Das mit dem "Ja nicht das Krönchen anfassen!" kenne ih auch noch. Davon abgesehen gibt es im Nachbarort einen braunen Großpudel, einen "Männer"-Hund, kurz geschoren, der einfach nur Hammer ist. Ein total cooler, führiger, gut erzogener Rüde. Hätte ich mein Herz nicht schon hoffnungslos vergeben, wäre DAS meine Rasse!
Beiträge von Quarus
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Auch mal was Positives: mein Sargnagelhund war gewissermaßen der Arschlochhund für die Familie. "CONAN der Zerstörer" und "Flucht aus Alcatraz"waren vermutlich die Filme, die er in der Wurfkiste als Erstes von der Außenwelt mitgekriegt hat. Ich habe mich manchmal kaum nach Hause getraut, weil ich oft schon an der Gartentür mit Vorwürfen empfangen wurde. Zum Glück wurde der Frustan mir abgeladen, und nicht am Hund. Trotzdem stand der Umzug im Raum. Dabei war immer meine Überzeugung, daß bloß das Handling an den Differenzen schuld war. Es fehlte an Konsequenz und Verständnis, ich kam immer prima mit ihm klar.
So, jetzt ist er 4 Jahre, und der Wind hat sich gedreht. Er ist weder Sargnagelhund, noch Arschlochhund mehr. Jetzt höre ich jeden Tag, wie lieb er doch wäre! Scheint, als wäre er erst mit dem Tod von Quarus, seinem Ziehvater, wirklich erwachsen und "vernünftig " geworden. Ich bin total glücklich, dass sich mein Glauben an meinen Hund bewahrheitet hat!
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Lass besser die Finger von den Matschpaketen! Kein Mensch weiß, was da in welchen Mengenverhältnissen verwurstet wurde, Lunge und Euter z.B. sind bloss schwerverdauliches, billiges Füllmaterial. Ein kleiner Hund wie Deiner sollte zumindest während der Aufzucht sortenrein gefüttert werden, mit Betonung auf Muskelfleisch und nicht drüsigem Bindegewebe. Leber kann man gut portioniert einfrieren und in kleinen, abgemessenen Mengen zufügen. Pansen einmal wöchentlich reicht vollkommen, der muss nicht immer in der Mischung sein, um sie billiger zu machen.
Davon abgesehen fütterst Du hoffentlich mehr, als Du geschrieben hast
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Du kapierst es nicht. Es geht nicht um Dich, und welche Gesetze Du einhalten möchtest und welche nicht, sondern um die Hunde, die Deine Ignoranz wahrscheinlich ausbaden müssen. Dem Sachbearbeiter kann Dein Fall dreimal egal sein, wenn Du nicht mal ein kleines bißchen Einsicht zeigst.
Die Hunde tun mir leid, mein Verständnis für Dich hält sich in Grenzen.
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Zitat
EIn Boxer in einem Jugendzentrum???

Es gibt solche und solche. Mein Matti ist sehr triebstark, gleichzeitig aber auch völlig klar im Kopf und grundsätzlich menschenfreundlich. Kein Problem, zum Sommerfest interessierte Anfänger mal "Helfer" spielen zu lassen. Auch unerwartete Reaktionen, Schreckreaktionen etc. führen nicht zu "Abwehrschnappen" o.ä. Da ist mein Hund absolut zuverlässig und berechenbar. Und so waren alle meine Boxer. Der Hauptgrund, warum ich mich vor mehr als 30 Jahren für diese Rasse entschieden habe, als hier im Haus noch ein Kindergarten mit 30 Kindern von 3 bis 6 Jahren untergebracht war. Da muß man sich auf seinen Hund verlassen können, daß keine Katastrophe droht, wenn ein dutzend brüllender Kinder auf den Hund treffen!
Ein triebstarker UND nervenstarker, rechtsliegender Hund wird immer genau differenzieren können, welche Aktion angemessen ist.
Schwierig sind Hunde, bei denen die Nervenstärke fehlt. Die sich schnell angegriffen fühlen und aus Überforderung reflexhaft abwehren. Solche "Angstbeißer" findet man meiner Erfahrung nach durchaus auch bei den Gebrauchshundrassen, viel häufiger aber bei den reinen Begleithundrassen, bei denen das Zuchtziel "Nervenstärke" keine Rolle spielt, weil sie nie auf solche Sachen wie z.B. Frustrationstoleranz getestet werden.
Natürlich kann man auch viel bei der Auswahl des individuellen Welpen richtig oder falsch machen. Absoluter Ausschlußpunkt wären für mich auch nur ansatzweise ängstliches oder unangemessen aggressives Verhalten, sowohl bei der Mutter, als auch beim Wurf. Das darf man auch nicht mit "Zurückhaltung" verwechseln oder schönreden.
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Woher willst Du das wissen? Klingt ja so, als sei "Vermögen" per se schon anrüchig und Indiz für unlautere Absichten....
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Meines Wissens betrifft das nur die Filmerei im öffentlichen Außenbereich. In meiner Wohnung darf ich filmen, was immer ich will. Sonst hätten ja auch Firmen mit Sicherheitskameras ein großes Problem....
Zu der Geschichte: ich würde sie konfrontieren, aber nicht allein. Besser, ein unbeteiligter Zeuge ist als Mediator dabei, um Eskalationen und haltlose Gegenbeschuldigungen (früher oder später) entkräften zu können. So weitermachen wie bisher, nur ohne Hundesitting, ginge für mich nicht.
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Für "Alltags" und nicht ganz schlimmes Wetter habe ich meine alten Hunde
eingepackt, hält trocken, warm, deckt die Hinterbeine gut ab und läßt sich leicht waschen. Bei extremem Wetter kam der Hurrta-Mantel zum Einsatz. -
Das ist alles nicht ganz ungewöhnlich. Dein Hund ist jetzt voll erwachsen und hat eigene Interessen und Ansichten entwickelt, die mit Deinen nicht deckungsgleich sein müssen. Das kriegt man mit konsequenter Erziehung alles hin, das es sich aber überhaupt eingeschlichen hat, zeigt mir, Du brauchst einen Trainer, der sich das mal ansieht. Ferndiagnosen bringen da nicht viel.