Zitat
Um mich nochmal zu zitieren:
Tierbabys sind eine Einnahmequelle durch die Besucher. Die Besucher wollen nicht alljährlich ein und denselben Bestand an alten Tieren sehen.
Und da wären wir wieder bei der Glotz-Menagerie, die früher auf dem Rummelplatz aufbaute, und sich heute "Zoo" nennt.
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Ein Zoo ist ein wirtschaftliches Unternehmen wie jedes andere auch. Eventuell müssen sie sich auch vor Investoren oder Kreditgebern rechtfertigen. Die Entscheidungen die getroffen werden, werden aufgrund von reinen Zahlen, die wahrscheinlich sehr rot und drückend sind, getroffen. So ist das eben. Die trockene Realität, sonst muss dieses Unternehmen alle seine Mitarbeiter entlassen und dicht machen.
So ist das. Eine Hähnchenmästerei mit exotischen Tieren. Nur das der Hähnchenmäster nicht rumblubbert von wegen "Menschen die Natur näherbringen", wenn er seine Hähnchen schlachten läßt. Und wenn man hinter die Schaugehege blickt, sieht man auch oft die Löcher, in denen Tiere untergebracht sind, die gerade nicht vorgeführt werden. Weil sie eh' zur Tötung anstehen, zum Verfüttern gezüchtet werden, abgestoßen werden sollen oder reine Zuchttiere sind und nicht mehr präsentabel.
Die Praktiken von Koppenhagen zeigen nur die Verlogenheit eines Großteiles des Systems. Dazu gehört auch der Verkauf von trophäenträchtigen Zootieren an Jagdfarmen in Afrika.
Und in Koppenhagen sind die nächsten Löwentötungen vorprogrammiert. Zwei Vollschwestern, ein potenter Junglöwe, explizit angeschafft "zur Zucht" - wohin soll der genetisch engst verwandte zukünftige Löwennachwuchs der nächsten 10 Jahre?!