Beiträge von bordy

    Dachte bei den kleinen Monster letzte Woche erst, sie hat ihren ersten Zahn ausgebissen (als sie der großen konternd im Hals hing... ) - meine Mutter meinte danach ne, der ist abgebrochen.

    Gerade hab ich nochmal nachgeschaut und die angebliche Wurzel des abgebrochenen Zahns ist doch schon der große Neue. :pfeif:

    Zahnen ging also auch mit 14 Wochen los.

    Es gibt aber schon wirklich extreme "Bomber-Rassen" und welche die dafür nun nicht ganz so sehr prädestiniert sind. Würde da bspw. vieeeel eher nen Großpudel dazu nehmen (das sind nun eben zwei Rassen mit denen ich viele Erfahrungen habe). Mit denen kannste auch alles an Hundesport machen.

    Vielleicht haben wir da andere Ansprüche, aber ich halte es für ein Gerücht, dass Großpudel im Durchschnitt wirklich die Triebveranlagung haben, die man für "jede Art von Hundesport" braucht, bzw Rettungshundearbeit.

    Eine Zeit lang waren die GPs hier sehr "in" und gerade im agility mussten viele welche haben. Nunja... ist bei den allermeisten bei dem einen GP geblieben und mein Leben hätte ich denen auch nicht anvertrauen wollen, wenn ich irgendwo bei ungünstigen Witterungsbedingungen im Wald liegen würde.

    Wenn es sie denn gibt, scheinen die "triebstarken, Hundesporttauglichen" Großpudel auch etwas zu sein, was man nur als "Kenner" findet.

    Grundsätzlich wird man die Problematik (wenn sie denn eine ist) aber mit jedem größer werdenden Junghund haben, der sich Veranlagungstechnisch für Hundesport und RH eignet. Das sind idR alles keine "vorsichtigen" Kandidaten, gerade wenn sie noch sehr jung sind und der andere Hund nicht direkt klare Grenzen zieht.


    Ich würde mir persönlich nochmal anschauen, in welche Richtung Hundesport ich gehen möchte, bzw bei RH was die Staffel so vorwiegend hat. Wenn ich damit klar kommen würde, dann sind diese Rassen wohl die beste Wahl. Es bringt leider auch nichts sich eine Rasse anzuschaffen, die mit den Zielen dann nicht klar kommt..

    Diverse Schäferhunde würden z.B. gut ins Profil passen, aber wenn man eine Staffel hat in der es vorwiegend Retriever und sehr "nette" Hunde gibt, hat man unter Umständen ein Problem mit dem Verständnis für die Ausbildung eines anderen Typs. Gerade wenn man damit selbst noch kaum Erfahrung hat.
    Dagegen hat eine Staffel hier in der Umgebung zu nicht geringen Teilen (Deutsche) Schäferhunde und kommt damit also auch klar.


    Wenn man Hundesportlich aber z.B. Agility machen möchte, ist diese Rassengruppe auch eigentlich wieder raus.

    Ja das stimmt! Aber ich denke das passiert dann auch eher denen, die da eh unsicher sind oder noch nicht ganz so geübt. Ich hatte bei allen 3en damit kein Problem, bei Snoopy (dem Terrier) gab es dann ne Zeit eine Schleppleine zur Sicherheit, weil man merkte das er vom Wesen selbststäniger wird. Da hab ich aber auch nicht gewartet bis erst ungehorsam aufkam. Sondern direkt am Verhalten beobachtet, dass er eben die Orientierung verlagert, Schleppleine für die Not also lieber dran. Fertig.

    Ich finde wenn man das gut beobachtet, kann das auch ohne Leine gehen, aber ich stimme dir da definitiv zu! Der Grad ist schwierig, bei den meisten fällt es (Wenn überhaupt) erst auf, wenn es zu spät ist!

    Habe aber auch schon Leute erlebt, die ihren Welpen an der Schleppe haben (bzw. nicht nur Welpen, sondern generell) und dann aber nicht nutzen, wenn sie rufen und der Hund nicht kommt. Die liegt dann einfach leblos da. Das ist natürlich auch nicht sinn der Sache.
    Und die Leute rufen sich nen Ast ab

    Joa, damit man erkennt das sich der Hund eher nach aussen orientiert bevor er sich verselbstständigt, braucht man halt auch ein gewisses Händchen, bzw Erfahrung. Meist kommt die Erkenntnis ja erst wenn der Hund eben mal weg ist (wenn überhaupt... Ausreden gibts ja für alles)

    und selbst mit gutem Auge gehts bei einem Großteil der Welpen/Junghunde halt nicht dauerhaft ohne. Zumindest wenn man den Anspruch hat, dass der Hund das wirklich zuverlässig macht.

    Daher empfehle ich auch unseren Leuten mit Welpen diese relativ lange zu sichern und bis dato war jeder mit dem Ergebnis zufrieden. Nicht wenige der "ich brauch beim Welpen keine Leine" Fraktion laufen dann irgendwann konstant an der Flexi.


    BTW habe ich auch im Umfeld mittlerweile schon sehr sehr gute Erfahrung mit Nahrungsergänzung gemacht bei Hunden, die unter Umständen situativ schwer runterkommen.

    Ich glaube @bordy meinte das an der Leine ziehen, als Welpe, wenn man das erst später anfängt zu trainieren oder habe ich das falsch verstanden?

    Also ich bin auch absolut dafür den Folgetrieb zu nutzen und da aber eben auch zeitgleich zu "üben". Rückruf, auf mich achten, bei mir warten wenn wer kommt. Bei mir ist Folgetrieb dann nicht, wir laufen stumpf durch die Feldwege.

    Ich meine damit einheitlich vorwiegend, dass ich nicht möchte das der Hund erstmal lernt, dass es überhaupt eine Option ist mein Rufen zu ignorieren.

    Ich habe lange genug Grunderziehung etc betreut und es ist einfach so, dass bei manchen WElpen früher, bei manchen später diese absolute Orientierung an ihrem Menschen abnimmt und sie sich auch mal weiter entfernen. Grundsätzlich erstmal normal, aber in der Regel ist der Rückruf in dem Alter dann noch nicht so sicher, bzw die Konzentration noch nicht so da, dass man das einfach laufen lassen kann. Erfahrungsgemäß ist das wirklich ein sehr kleiner Teil, bei dem das wirklich von Anfang an ohne Leine zufriedenstellend klappt (und auch so bleibt).

    Meistens schaut die ganze Nummer dann so aus, Welpe läuft direkt frei, alles freut sich wie "brav" der kleine ist. Irgendwann wird dann zu andern Hunden, Menschen oder gar wild abgedüst und irgendwann ist das dann nicht mehr süß.
    Dann teilt es sich meistens in 2 Gruppen auf. Gruppe 1 "hach, der macht doch nix, ist doch schön wenn er seinen eigenen Kopf hat (ergo, andere Leute belästigt...) " und Gruppe 2, die dann erstmal anfangen darf dem Hund wieder zu vermitteln, dass der Rückruf absolut keine Diskussion zulässt. Je nach Naturell des Hundes , Trainingsgeschick und auch wie "lohnenswert" es war den Rückruf nicht zu überhören eine durchaus längerfristige bis kaum mehr zu schaffende Geschichte.


    Finde ich persönlich sehr nervig und auch irgendwo nicht wirklich fair dem Hund gegenüber. Von daher hat auch der Zwerg (die das im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin mit dem Folgetrieb nie so ausgeprägt hatte...) grundsätzlich überall in nicht sicherem Gebiet aktuell eben eine dünne, lange Leine dran. Obwohl sie ohne große Ablenkung bei mir ziemlich gut hört. Das wird auch noch eine Weile so bleiben.. recht viel weiter als die Leine ist dürfen sie sich hier eh selten entfernen.

    Wenn man sich mal hier anschaut , wie die Reaktion ist , ist mir vollkommen klar warum sich Tierärzte eher bedeckt halten ...
    (Und wenn der Hund zu viel wiegt , bekommt er nunmal zu viel für seinen aktuellen Energiebedarf , fertig )


    Ich empfehle den meisten Leuten im übrigen ihre Welpen relativ lang nicht frei laufen zu lassen und ziehe das auch selbst so durch. Was hat der Hund denn davon erstmal falsches Verhalten zu lernen , um es dann später wieder abzutrainieren ? Das ein Hund der frei läuft nur sehr eingeschränkt hört , akzeptiere ich nunmal nicht einfach .


    Erfahrungsgemäß ist bei den wenigsten Welpen / Junghunden der folgetrieb auf die Dauer so ausgeprägt , dass sie jegliche Verlockung links liegen lassen .