Beiträge von Quarus

    Kannst du jetzt bitte, bitte schreiben, daß das sarkastisch gemeint ist?

    Nein, das meine ich durchaus ernst. Es gibt ein Profil dem das Nutztier (bedingt durch Vermarktungsmöglichkeiten) entsprechen muss.

    Betrifft übrigens auch Nutztiere bis in den Demeter-Bereich.

    Das ist doch GENAU der Ansatz, der beim Hund kritisiert wird? Der anthropozentrische Ansatz, der zu Qualzuchten geführt hat? Beim Nutztier ist das dann ganz o.k.?

    In Pferdezuchtverbänden können auch fremdrassige Hengste und Stuten zugelassen werden, wenn durch sie eine Verbesserung der Zucht erwartet wird und die Anforderungen an ein Zuchtpferd erfüllt werden. Nicht jedes Hengst schafft das, in mehreren Rassen decken zu dürfen. So etwas könnte ich mir auch vorstellen.

    WIe schon mehrfach diskutiert wurde: die unguten, nichteinsatzfähigen und kranken Hunde aus diesen Gebrauchszuchten fressen aber in der Regel keinen Sack Futter leer. Die verschwinden, und jeder kann sich ausrechnen, wohin. Das gabs früher in allen Rassen, ungeeignete Hunde wurden gemerzt. Man kriegt also nur die Erfolge zu Gesicht, vergleichen kann man da mit lückenloser Erfassung aller Hunde in Zuchtvereinen nicht.

    Doch, ja, wenn mein Hund seinen Widerwillen gegen ein bestimmtes Futter kundtun würde, gäbe es das vermutlich zumindest weniger. Ich hatte bisher nur sehr gute Fresser, Ablehnung würde ich deshalb ernstnehmen und nachforschen, ob Gesundheitsprobleme vorliegen oder das Futter einen Fehler hat. Es freut mich, wenn es meinem Hund schmeckt, und Abstufungen in der Gunst gibt es durchaus.

    Nach erst einer Woche finde ich es nun noch nicht ungewöhnlich oder bedenklich, dass ein Welpe den Tagesrythmus noch nicht kennt und sich in der fremden Umgebung ohne seine neuen Bezugspersonen nicht vollständig entspannen kann. Die 22 Schlafstunden halte ich auch für übertrieben, keiner meiner Welpen in dem Alter hat soviel gepennt. Ich würde den Tag konsequent takten, das wirklich durchziehen und für die Ruhephasen den Welpenauslauf in der Wohnung so platzieren, dass sie häufig jemanden sehen oder hören kann. Grossartige Ausflüge sind in dieser Phase des Eingewöhnens noch nicht nötig. Das muss sich eben alles erst einspielen, das dauert!