Beiträge von bordy

    Wie würdest Du die Situation regeln?

    jetzt und in der Kombination, dass deine Hündin scheinbar nicht mehr klar überlegen ist?


    so wie du und dein Trainer das jetzt offenbar besprochen habt. Den Junghund klar an jedem Bedrängen hindern, frühzeitig eingreifen und gerade auch Frechheiten dir gegenüber absolut klar maßregeln (auch wenn das hier im Forum meist total anders gesehen wird... mit den entsprechenden Ergebnissen).


    Im übrigen kann es natürlich sein, dass deine Hündin in Kombination mit diesem Junghund das auch zu einem früheren Zeitpunkt nicht alleine geschafft hätte. (darum auch mein Hinweis auf die "passenden" Hunde, wenn man ohne großes Eingreifen klar kommen möchte..) Nur je länger es dauert bis man das mal laufen lässt, desto höher wird natürlich die Wahrscheinlichkeit das das nicht mehr so klappt, auch wenn die Voraussetzungen dafür günstig gewesen wären.

    Da hat nur strenges trennen und gleichberechtigung geholfen

    ...Nur das ein Welpe und ein Althund einfach aus hündischer Sicht nicht gleichberechtigt sind und das gerade bei Rassen die per se nicht unbedingt nur friedfertig sind hohes Konfliktpotential bietet.


    Am Ende muss ich eben wissen, was ich da an Hunden halte und wie ich mir Hundehaltung weiterhin vorstelle. Möchte ich mehrere Hunde halten ohne großes Eingreifen und Management meinerseits, dann muss ich mir a) den passenden Hund kaufen und b) darf ich den Althund nicht zu lange und oft daran hindern den Welpen bei ungebührlichem Verhalten zu maßregeln.. ansonsten passiert mir nämlich genau so etwas wie jetzt bei Juno2013, nämlich das der Junghund jetzt schon so Oberwasser hat, dass der Althund das nicht mehr alleine schafft und man zwingend eingreifen muss.

    Ich bezweifle das man bei Hunden wirklich von "Macht auskosten" reden kann. ;)


    Hunde haben untereinander (auch wenn das nicht mehr Hip ist...) oftmals, wenn es nicht gerade Rassen sind bei denen gezielt darauf wert gelegt wurde das es nicht so ist, stark hierarchische Strukturen bei denen auch von Junghunden/Welpen respektvolles Verhalten erwartet wird. Häufig wird das ganze dann an "Kleinigkeiten" statuiert.


    Im Zweifel muss ich da eben wissen, worauf ich wert lege und in welche Richtung sich auch der Junghund wahrscheinlich entwickeln wird.

    Ich bin bei den Retrievern ja nicht (mehr) so drin, finde allerdings, dass die Beschreibungen immer alle recht ähnlich klingen. Besonders aufgefallen ist mir das schon bei Hunden die ich in Natura gesehen habe, die allein von der Triebveranlagung her wie Tag und Nacht waren und im Bericht haben dann alle "gern und ausdauernd" gespielt.


    Finde den Wesenstest in der Theorie zwar immerhin besser als bei anderen Rassen und Vereinen |) (..) aber im Prinzip habe ich da zumeist die gleichen Kritikpunkte:
    - er ist sehr stark trainierbar
    - wirkliche Belastung und Stresssituationen, in denen sich dann zeigt was der Hund wirklich mitbringt fehlen

    Nachdem einiges geforderte wohl ganz stark von der Ausbilderischen Fähigkeit des Hundehalters abhängt (auch wenn es natürlich anders sein sollte..), würde ich den Zeitpunkt davon abhängig machen wann der Hund das erfüllen kann.

    Nein. Man muß es ja nicht zu einem (gesundheitsschädlichen) starken Befall kommen lassen.
    Deswegen bekommen meine (außer bei evt. Bedarf) einmal jährlich die Milbemax.
    Zusammen mit dem Immunsystem meiner Hunde kann ich dann davon ausgehen, dass keine starke Wurmlast besteht und die, die dann absterben., weder den Hunden noch der Darmflora schaden.

    KEINE Spitzfindigkeit ;)

    für den Fall das sich deine Hunde zeitnah nach der Kur infizieren und die Würmer nicht selbst im Zaum halten können , dann hast du nach einem Jahr ganz locker einen nicht nur minimalen Befall .

    Wir entwurmen die Katze alle 3 Monate und haben trotz Milbemax zumeist einen recht starken Befall .

    Menschen werden in der Regel bei stärkerem Befall gegen Endoparasiten behandelt (da ein leichter Befall niemandem auffällt...)Die absterbenden Würmer können Toxine bilden, die wiederum (bei starkem Befall) Bakterien des Darmes angreifen können.

    Das sind aber nicht die Medikamente, die schädigen, sondern die Endotoxine der absterbenden Parasiten bei starkem Befall.
    (Bei sehr starkem Befall kann es auch zu Darmverschlüssen kommen, weil die "Wurmknäuel" zu groß für den Darm sind. Aber auch das ist nicht "Schuld" der Medis, sondern resultiert aus der Tatsache, dass es erst zu so einer massiven Parasitose gekommen ist.

    also im Klartext , es ist mal wieder eine reine Spitzfindigkeit was denn nun genau dafür sorgt , aber es ist da. :roll: