Ich muss sagen, dass ich bei den Aussagen im Stil von, einem ist "einzelnes Training und Gehorsam" nicht so wichtig schon eher schmunzeln musste.
Ob man ab einer gewissen Hundemenge (als normal Berufstätiger..) den Hunden noch gerecht wird ist sicher ein Thema, über das man trefflich streiten kann. Wäre ja auch seltsam, wenn Leute mit recht vielen Hunden sagen würden, nein, werden sie nicht 
Beim Thema Gehorsam draußen denke ich allerdings, wird es zumindest die Umwelt der Hundehalter anders sehen.. will man niemand anderen belästigen (sei es Mensch oder Tier) führt zumindest an einer sicheren Abrufbarkeit eigentlich kein Weg dran vorbei. Und der wird nicht unbedingt einfacher, wenn man nicht nur einen, sondern zwei oder 6 Hunde hat.. gerade wenn es alles junge Hunde sind. Das erfordert einfach Arbeit mit jedem einzelnen. Auch wenn es natürlich da auch Hundetypen gibt, die es einem einfacher machen.
Das sehr viele Halter von "Hundegruppen", wenn sie denn auch mit den Hunden in der Gruppe unterwegs sind, da nicht so viel Wert darauf legen, ist mir leider auch klar. Geht für mich aber ehrlich gesagt gar nicht.
Besonders negativ sind mir in der Richtung bisher gerade die Leute mit Hundetypen aufgefallen, die hier als sehr geeignet und unproblematisch für die Rudelhaltung genannt wurden. Ja, ich glaube gerne das gerade Windhunde sich wohl in Gesellschaft fühlen und das zu Hause unproblematisch ist. Allerdings scheinen die Halter da in Großen Teilen, mal nett formuliert, halt auch kein Problem damit zu haben "Abstriche" in einigen wichtigen Bereichen zu machen.
Wenn ich da so an zwei Beispiele denke.. hier lief mal eine Frau mit ihrem im Rollstuhl sitzenden Mann und ihren 3 mittelgroßen Mixen rum. Sie ist mir immer recht positiv aufgefallen, weil sie eigentlich mit die einzige war der man nicht ausweichen musste, wollte man keine Tutnixe an der Backe haben. Irgendwann ist eine Hündin wohl verstorben und sie hat in relativ kurzer Zeit mehrere Windhunde aufgenommen. Keine Ahnung ob nur als Pflegestelle oder dauerhaft, aber das man ihr nicht ausweichen musste war ab der Zeit dann vorbei. Irgendwann muss man ihr dann mal aufs Dach gestiegen sein und ich habe sie fortan mit ihren 2 alten frei laufend und 3-4 Windhunden an 10 Meter Leinen laufen sehen. War wohl ein mäßig entspannendes Unterfangen
Gerade mit ihrem Mann mitten drin. Als wir uns das letzte Mal kurz unterhalten haben meinte sie dann auch entschuldigend, dass die "andern" alle meinten mit mehreren Windhunden wär das alles kein Problem.. nur so richtig hören tun sie halt nicht. 
Zweites Beispiel, dass erste mal das ich damals so eine große Hundegruppe gesehen habe.. im Örtlichen Wiesengrund, damals nur mit meiner alten Hündin unterwegs. Zwei Damen stehen weiter Weg in der Mitte rum, umringt von mehreren Windhunden in unterschiedlichen Größenkombinationen, die größeren davon teils mit Maulkorb.
Irgendwann kam ein weiterer Hundehalter mit mittelgroßem Hund den Weg runter und sah sich auf einmal umringt von der Gruppe. Sein Hund bekam Panik, rannte los, alle andern Hinterher.. das die Hunde teils Maulkörbe an hatten wird die Situation für den einzelnen Hund nicht schöner gemacht haben. Auf Rufen in der Gruppe natürlich keinerlei Reaktion.. und mir ist bis heute leider keine Gruppe begegnet, bei der das wirklich anders war. Obwohl, doch eine mir bekannte Leistungsrichterin mit ihren 6 Border Collies und 2 Bobtails. Die sind aber wirklich die Ausnahme und nunmal sehr, sehr führig.
Ja, viele Halter größerer Gruppen scheinen da gerne Abstriche in gewissen Bereichen zu machen. In dem Moment in dem ich mich mit den Hunden in der Öffentlichkeit bewege, ist das aber halt nicht nur meine Entscheidung. Dummer Weise bedeutet das halt wieder Arbeit mit jedem einzelnen und so schließt sich der Kreis..