenden Rassen ohne nennenswerte rassetypische Erkrankungen.


    BTW sind die meisten "Zusammenpassenden" Rassen irgendwie miteinander verwandt, wenn man Inzucht so definieren möchte. Die meisten Schäferhundartigen haben z.B. irgendwo Überschneidungen.

    Dazu hab ich mal eine frage.Wie beweist der seriöse Züchter dem Käufer eigentlich, das zb Rüde X beteiligt war?

    der SV (und viele andere Zuchtvereine) führt eine DNA Datenbank.


    Vielleicht solltest du mal Überdenken, mit welchen Leuten du dich so umgibst, wenn das alles so furchtbar ist, dass du es immer und ständig überall betonen musst ...?

    Ich finde trotzdem, dass auch 70mm viel zu kurz für Bewegungsbilder sind. Aber ist halt meine persönliche Meinung.

    Naja, Wenn die Alternative Superzoom ist, ist man da sicher nicht schlechter aufgestellt.. und wenn man damit am Crop fotografiert, sind 70 auch nicht soo kurz. Immerhin 112 Äquivalent.


    Wenn ich nur ein Objektiv mit in den Urlaub nehmen will und auch ganz normal Sehenswürdigkeiten und Co. machen wollen würde, würde ich auch in die Richtung 24-70 2.8 I oder 24-105 gucken. Wenn ich gleichzeitig Wert auf absolute Performance für Bewegungsaufnahmen lege, muss ich eh noch was anderes mitnehmen und am Ende ists natürlich auch eine Preisfrage.

    die 24-105er gibts gebraucht halt für ca. 450 Euro.

    Fotokurs - fotografieren lernen - www.foto-kurs.com finde ich ganz nett aufgezogen. Ansonsten gibts für jeden Kamera auch noch eigene Bücher.. wie gut man damit klar kommt, muss man dann sehen.

    Ob euch die Objektive reichen, müsst ihr dann selbst sehen.. das kommt sehr auf eure Ansprüche an. Kann aber sein, dass ihr mit der AF Geschwindigkeit bei Hunden in Bewegung an die Grenzen kommt. Ich würde da erstmal versuchen was geht, bevor ich noch weiter aufrüste.


    Um den Dauerbrenner "Vollformat" nochmal aufzugreifen |)

    Bin wohl in der glücklichen Lage eine 5D Mk2 ausleihen zu können, wenn ichs möchte. Joa, is schon nett.. :pfeif: Und wie überall: Die letzten 10% (Bild)Qualität sind halt immer am teuersten. Für den Preis der 5D MK2 gefällts mir auf jeden Fall richtig gut, auch wenn der AF natürlich nicht so gigantisch ist.