Ich hatte ja nur mal kurz ein 50 1.4 von Canon und das war wohl zum einen eher ne Gurke .. zum andern sind selbst die rohdaten von guten objektiven von der abbildungsqualität her weit weg von dem, was ich von dem Art gesehen habe. Gut, ist halt auch noch ne gute Ecke teurer .. (aber günstiger als das Canon 85 1.2)
Beiträge von bordy
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Das Sigma Art 50 soll ja absolut Top sein ...
Und ist auch eines der teureren Arts - hat scheinbar nicht so extreme Schwankungen wie das 30mm.
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Kann mir hier jemand z.B. einen YouTube (oder Vimeo, was es sonst noch gibt usw) Kanal empfehlen, auf dem man möglichst detailliert den Aufbau diverser Unterordnungsübungen vornehmlich über Shaping/operante Konditionierung sehen kann?
Ich würde gerne jemandem diesen Aufbau mal zeigen, arbeite aber bei den meisten Dingen nicht wirklich so..
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Genau darum ging es mir eigentlich mit dem Thread.Mir ging es auch gar nicht so sehr um mich selbst, sondern darum, dass ich oft auf privaten HPs lese, dass der Hund z.B. im Agi, Obe, RO und Dummy geführt wird und ich mich eben ernsthaft gefragt habe, wann man das alles mit einem Hund trainiert.
Ich habe ja nun schon oft geschrieben, dass es mir nicht darum geht "oben mitzuspielen". Nur eben auch nicht ganz sinnlos trainieren möchte. Und mein Hauptfokus wird eben beim Dummysport sein. Wenn wir im Obe noch ein wenig was erreichen: Super. Wenn nicht: Auch kein Weltuntergang.
In der Regel machen die Hunde aber davon nichts irgendwie Prüfungsreif - von "oben Mitspielen" würde ich da garnicht sprechen... wobei ich mich hier auch ein bisschen frage, was bei manchen mit oben mitspielen gemeint ist. Mit dem Hund einen Leistungsstand zu erreichen, bei dem ich solide Prüfungen ablegen, bzw auch mal auf Turnieren starten kann ist für mich nicht "oben mitspielen".
Ich behaupte mal das tun die wenigsten Hundesportler, selbst wenn sie sehr viel Zeit investieren oder nur eine Sportart intensiv betreiben... trotzdem erreicht man "selbst" diesen Stand meiner persönlichen Erfahrung nur dann, wenn man das regelmäßig mit nem gewissen Plan macht. Die Anforderungen in den meisten Sportarten (okay, z.B. RO klammer ich da mal aus...) sind mittlerweile einfach so hoch, dass man da mit "ich mach da halt einmal die Woche ein bisschen" nicht mehr zu einem Ergebnis kommt, mit dem man überhaupt mal wo starten kann.Ich betreibe IPO und habe damit, wenn mans mal mit andern Sportarten vergleicht ja eigentlich auch schon 3 unterschiedliche Dinge - auch wenn die Unterordnung teilweise schon eng mit dem Schutzdienst ineinander greift. Da ist das Training der einzelnen Sparten mit verschiedenen Trainingszeiten, Orten und Signalen (z.B. Leinen, Halsbänder) voneinander abgetrennt.
RO könnte ich ohne extra Training starten, THS ist auch kein Ding (und ja, ich komme da her.. für einen Hund mit Grundausbildung und Gehorsam ist das kein Thema) .. und könnte auch schreiben ich betreibe das mit meinem Hund. Wäre kein Extra Aufwand. Bei Agility, so wie es heute betrieben wird, schaut das schon anders aus... selbiges Spiel bei Obedience, spätestens seit der neuen PO.
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Nö, ich habe auch nie gesagt das ich immer die richtige Erfahrung in allen Fällen habe - aber ich habe einfach "genug" Erfahrung um eben zu sehen, wenn etwas nicht funktioniert und mich dann auch kritisch zu hinterfragen.
Wäre das bei euch nicht gerade der Fall, dass es nicht funktioniert, dann wäre das Problem auch gelöst, sorry.
Eigentlich habe ich dir auch im letzten Post relativ konkret gesagt, was z.B. ein Weg wäre. Nämlich den Grundstock zu nehmen, den du dir aufgebaut hast und dann dem Hund nicht mehr immer die Wahl zu lassen. Auch wenn ich da jetzt wieder das Feindbild nähre... meiner Erfahrung nach ist genau das eine Schwäche gewisser Trainingsrichtungen. Es ist mit Nichten so, dass das alles Quatsch ist und garnicht funktioniert, es funktioniert nur nicht in dieser Ausschließlichkeit bei Dingen die so stark selbstbestätigend sind für den Hund.
Dir ist da genau das passiert, was typisch ist - du hast erstmal jeglichen Erfolg unterbunden durch den Maulkorb (so weit, so gut) und mit gesenkter Erwartungshaltung hat sich der Hund erstmal auf dein Spiel eingelassen. Dann hat er es doch nochmal probiert, weil es sich eben so sehr lohnt und hatte Erfolg... und kapiert, ich habe die Wahl. Ich kann mich schon umorientieren oder sonst was tun, aber ich kanns mir hin und wieder auch einfach schnappen, wenns Geiler ist als das was du zu bieten hast. Warum auch nicht?Im Prinzip wirst du dem Hund einen Grund liefern müssen sich für dich zu entscheiden, ansonsten wirst du immer wieder verlieren, wenn er seine Chance sieht.
Und bevor das wieder kommt - wenn das für dich heisst, ein bisschen mit dem Fuß aufzustampfen und zu brüllen mit dem klaren Ergebnis, dass der Hund einfach alles schneller runter würgt.. dann liegt das mangelhafte Ergebnis daran, dass du dich nicht wirklich damit beschäftigt hast wann, wie und wo eine Einwirkung Sinn macht.
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bordy: Auch das beruht wieder auf Annahmen - es wurde ja wie ich bereits schrieb besser. Sie war sogar mal soweit, dass sie ein Brötchen gesehen hat und uns angeguckt hat(Jackpot!).
Und was ist denn deiner Meinung nach ein anderer Weg, der nicht Schreckreize&Co impliziert?
Wir haben Anzeigen, Tauschen, nur Schnüffeln, gemeinsam Aufsammeln für "später".
Und klar ich bin unzufrieden, da sie eben immer wieder so extreme Anfälle bekommt - und es eben mal besser war. Das kann jetzt aber wie gesagt auch echt an Scheinschwangerschaft+Gewichtsabnahme liegen.Weisst du... man kann solche "Bösen" Dinge auch einfach mit dem kombinieren was du jetzt trainierst... und dem Hund so durchaus mit deinem aktuellen Training weiterhelfen aber ihm auch mitteilen, dass sich umorientieren, Anzeigen, was auch immer du willst nicht nur eine nette Option ist und sie es sich im Zweifel doch einfach reinwürgen kann.
So entspannt wie du seh ich das übrigens auch nicht, gerade was die Fresserei angeht - im Zweifel erwischt der Hund mal das Falsche... und das ist dann sicher nicht unangenehmer als ein Böser "Schreckreiz" oder was du sonst so noch nicht nutzen möchtest.

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Ich baue Gegenstände eigentlich auch ab der ersten Fährte mit ein (dann eben mit Handhilfe/Futterhand zum Platz) ... und ich würde auch ehrlich gesagt nicht so wirklich viele Fährten machen ohne das der Hund ne Idee vom Gegenstand hat, bzw dieser direkt sehr hochwertig bestätigt wird. Darum habe ich @Dobi98 gefragt ob direkt Gegenstände mit auf der Fährte waren.
Ich hab leider auch am eigenen Leib schon die Erfahrung machen müssen, dass gerade den Hundetypen die aus vielem selbst Trieb machen es sehr schwer fällt die Gegenstände dann anzunehmen... einfach weil das Suchen dann schon an Sich viel hochwertiger ist als der Gegenstand.Ich mache dann auch ehrlich gesagt lieber weniger Fährten überhaupt, wenn ich der Meinung bin der Hund kapiert das noch nicht mit den Gegenständen, bevor ich mehrere Fährten ohne mache.
So lange braucht man ja eh nicht um eine IPO Fährte dann richtig aufzubauen, wenn der Hund am Anfang mal grundsätzlich mitbekommt was er da machen soll.
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Ähem... - "Basics" ist sone Sache.
Für den einen mag das ein Basic sein, für den anderen eben nicht.Sie hat wie Du vielleicht auch weißt ne zeitlang immer nen MK getragen, damit wir trainieren konnten und wenigstens mal halbwegs entspannt laufen konnten.
Wir haben verschiedene Ansätze probiert und haben nun eine Kombination aus mehreren Dingen - aber keine davon setzt auf Schreckreiz etc. - und dabei wird es auch bleiben.
"Rumtrainiere" hat auch was abwertendes.
Nunja, nachdem deine Ansätze nach einiger Zeit ja scheinbar immer noch nicht dazu geführt haben das ihr entspannt spazieren gehen könnt, scheint mir ein positiveres Wort jetzt auch nicht passend.
Im Prinzip ist das ja offensichtlich auch eine Frage des Leidensdruckes - wenn das für dich so in Ordnung ist, wie der "Erfolg" aussieht und du damit gut leben kannst, ist das ja dein Ding und dann brauchst du ja auch nichts anders machen. (allerdings wundere ich mich dann wie gesagt über einige Äusserungen, bzw den Generellen Unterton der Unzufriedenheit)
Mich haben die letzten 15 Jahre mit verschiedensten Hunden die ich trainiert habe vor allen Dingen gelehrt, dass man sich auch mal von einem Weg verabschieden muss, wenn er offensichtlich nicht den gewünschten Erfolg bringt, bzw auf diesen Hund und dieses Problem nicht passt... egal wie sehr ich will, dass es genau so funktioniert.
Im übrigen kann bezüglich der Futterproblematik natürlich auch ein Mangel mit rein spielen - hier würde sich der Weg zum Fachmann definitiv lohnen, vor allen Dingen wenn die Fütterung erstmal so eingeschränkt bleiben soll. Bei Kaninchen und ein bisschen Kürbis fehlt z.B. definitiv (von anderen Dingen mal abgesehen) auch einfach etwas sättigendes.
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@miamaus2013: Haha, ja, das Verstecken... >_> Da habe ich auch schon mal minutenlang gewartet und Zoey dachte dann schließlich eher so: "Aha. Da is sie ja, die Alte."
Na - ich habe doch nicht gesagt, dass nicht viel Arbeit drinsteckt(?).
Nur, dass ich u.A. eben aus der HuSchu weiß, dass es Hunde gibt, die einfach besser/schneller anspringen.
Als ich mit Zoey anfing hier zu schreiben war Mia glaube ich dann ca. 2 Jahre alt(?) - und ich meine mich noch zu erinnern, dass Du sie schon damals als total unkompliziert beschrieben hattest.
Zoey mit 2 war noch lange nicht soweit.
Und ich glaube echt, sie braucht noch mdst. ein Jahr um erwachsen zu werden... - vielleicht geht's bei anderen Hunden auch einfach schneller mit dem im Kopf fertig sein... .
Und ich meine auch nicht, dass man bei ruhigeren Hunden etc. keine Erziehung leisten müsse - aber es ist evtl. etwas einfacher.
Z.B. kenne ich Leute, die können ganz in Ruhe telefonieren mit ihrem jungen Hund und rumgehen(an der Leine) - könnte ich bei Zoey nicht machen, da ich immer ein Auge darauf haben muss, wo sie so rumschnüffelt/ob was auf der Straße liegt... .jetzt mal eine ernstgemeinte Frage ...
Du machst offensichtlich schon relativ lang mit den Problemen deines Hundes rum, bist offenbar dadurch das das nicht so richtig funktioniert auch durchaus belastet ( so interpretiere ich das mal ).. und der Hund wird die Situation sicher auch nicht so Bombe finden .
Warum ziehst du nicht in Erwägung das "euer Weg" einfach der falsche für diesen Hund in dieser Situation ist ? Ist ja offensichtlich auch nicht so , dass du die innere Einstellung vieler bestimmter trainingsrichtungen hast "ach ist doch egal wenn ich an Basics x Jahre rum trainiere" .
Ich persönlich würde nicht freiwillig in einer Situation bleiben die mich so belastet , wenn ich sie ändern kann .
Und im übrigen ... klar gibt es Hunde die besser als andere in bestimmte Situationen passen . Deswegen fällt das trotzdem nicht allen in den Schoß .. häufig gehört da auch mal dazu die eigene Position kritisch zu hinterfragen .
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Aber macht ein Unrecht (dass Alternpfleger zu wenig verdienen) ein anderes Unrecht (dass viele TÄ wenig verdienen) jetzt gut? Ich finde nicht. Und nur weil ich auch mal mit wenig Geld auskommen musste, möchte ich das nicht für andere. Im Gegenteil, ich fände es nur fair, wenn alle Menschen als Lohn für ihrer Hände Arbeit zuversichtlich in Gegenwart und Zukunft sein könnten.
Danke!
Ich werde das nie verstehen, wie man bitte auf diese Idee kommt. Nur weil andere Berufe auch nicht fair bezahlt werden, muss man sich damit nun abfinden?!