Beiträge von Quarus

    Das Problem bei vielen Hunden ist, daß das vorbereitete Futter in Sekundenbruchteilen inhaliert ist, ein "Fressen" eigentlich gar nicht mehr stattfindet und auch das "Sättigungsgefühl" sich nicht so schnelll einstellt, wie der Magen gefüllt ist. Deshalb füttere ich meinen Hunden gerne "am Stück". Ein ordentlicher Pansenlappen in der Größe der regulären Mahlzeit ist wie Gummi und muß länger mit den Zähnen bearbeitet werden, bis er gefressen werden kann. Würde ich den gewolft oder geschnitten hinstellen, wären meine Hunde im Anschluß noch "hungrig". Wenn sie das Ding richtig kleinkauen mußten, wie es eigentlich von der Natur vorgesehen war, sind sie nach der gleichen Menge müde, satt und zufrieden.

    Deshalb braucht es zum "Sattfressen" meist keine Mengenerhöhung, sondern eher eine Änderung der Aufnahmegeschwindigkeit.

    .... das war einmal!....Heutzutage sind genausoviele gewerbliche Züchter im VDH wie Hobbyzüchter.

    Das wäre mir neu. Ich kenne zumindest keinen gewerblichen Züchter, der die Dokumentations- und Steuerpflichten entsprechend des Gewerberechtes leistet. Ich kenne allerdings mehrere "gewerbsmäßige" Züchter nach §11 Tierschutzgesetz, weil dieses Kriterium schon mit Oma, Zuchthündin, Tochter erfüllt ist.

    Der Hund ist sehr jung. Mutter und Vater sind bekannt. Es sollte ein leichtes sein, die Abstammung von den Eltern Boxer und Weimaraner durch eine Genprobe an allen 3 Tieren nachzuweisen. Das ist in der Rassehundezucht bei begründeten Zweifeln an der Abstammung gang und gäbe. Dann hat man es ein für allemal schwarz auf weiss. Und niemand kriegt Dich wegen SoKa ran.

    Alles andere ist doch mit großen Unsicherheiten behaftet.

    Mal eine andere Frage: Dein Rottweiler gehört einer Gebrauchshunderasse an. Machst Du etwas mit ihm, bei dem er Erfolgserlebnisse bei der Zusammenarbeit mit Dir hat und Dich zu respektieren lernt? Es klingt mir nämlich auch so, als ob da ein Arbeitshund aus Unterforderung sich selbst Ziele und Aufgaben sucht, und sei es die, seine Familie nach seinen Wünschen auszubilden. Wenn sie ihm eben keine entsprechenden Aufgaben stellt...

    Echt, so ein bißken Aufmerksamkeit nervt Euch schon? Weil nicht alle den Masterstudiengang in Kynologie absolviert haben und es wagen,TROTZDEM eine Frage zu stellen?

    Die meisten NERV-Fragen hier empfinde ich als netten Versuch, sein Interesse am Hund zu bekunden. Wenn mir das passiert, antworte ich ebenfalls nett und freue mich, einen potentiellen Hundefreund getroffen zu haben. Ganz sicher echauffiere ich mich nicht drüber, wenn mein Gegenüber nicht hellsieht, daß ich diese Frage schon öfter beantwortet habe.

    Doch, ich glaube schon, dass bedarfsgerechtes, hochwertiges Futter besser ist als Abfall. Ich selbst versuche ja auch, die schlimmsten Ernährungssünden zu vermeiden, das gilt für die von mir abhängigen Tiere auch. Wunder erwarte ich allerdings nicht. Ich freue mich aber schon, wenn meine alten Hunde lange vital sind und bei glänzendem Fell und gutem Appetit weisse Zähne und tadellose Blutwerte haben. Dann bin ich beruhigt, durch lebenslang sorgfältige Fütterung für sie das Maximale "herausgeholt" zu haben.

    Ich denke eher, die Briten und Amis haben sich gleichermaßen vom Ursprungs-Collie wegentwickelt, nur in unterschiedliche Richtungen. Der DDR-Collie war größer und "schäferhundiger", weil er eben auch im Hundesport geführt wurde. Ausstellungen und Übertyp waren einfach nicht so wichtig.

    Ich habe ja wenig Ahnung vom Collie, aber meinem Verständnis nach ist der DDR-Collie kein Collie "Amerikanischen Types", weil er sich nicht aus dem Amerikaner gespeist, sondern parallel entwickelt hat. Genauso könnte man sagen, der Amerikaner sei ein DDR-Collie, das wäre genauso falsch. Bestenfalls haben diese parallelen Entwicklungen Ähnlichkeiten im Aussehen hervorgebracht.