Beiträge von bordy

    Wie begründet ihr denn die Empfehlung beim Menschen , nach einer Behandlung mit antiparasitika , die in Mitleidenschaft gezogene Darmflora wieder aufzubauen, wenn diese gar nicht beeinflusst wird ..?


    Ich entwurme nach bedarf. Mein Tierarzt empfiehlt dies ebenso.

    Ich muss sagen, dass das Typische "Was dazu gehört, hat auch erstmal Narrenfreiheit" hier etwas überhand nimmt. |)
    Welpe führt sich heute Früh auf wie Rotz am Ärmel, darf das aber scheinbar. Ansonsten wär das Todesstrafe für jeden andern. Vorhin bin ich dann aber mal eingeschritten, als es zu viel Schäferfell ausgerupft hat. Hat ja eh nicht so viel davon, da können wir uns das nicht leisten :pfeif:

    Einzig gerade eben gabs mal ernsthafter eins auf die Nuss, nach dem 328. Versuch der andern ihr Kauzeug abzunehmen. Aber dann erstmal jammern. :ugly: Okay,jetzt stehts halt in 2 Meter Abstand und beschwert sich, weils natürlich auch genau das Teil haben möchte.

    1. Wenn dein Hund auf die Kinder deines Lebenspartners nicht reagiert... selbst wenn sie ihm das Essen weg nehmen (kannst ja testen), dann brauchst dir keine Sorgen zu machen. Ansonsten kannst ja den Hund darauf sensibilisieren, dass es Ok ist.

    Zum Rest wurde ja schon einiges gesagt - aber das lass bitte bleiben. Ratschläge die die Welt nicht braucht.

    In dem Speziellen Fall bei mir hat er einfach nur absolut keine Ahnung von Hunde- oder generell Tiererziehung, würde das aber natürlich niemals zugeben. :pfeif:

    Die Unterschiede zeigen sich schon jetzt - der (ehrlich gesagt für einen Retriever echt rotzfreche.. ) Welpe ist bei mir recht pflegeleicht und kommt draußen sofort auf Ruf. Bei ihm schaut das anders aus.. neuerdings versucht man das durch permanentes Füttern zu kitten, was dazu führt das der Welpe jetzt ne Wampe hat. :ugly:


    Ich habe allerdings auch schonmal anklingen lassen, dass ich darauf hinweisen möchte das ich keine Lust habe den Hund dann auf die Dauer in jedem Urlaub etc an der Backe zu haben, weil ihnen irgendwann auffällt das man einen Hund der sich aufführt wie die Axt im Walde dummerweise eigentlich nirgendwo mit hinnehmen kann. Irgendwann ist das halt auch für andere nicht mehr "süüüüß".

    Ich denke die "Empfindlichkeit" wenn der Welpe gemaßregelt wird, hat auch einfach etwas mit Unerfahrenheit und "mein erster Welpe" zu tun . |)

    Mein Stiefvater ist im Prinzip kein Hundefreund (mal vorsichtig ausgedrückt..), aber kam auf die beziehungstechnisch Nette Idee meiner Mutter den Welpen zu schenken, nachdem die alte Hündin verstorben war.

    Der Welpe jetzt darf alles, macht immer alles richtig und er ist der Meinung, dass wenn Madame ihn beim essen anbellt und ihm in den Oberschenkel zwickt, er dann aufsteht und sie in der Küche füttert, dann hat er ihr nichts vom Tisch gegeben und das ist Erziehung. :ugly:

    Anfangs habe ich mal den Fehler gemacht und ein Video gezeigt, in dem der Welpe der älteren Hündin im Fell hängt und diese das kleine Monster mehrfach wieder auf den Boden bugsiert. Wohlgemerkt, ist noch alles dran, Welpe recht unbeeindruckt.


    3 Minuten Später hatte meine Mutter einen Anruf in der Arbeit, wie man sowas zulassen kann, das wär ja unverantwortlich, der arme Welpe und ob man mir überhaupt zutrauen kann das mit den Hunden im Griff zu haben. |)

    Um mal ein konkretes Beispiel zu nennen...:

    Mir wäre ein Welpe aus Eltern die beide auf mehreren auswärtigen Prüfungen vorgestellt wurden, bereits gute Nachzucht haben, DM getestet sind und vor dem Zuchteinsatz (nicht mit nem Jahr beim hauptröntgen) beide einem MRT unterzogen wurden bei dem herauskommt, dass die Nervenkanäle immer noch absolut top angelegt sind schon mal 400-500 Euro mehr wert als aus einer Durchschnittsverpaarung.

    Wie gesagt - ist doch alles eine Frage des Untersuchungsaufwandes und des "Risikos" für den Züchter ;)


    Sagen wir mal eine Rasse ist relativ häufig von einer (fiktiven) Krankheit betroffen, die mich bei Ausbruch stark im Leben mit meinem Hund beeinflussen kann. Viele andere Züchter verzichten auf diese Untersuchung(die das Risiko bei positivem Ergebnis in den Nachkommen stark senkt), sind mit dem Status Quo fein raus. Macht man die Untersuchung und sie ist negativ, wars das mit der Zucht und alles bis dahin investierte ist weg.

    Ja, da hätte ich kein Problem damit wenn der Züchter für Kosten und Risiko an einem Wurf 1000-2000 Euro mehr hat.. schlussendlich habe ich da auch einen nicht unerheblichen Vorteil von.


    Ich rede bei den Preisdiskussionen schon eher von Rassen mit einer gewissen Arbeitsleistung. Das bei manchen anderen Rassen der Rahmen nach oben im Preis schon sehr ausgereizt ist, sehe ich ähnlich. Ich bin da wirklich froh das ich keine solche Rasse favorisiere... denn ich wäre ehrlich nicht bereit 1500-2000 Euro für 2 mal ein Wochenende auf Schau investiert und HD/ED Geröntgt auszugeben. Nicht mal wenn die Welpen nur mit Filet gefüttert werden.

    Definiere "angemessener Rahmen" ;)

    Wie gesagt, ich sehe nicht ein 400€ mehr zu zahlen, weil ein zusätzlicher Test gemacht wurde (war zB bei dem DCM Test der nichts getaugt hat Usus)
    Der Test hat knapp 300€ gekostet, ein durchschnittlicher Wurf aus 6 Welpen mal zusätzlichen 400€....

    Irgendwo hört es einfach auf.

    Nur weil ein Test sinnlos ist , gilt das ja nicht für alle. Wenn mir jemand erzählt, er lässt seine DSH auf Patellaluxation und will dafür von mir nun ein paar Hundert Euro mehr.. gut, dann schüttel ich den Kopf.

    Dreht es sich um eine Krankheit die wirklich vorkommt, dann sieht die ganze Nummer doch auch anders aus. Ich finde schon, dass man dann auch belohnen kann das es ein gutes Ergebnis gab. Wenn wir mal ehrlich sind, ist das "Risiko" für den Züchter leider nicht nur das finanzielle für die Untersuchung, sondern immer auch die "Gefahr" das das Ergebnis negativ ist. Nicht zu wenige handeln deswegen nach dem Grundsatz "was ich nicht weiß.." ... und ich denke, sowas kann man dann schon auch mal honorieren. Ähnlich wie bei einem Hund der halt nicht nur in der eigenen OG beim eigenen Helfer und Lieblingsrichter vorgestellt wurde, sondern bei dem eben auch das Risiko eingegangen wurde das er irgendwo blöd ausschaut.


    Mir ist es persönlich lieber 200-300-400 Euro mehr für einen Welpen zu zahlen (und mich damit gerade mal langsam in dem Bereich zu bewegen, den viele reine Liebhaber für ihre Rassen zahlen..) und dafür mehr Sicherheit im Bezug auf eine Krankheit zu haben die eine Gefahr darstellt, als Zeit, Geld und Emotionen in einen Welpen zu investieren der dann genau daran erkrankt.

    Naja, bei 60€ rauf oder runter innerhalb der normalen Preisspanne wird eher keiner diskutieren, aber die meisten Züchter nehmen für "Spezialitäten" dann doch gleich ein paar Grüne mehr und da hört es für mich einfach auf.

    Ich zahle keine 200 - 400€ mehr, weil die Hündin gekört ist oder der Vater Multichampion oder Weltmeister ist und auch nicht weil man eine zusätzliche Untersuchung gemacht hat.
    Das ist jetzt so die Preisspanne, die ich in solchen Argumentationen (aber wir machen doch mehr, als die anderen) erlebt habe.

    Finde ich persönlich ehrlich gesagt relativ seltsam argumentiert, gerade wenn man mal die (vergleichsweise) geringen Welpenpreise sieht die bei den meisten Rassen die noch auf irgendeine Leistung gezogen werden aufgerufen werden.

    Warum soll ich jemanden der da vorne weg geht, dadurch mehr Risiko (jede Untersuchung die man mehr macht, kann auch negativ ausfallen..) auf sich nimmt nicht auch zumindest dadurch "belohnen" das ich in angemessenen Rahmen etwas drauf lege?

    Ich finde es immer seltsam wenn man selber eine sehr hohe, überdurchschnittliche Anspruchshaltung hat, aber im Gegenzug nicht bereit ist dies auch entsprechend zurück zu geben.