Beiträge von Quarus

    Fehlfarbener Rottweiler? :???:

    Arbeitslinie heißt für mich, der Hund, egal welcher Rasse, hat mehrere vollständige Vorfahrengenerationen von überprüften, langjährig gearbeiteten Leistungshunden in der Ahnentafel, die über dem Durchschnitt der Rasse standen. Nur weil er irgendwie nach Arbeitslinie aussieht oder die Eltern mutmaßlich zu irgendwas tauglich waren, macht das keinen Hund zum Arbeitslinienangehörigen.

    Boxer. Das können üble Machos werden, wenn man nicht aufpaßt. :ugly:

    Wenn uns ein anderer Rüde entgegenkommt, wird gar nix gemacht, außer verlangt, normal vorbeizugehen. Jetzt, nach Abschluß der Sturm- und Drangzeit, lasse ich nach Absprache und Beobachtung auch mal Schnüffelkontakt zu, aber sowie einer anfängt, sich auch nur andeutungsweise aufzupumpen, ist Ende, und es werden die Gedanken auf ein paar leichte und gut belohnte Gehorsamkeitsübungen abgelenkt.

    Ist noch keine 20 Jahre her, da wurden eine Vielzahl von Rassen in D kupiert, und keinem wäre in den 200 nachgewiesenen Jahren dieser Praxis eingefallen, da als Grund latenten Sadismus zu unterstellen. Hier haben sich die Moralvorstellungen gewandelt, in anderen Ländern beginnt dieser Prozeß bestenfalls. Wenn der Züchter im Ausland nun bereit ist, auf Wunsch und eigenes Risiko einzelne Hunde nicht zu kupieren, ist das doch toll.

    Die Frage ist, kennst Du bereits Nachzuchten der Elterntiere und dieses Zwingers, und ist eine grobe Einschätzung möglich, welche Extreme der Entwicklung auf Dich zukommen, wenn Du einen so jungen Welpen aussuchst? Ich habe meine letzten Hunde auch recht jung ausgesucht, als noch keine Voraussage über das Temperament und die körperliche Entwicklung möglich war. Ich wußte aber, was in mütterlicher Linie bisher vererbt wurde und wozu die väterliche (bedeutend umfangreichere) Nachzucht tendierte. Der gesamte Wurf war von Beginn an vital und auch die leichteren Welpen machten keinerlei Probleme. Die mir von den Züchtern empfohlenen Hunde haben sich dann auch weitgehend wunschgemäß entwickelt und ich hatte nie Veranlassung, meine Wahl zu bereuen.

    Ich mache es wie Hanne (Quo Vadis). Meine Rasse neigt dazu, sich gern zum Raufer zu entwickeln, da lasse ich meine Jungrüden keine Erfolgserlebnisse sammeln. Die hatten ihre Freunde, zu denen die Beziehung geklärt war, und vor fremden Jungmackern wurde sich nicht aufgeblasen.

    Bei dieser ganzen Geschichte, den nicht gezahlten 25 € und den "immensen Kosten" durch Flohbefall weiß ich auch nicht, was ich mir unter der Belästigung durch die Vorbesitzer vorzustellen hätte. :???: Weil die ihre paar ausstehenden Kröten noch wollen? Weil der am Bahnhof verscherbelte Hund bereits anfängt, kleine Kosten zu verursachen und Unannehmlichkeiten - solch ein Bohei?

    Verstehe, wer will....

    Wenn die Vorhaut sich eingerollt hat, kann das der Grund gewesen sein. Muß nicht immer passieren, mein Rüde hatte das jedes Vierteljahr etwa 1 x, und auch erst, als er älter war, so ab 9 Jahre. Es kann schon hormonelle Ursachen haben, z.B. wenn die Feuchtigkeitsverhältnisse sich ändern. Ich denke, die Paraphimose verursacht die Schmerzen selbst, mein Rüde hat immer geschlafen und ist dann durch den Penisvorfall aufgewacht, wenn der zu schmerzen anfing. Im ganz frühen Stadium, solange der Blutandrang noch nicht gar zu groß ist, hat es auch immer geholfen, ihn zu ein paar Schritten zu bewegen und abzulenken, fällt mir noch ein.

    Kann sein, daß er die Paraphimose schon beim Liegen hatte und es erst schmerzhaft und merkbar für ihn beim Runterspringen wurde. Da die Paraphimose immer schmerzhafter wird, je länger sie besteht, solltest Du Deinem Hund im akuten Fall helfen und leicht bzw. gefühlvoll kühlen, um den Blutandrang bzw. das Abschnüren zu verkleinern. Dann kannst Du versuchen, den Penis rückzuverlagern, in dem Du ev. Gleitmittel aufträgst und die Vorhautöffnung etwas weitest. Einer meiner Rüden hatte das alle paar Monate, je schneller man eingreift, um so besser.

    Bei Gelegenheit einer Narkose kann der TA dann durch einen kleinen Schnitt die Öffnung der Vorhaut erweitern, so daß der Penis nicht mehr eingeklemmt wird.