Beiträge von bordy

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was man füttern müsste damit man auf 200-300 Euro im Monat kommt. klar, wenn ich mir Känguru und Straussen Steak im Laden kaufe und dem Hund davon jeden Tag ein kg gebe, wird's teuer.. aber sonst?


    Wenn ich keine Mega exotische Proteinquelle nehme, dann gibts das doch mittlerweile sowohl in diversen hundeläden (gerade Pferd boomt ja), bestellen kann man auch und wenn man keine Kühlmöglichkeiten hat, dann gibts auch hochwertige Reinfleischdosen in denen wirklich nichts anderes drin ist (Sunderland, Boos, etc).

    Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass der Golden 45kg wiegt? Wenn ich mit dem Protein einfach nur den Bedarf decke und den Energiebedarf über KH, dann ist das zwar sicher kein total günstiger Spaß, aber kostet auch keine 300 Euro.

    Wenn du das Üben willst würde ich schauen das ich irgendwo hin komme, wo viele Menschen sind, ich aber nicht viel Strecke machen muss.
    Dort mit seinem Mittagessen bewaffnen, irgendwo hinsetzen und füttern, bis die andern nicht mehr so interessant sind ;)

    Eventuell solltest du nochmal intensiv über deine Prioritäten nachdenken und dann sortieren was dir wichtig ist.

    Mir persönlich wäre es wichtiger , dass der Hund das Wesen hat was ich mir vorstelle ( insofern ich das als Außenstehender überhaupt abschätzen kann).. Eine nette Optik und das er nicht haart bringt mir im Leben mit dem Hund nicht viel .

    Wenn es dir wichtig ist einen Hund zu haben, der von sich aus gerne mit dir zusammen zu arbeiten , würde ich mir nicht unbedingt eine Rasse holen die darauf nicht selektiert wird, um dann zu hoffen der Hund wird untypisch .

    Ansonsten passt ein lagotto ziemlich gut auf deine Ansprüche .

    Müssen tust du das nicht, wenn er sich auch so genug an dir orientiert, du da keine Probleme hast (was ich aus deiner Grundfrage heraus aber anders lese..) und der Hund gut frisst.
    Schlüssel ist da auch die Belohnungsfrequenz, die da am Anfang sehr hoch sein sollte... da ergibt es sich meist von selbst, dass nicht mehr viel für normale Fütterungszeiten übrig bleibt.

    Ich gebe bei für den Welpen "schwierigen" Sachen aber ganz bewusst nicht nur eins, sondern mehrere Stücke hintereinander, damit er auch bei mir bleibt und sich nicht direkt wieder abwendet. Verstärkt den Belohungseffekt oft auch nochmal deutlich .

    @bordy Futer gibts bei uns zum Teil aus dem Napf und zum Teil aus der Hand als Belohnung. Auch da - zu lange und viel "arbeiten" ist in dem Alter ja auch noch nicht möglich, wenn ich merke, er kann sich nicht mehr konzentrieren, höre ich auf. Das komplette Futter würde ich so über den Tag also nicht los werden. Und Futter aus dem Napf wird dann auch gleich geübt mit warten bis er hin darf und gerne auch mal bürsten beim fressen

    Bei der Belohnungsfrequenz die man bei einem Welpen hat, wird man das Futter ohne Probleme los.

    Wenn du das nicht schaffst in der Aufmerksamkeitsspanne eines Welpen (über den Tag verteilt...) dann ist auch klar, warum der Welpe teils frustriert wird.

    Wenn der Welpe jetzt schon auf Aussenreize so stark reagiert, ist es wohl mit der blödeste Rat ihn einfach laufen zu lassen... aber ja, müde ist er wohl dann. :roll:


    Ich füttere generell gerne beim Welpen oder sonst wie neuen Hund für Orientierung an mir, Verhalten was ich möchte. Will heissen das ein guter Teil den der Hund bekommt nicht einfach im Napf landet.

    Wenn mir jemand entgegen kommt, spreche ich den Welpen frühzeitig an, je nach Ausbildungsstand spiele ich einfach etwas mit ihm und dem Futter oder mache etwas Futtertreiben. So gibts dann auch gleich arbeiten unter Ablenkung :pfeif:
    Wichtig ist da wirklich zu agieren und nicht erst zu reagieren, wenn der Hund dann am besten schon Erfolg durch Beachtung der anderen hat.

    Es ist allerdings höchst praktisch, dass mit Schäferhund dabei die Leute selten über ein gucken und von der Ferne ansprechen hinaus gehen. |) Und man merkt auch, wer mit der kleinen draussen war. Unter der Woche wird sich schon fast automatisch zu mir umorientiert wenn uns jemand (egal ob Mensch oder Hund) entgegen kommt, nach dem Wochenende sind Fremde dann erstmal wieder sehr interessant.


    BTW denke ich aber auch, dass 2 x 15 Minuten für einen aktiven Welpen relativ wenig sind.

    Es hat ja erstmal auch niemand gesagt, dass der Preis nicht in Ordnung wäre. (ob es einem das Wert ist, muss man im Hobby Bereich ja sowieso immer selber wissen...)
    Ich finde es auch nicht schlecht, dass das hier zur Sprache kommt, denn ich hätte das ehrlich gesagt wahrscheinlich übersehen.

    es ist aber nunmal Fakt, dass es kein TFP Shooting ist. Selbst bei einem solchen, müsste mich das Motiv schon extrem reizen, damit ich solchen Bedingungen zustimmen würde... einfach schon aus einem gewissen Grundsatz heraus. (kann mich auch an Diskussionen im AP erinnern, bei denen das vielen schon nicht passt sich die Bilder von den Leuten freigeben zu lassen, selbst wenn diese dafür bezahlen das sie angefertigt werden)
    Hier zahle ich aber für entsprechende Betreuung (deswegen sollte da doch eigentlich kein totaler Murks raus kommen und man auch entsprechend angeleitet werden, was eher nicht vorteilhaft ist) und schlussendlich auch über die Gebühr für die Nutzung der Location. (Ich denke nicht, dass die das für Lau zur Verfügung stellen)