Beiträge von Quarus

    Wenn sie etwas zunehmen soll und die KH gut verträgt, wäre ich da nicht ängstlich. Du wirst ja die Ration nicht komplett aus KH mit nur wenig NaFu bestehen lassen. Zumal ich die normalen Dosenfutter eh schon sehr proteinhaltig und vergleichsweise energiearm finde. Bei 12 % RP und 400 g sind das 4,8 g RP/kg Körpergewicht und in meinen Augen zuviel. 70/30 finde ich o.k., ich würde sogar den NAFU-Anteil zugunsten der KH reduzieren auf die ursprünglichen 300 g. Ei enthält übrigens auch ganz schön Fett. Alternative KH wären noch Nudeln, das schmeckt den meisten Hunden besonders gut.

    Ja, das Beste wäre, Ihr würdet jetzt schon mit Veterinäramt und Ordnungsamt sprechen, was sie als Nachweise akzeptieren. Vielleicht reicht es ihnen schon, den Welpen bei seiner Boxermutter zu sehen und die Bestätigung vom örtlichen TA. Was die Einfuhr betrifft, könntest Du Dich im Kampfschmuserforum beraten lassen. Die werden mit solchen Problemen regelmäßig konfrontiert.

    Du hast recht. Ich konnte mir das Video nicht lange ansehen und habe nach dem Revieren aufhören müssen. Noch mal reingeschaut, fiel mir auch die schlechte Hinterhandbemuskelung auf. Scheint also wirklich schon länger zu gehen. Aber Respekt, daß der Hund noch so viel Herz hat, Abt. C durchzuziehen. Den Richter allerdings verstehe ich noch weniger. Schon im Video sind die gesundheitlichen Einschränkungen des Hundes überdeutlich. Den laß ich doch, wenn ich danebenstehe und als RICHTER beobachte, nicht die gesamte Abt. durchexerzieren!

    Der Import von "Kampfhunden" und deren Mixe nach D ist verboten. Deshalb versuchten viele Hundehalter, ihren American Stafford Terrier als Boxer/Labrador-Mix zu bezeichnen, weil da wirklich eine Ähnlichkeit bestehen kann. Das haben die Behörden natürlich irgendwann gemerkt und sind jetzt kritisch, wenn Boxer/Labrador-Mixe eingeführt werden sollen. Könnten ja wieder AmStaff usw. sein. Man ist deshalb gut beraten, diesen Verdacht von vornherein aus dem Weg zu räumen, indem man die Abstammung von einem Boxer und einem Labrador nachweisen kann. Auch in Sachsen gibt es eine Rasseliste, mit dem gelungenen Import nach D ist es möglicherweise noch nicht ausgestanden. Und dann langen viele Kommunen bei der Hundesteuer bei Kampfhundhalter noch richtig zu, auch hier wäre ein gkasklarer Abstammungsnacgweis äusserst vorteilhaft.

    Bezüglich der Einreisebestimmungen und der Importabwicklung gibt es darauf spezialisierte Firmen, mit denen Du Kontakt aufnehmen kannst, z.B. Gradlyn Kennels.

    Was schon genannt wurde: sicheres, freundliches Wesen, eher hohe Reizschwelle, Bereitschaft zur Mitarbeit und besonders eine grundsätzlich hohe Anpassungsbereitschaft an unterschiedlichste Lebensweisen zeichnen für mich einen guten Familienhund aus. Er benötigt dazu eine robuste Gesundheit, denn nicht jede Familie wird ihr Leben um einen möglicherweise gehandicapten Hund herum gestalten können. Und er sollte Bindungen zu mehreren Menschen eingehen können und sich nicht vollständig und exclusiv einer Person anschließen, wenn es mehrere bindungsbereite Familienmitglieder gibt.

    Neee, in diesem Fall muß die lange Kochzeit sein, wenn man Morosche Karottensuppe herstellen will und auf den leichten antibiotischen Effekt abzielt. Deshalb braucht man auch frische Karotten und keine Pellets.

    Wirkungsweise

    Was anderes: wie wird denn im Falle der wiederkehrenden Harnblasenentzündung vorgegangen? Wurde die Harnblase schon mal geschallt?

    Nochmal was anderes: in D ist die Einreise/Import von sogenannten Kampfhundrassen verboten. Viele diese Hunde werden deshalb durch die Halter als Mix aus Boxer/Labrador angemeldet. Das kann aber schiefgehen, wenn der Hund phänotypisch als "Kampfhund" von den Behörden eingestuft wird. Der Welpe sieht noch deutlich nach Boxer aus - das kann sich aber in einem halben Jahr geändert haben. Sollte er bei der Einreise Zweifel erregen, wäre das sehr schlecht für ihn.

    Es wäre vielleicht nicht schlecht, vorher sowohl vom Welpi, als auch von den Eltern durch einen TA Blut abnehmen und ein DNA-Profil erstellen zu lassen, bei dem die Abstammung von den Eltern Boxer und Labrador durch einen TA eindeutig bestätigt wird. Am Besten noch von einem Behördenvertreter mit Stempel und Unterschrift.

    Wenn er diese Schonhaltung schon länger eingenommen hätte, wäre er nicht bis zur WUSV gekommen. Dazu muß ein Hund schon lange konstant hoch belastbar sein. Belastbarer, als viele Begleithunde, die nie auf so hohem Niveau gearbeitet werden wie so ein Spitzensportler.

    Von daher sehe ich da keine Qualzucht.

    Eine andere Sache ist die Prädisposition für CES beim DSH und der Fakt, daß trotz deutlich erkennbarer schwerer Probleme die Prüfung nicht schon im Revieren abgebrochen wurde.

    Ich sehe auch nicht den Flug als Hauptproblem an. Und auch nicht das Aufwachsen im Familienverband. Die TE ist immerhin bis zur Abreise vor Ort und kann den Welpen erziehen und an sich binden, auch das Alleinbleiben schon anbahnen.

    Mir macht eher die Vollzeitarbeit der Eltern und die Schule Bauchschmerzen. Einen Junghund ein Drittel des Tages ohne Aufsicht und ohne Lösemöglichkeit in der Wohnung (und das sind reale Zeiten) halte ich nicht für machbar. Ob die Beaglehündin sehr glücklich wird mit einem grobmotorischen Boxerjunghund, ist auch die Frage. Das kann sehr schnell für alle Seiten in Streß und Überforderung ausarten.

    P.S. Wurfgeschwister meiner Hunde sind auch in die ganze Welt hinausgegangen. Die wurden vom Züchter entsprechend vorbereitet und haben diesen einmaligen Flug gut überstanden.