Beiträge von Quarus

    Finde ich unmöglich, daß sie Dich mit Deinem alten Hund nur mit ein paar Tabletten und Spritzen abgespeist haben. Gerade Oldies haben nicht viel Zeit, bevor es kritisch werden kann. Dein ungutes Gefühl kann ich nur teilen!

    Nimm eine Kotprobe mit und bestehe auf Untersuchung! Bauchspeicheldrüsenwerte nicht vergessen! Ich würde auch das große Blutbild machen lassen.

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    Äh, du weißt schon wie alt der Planet Erde ist? Und dass Homo Sapiens nicht seit Anbeginn darauf wandelt? :???:

    Wenn Du es schön findest, wie in Oostvaardersplassen jedes Jahr zu Hunderten die Pseudo-Wildpferde, Pseudo-Wildrinder und das Rotwild verhungert und sich der Todeskampf der der geschwächten Tiere über Wochen und Monate hinzieht.... Aber mit Natur hat das nix zu tun.

    Mir wäre das nichts, solche Verklärung der Konsequenzen, die der Rückzug des Menschen aus tausendjähriger Kulturlandschaft hat. Wir leben nun mal im Heute und nicht vor Ötzis Zeiten.

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    Wobei beide ja eigentlich Hunde-, Tier-, Landschaftsmaler waren.

    Ein Studienfach "Kynologie" gibt es ja bis heute nicht. Und beide waren Kynologen mit Leib und Seele, Züchter und Richter.

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    Richard Strebel beschäftigte sich mit der deutschen Hundezucht, den deutschen Rassehunden.
    Ludwig Beckmann dagegen mit den englischen Rassen.

    Eigentlich beschäftigten sie sich in ihren Publikationen mit allen Rassen, die im damaligen D gehalten wurden. Und damals war GB DAS führende Hundezuchtland, weshalb bedeutende Zahlen englischer Rassen hier gehalten wurden. Einer von beiden züchtete u.a. auch englische Bulldoggen. Und Boxer. :D

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    Das hat aber nicht zu bedeuten, daß sie letztendlich die Herkunft vieler Rassen eindeutig geklärt hätten.
    Einiges aus der Vergangenheit ist belegbar, anderes wird auf Grund der Geschichte, vermutet.

    Ich nehme an, sie geben da auch nur weiter, was sie von britischen Kynologen (Dalziel, Stonehenge, Shaw) übermittelt bekommen haben

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    Belegt ist aber, daß es neben dem St. John´s Hund = "Kleiner Neufundländer", den großen, von Cartwright im 18. Jahrhundert beschriebenen, Neufundländer gab. Zwei phänotypisch völlig verschiedene Hunde.

    Darüber habe ich nichts gefunden, aber es gab ja regional immer abweichende Schläge des gleichen Grundtyps.

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    Wir sind ja so was von OT :D

    Schadet eher nix, denke ich.

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    Ich bin auch entsetzt. Darüber das man mir unterstellt, dass ich das Kupieren schön rede, nur weil ich nicht gleich mit brennenden Fackeln und der Mistgabel auf den Threaderstellers des anderen Threads und den von ihm ausgesuchten Züchter hergefallen bin, sondern es von der anderen Seite beleuchtet habe, das bei der ganzen Aufregung bisher nicht wirklich kapiert wurde, geschweige denn zu Ende gelesen wurde. Drüben im Thread und hier offenbar genauso.

    Dito.

    Die Fähigkeit zu verstehendem Lesen ist offenbar nicht jedem gegeben. :pfeif:

    Dort gibts "Königs"-Rottweiler, "Königs"-Dobermänner, warum nicht ins Gigantische aufgeblasene "Königs"-Retriever.

    Züchter des Ami-Landes scheren sich doch oft nicht um den Standard des Ursprungslandes. Nur sind das in meinen Augen dann halt keine Rottweiler, Dobermänner oder Retriever mehr.