Ich hatte Welpen von 8 bis 12 Wochen. War bei keinem ein Problem. Die jüngsten haben nicht getrauert oder sich geängstigt, die älteren Welpen waren bindungsbereit und aufgeschlossen. Wichtiger ist der Züchter und die Zucht, aus der sie stammen. Wenn ich es mir einrichten kann, bevorzuge ich die Zeit zwischen der 9. Und der 10. Woche, um die Vorzüge der längeren Nestwärme mit der Freude, einen ganz kleinen Wutz betüddeln zu können, zu kombinieren.
Beiträge von Quarus
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Was kriegt er denn für Kauzeugs? Häufig sind gerade die Trockensachen sehr schwer verdaulich und führen zu Gepupse.
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Bei uns dürfen ausländische Rüden mit entsprechenden Untersuchungsergebnissen dort in D 2 Deckakte nach Genehmigung der Zuchtleitung machen. Sollen es mehr werden, muss in D der Marathon an Untersuchungen und Prüfungen durchlaufen werden.
Damit erhält man sich die Möglichkeit, interessante Linien zu nutzen, und beschränkt das Risiko, durch ausufernden Einsatz in die eigene Population breitgestreute Probleme einzuschleppen.
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Meyer-Zentek ist auch das Einzige, was ich noch empfehlen würde. Nur fürchte ich, dass er unter Deine Nr. 2 fällt-er hats nicht so mit den Wölfen, sondern untersucht die Ernährungsbedürfnisse von Hunden.
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Zumal man mit dem TA ja einen seriösen Zeugen für diese Behauptung hatte. Dem wird ja geglaubt, wenn er meldet, dass mehrfach Züchter mit tierschutzwidrigen Ansinnen kommen.
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Ich schließe mich den Meinungen von Cattlefan und Lockenwolf an. Für meine Begriffe wird Dein Hund völlig überversorgt mit Protein.
Das willst Du sicher nicht hören, aber möglicherweise ist das erste Anzeichen der Mangelernährung, daß er die Fleischmassen nicht mehr mag, weil er merkt, daß sie seinem Körper nicht gut tun.
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Daß Züchter weiße oder anderweitig fehlfarbene Welpen töten, halte ich ganz klar für eine extreme Ausnahme. Erstens werden gerade "exotisch" aussehende Welpen häufig besonders gesucht, zweitens fiele es irgendwann auf und Getuschel setzte ein, wenn z.B. bei permanenter Verpaarung weißerbiger Boxer nie ein weißer Welpe fallen würde. Im Gegenteil, Weiße im Wurf gelten als Typgaranten für die standardfarbigen Wurfgeschwister, deshalb werden sie bei ausstellungszentrierten Zuchten extra hervorgehoben...
Früher, ohne heutige Milchaustauscher, war es sinnvoll und tierschutzgerecht, Würfe auf das Maß zu reduzieren, was die Mutterhündin versorgen konnte. Und verständlicherweise wurden dann vorrangig Welpen beseitigt, die schon bei Geburt zeigten, daß sie grobe Standardabweichungen hatten. Übrigens wurden auch aus Gründen der Nachfrage viel mehr männliche, als weibliche Welpen aufgezogen.
Die Erinnerung an diese alten Zeiten bestimmt noch lange die öffentliche Meinung, auch wenn die Realität heute weitestgehend eine andere ist.
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@Nightstalcer
Man kann halt nicht immer einer Meinung.
Ich habe ja auch geschrieben das jeder Hund anders ist.
ich kann es halt nicht ertragen, wenn mein Hund den Schwanz einzieht, nur weil ich meine sie zu bestrafen, ich möchte das mein Hund mir vertraut und nicht das sie Angst vor mir hat, bitte nicht falsch verstehen, ich will damit nicht sagen das jeder der seinen Hund eine Ansage macht gleich einen Hund hat der Angst vor ihm hat, aber es gibt nunmal Hunde die einfach sensibel sind, und bei so Hunde muss man halt sehr aufpassen.
Aber wie gesagt es ist ja nun auch egal wie man sein Hund erzieht soll jeder machen wie er will.Strafen hat nichts mit Angst erzeugen zu tun, wenn es richtig geschiedt. Es geht dem richtigen Strafen immer eine klare Grenzziehung voraus, die der Hund 100 % verinnerlicht haben muß. Dann ist die Strafe nicht ungerecht und angsterzeugend, sondern auf niedrigstem Niveau eine Bestätigung, daß die Grenzziehung Bestand hat. Und somit, richtig angewendet, eine Form, dem Hund Sicherheit zu geben. Der Besitzer ist berechenbar und konsequent für den Hund, er kann sich auf ihn verlassen und kennt den Raum, innerhalb dessen er sich absolut sanktionsfrei und in Sicherheit bewegen kann. Damit wird mehr Vertrauen und Bindung erzeugt, als den Hund in einer ewigen ungewissen Grauzone zu belassen, in der mal Regeln gelten und mal nicht gelten, weil bei Übertretung keine Strafe, wie auch immer geartet, erfolgt.
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Warum Du Deinen Welpen nicht "unterordnen" sollst, hast Du ja schon gelesen bzw. sagt Dir Dein Bauchgefühl schon, das das nicht gut ist.
Es sollte sich allerdings in Trainerkreisen SO LANGSAM rumgesprochen haben, daß weder "Alphawurf" noch Runterdrücken oder Auf-die Seite-legen zielführend sind! Einer Hundeschule, die auf diesen antiquierten Methoden besteht, würde ich auch in anderen Fragen nicht mehr vorbehaltlos vertrauen!!
Gerade bei einem Welpen muß man als Anfänger sicher sein können, daß der Hundetrainer weiß, was er tut - und das scheint hier nicht der Fall zu sein! Ich würde wechseln!
P.S Dein letzter Beitrag bestätigt meine Befürchtungen. Weg da! Stumpfes Exerzieren braucht kein Welpe....