Beiträge von Quarus

    Ich vermute, es soll in diesem Freiluftmuseum weniger die Kaninchenhaltung als solche, als vielmehr die früher verbreiteste, traditionelle Haltung als Fleischlieferant der kleinen Leute gezeigt werden. Dem entspricht der Stall mit den Einzelbuchten. Ein aus heutiger Sicht angemessenes Gehege würde diesem Zweck nicht gerecht werden.

    Eine Alternative wäre es dann eher, Kaninchenattrappen in die Buchten zu setzen. Allerdings werden die besonders für Kinder weit weniger attraktiv sein, als lebendige Hoppler.

    Ich bin jedenfalls gespannt, was das Museum antwortet.

    Das ist das nächste Problem. Der Aufwand allgemein. Deshalb mache ich trotz der Qualis nicht weiter, ist für einen normalen Arbeitnehmer wie mich zeitlich und finanziell nicht drin.

    Ja, Fährtengelände ist auch bei uns ein Problem. Unsere Stammwiese, auf der wir suchen durften, wurde von so vielen Spaziergängerhunden überrannt, dass jetzt ein generelles Hundeverbot ausgesprochen wurde.

    Ich trainiere Fährte schon seit Jahren allein, weil ich 65 km zum Platz fahren muss und das in der Woche nicht schaffe. Aber hin und wieder ist es eben schön, wenn jemand mitgeht und ein Auge drauf hat. Das ist nun noch schwieriger geworden.

    Man kann halt Prüfungserfahrung sammeln. Meins ist es nicht. Ich laufe, wenn, dann komplette IPO. Aber ich kenne Teams, die wollen gern mittun, um mal ein Erfolgserlebnis zu haben, auch wenn eine Abt. noch nicht oder nie passt.

    Wir hatten heute vor, im kleinen Kreis mit maximal 5 Hunden vormittags Prüfungsvorbereitung zu machen. Per Facebook, Newsletter und WhatsApp wurde es eine Himmelfahrtsparty mit 50 Leuten und über 20 Hunden. :ugly: Hat nur 8 Stunden gedauert, und zum Glück wurde gestern noch Grillgut, Salate und Kuchen organisiert. Angesichts des bombigen Wetters tat es aber keinem um die Zeit leid, und wir haben mit Sportfreunden aus der Landesgruppe, die zuuufällig davon gehört hatten, einen tollen Hundlertag verbracht! :bindafür:

    Ich hoffe, Deine Freundin lehnt Deine Hündin nicht schon aus Prinzip ab, weil sie ihrer Yorkie-Dame gefährlich werden könnte. Denn für ein harmonisches Miteinander darf weder sie Partei für ihren Hund, noch Du für Deinen ergreifen. Ihr müßt BEIDE an einem Strang ziehen, und das Wohlergehen beider Hunde gleichrangig im Blick haben.

    Hausregeln müssen für beide Hunde gelten, und Ihr müßt sie beide durchsetzen. Dazu gehört, daß der Yorkie einen Rückzugsort hat, an dem er Sicherheit vor dem kleinen Trampel findet, und das AmStaff-Mädchen nicht nur ständig gedeckelt wird, sondern auch mal Qualitätszeit exklusiv mit ihren Menschen bekommt und Junghund sein darf. Gemeinsame Spaziergänge würde ich nur machen, wenn pro Hund ein Mensch dabei ist (Du und Deine Freundin), weil es wirklich sehr unschön ist, gleichzeitig einen Zwerg beschützen und einen großen aktiven Junghund erziehen zu müssen.

    Ich sag es ganz ehrlich, die Konstellation ist für beide Hunde nicht ideal....

    Mich würde ja nebenbei interessieren, wo er immer hingeht, um sich vollzufressen! Es gibt da GPS-Sender für Jagdhunde, die ein Signal an das Handy senden, so daß man sehen kann, wo genau sich der Hund aufhält. So etwas würde ich mir mal ausborgen. Ich finde es nämlich komisch, daß irgendwo im Umkreis irgendwelche Futtermassen permanent frei verfügbar sind und kann mir nicht vorstellen, daß er regelmäßig im örtlichen Freßnapf einbricht....

    Ansonsten: Hund unter Kontrolle halten, absperren und beschäftigen, wie schon gesagt.

    Ich schließe mich mal meinem Vorschreiber an. Es KANN Demenz sein, es KANN ein Tumor sein, es KANN aber auch eine epileptische Erkrankung vorliegen, die ganz andere Ursachen hat, es KANN was ganz anderes sein...

    Ohne eine fundierte tierärztliche Zweitmeinung würde ich an Deiner Stelle noch nicht darüber nachdenken, meinen Hund gehen zu lassen. Arthrose läßt sich medikamentell gut behandeln, und verschiedene Krankheiten, die Dein Hund haben könnte, auch.

    Ein Forum kann keine Diagnose ersetzen, und NUR die genaue Diagnose und darauf aufbauend die Prognose für seine Lebensqualität wäre für mich das ausschlaggebende Kriterium, über die Zukunft meines Hundes zu entscheiden.

    Viel Kraft und alles Gute!

    Grundsätzlich finde ich die Idee, daß sich jemand auf Geburtshilfe bei Hunden spezialisiert, gar nicht verkehrt. Viele erfahrene Züchter stehen Neulingen bei deren ersten Würfen auf diese Art bei. Das fängt mit der Vorbereitung des Wurfraumes an, geht über die optimale Haltung der Hündin, gegebenenfalls die direkte Geburtsbegleitung, bis zur Nachsorge in den ersten Tagen. Ich habe schon oft erlebt, wie gerade bemühte Jungzüchter sich in größte Ängste hineingesteigert haben, je mehr sie sich im Vorfeld informierten.

    Freunde von mir machen diese Neuzüchterbetreuung auch bei Fremdrassen, wenn in der Nähe kein anderer Züchter der Rasse greifbar ist. Denn lange nicht jeder TA ist automatisch firm in Geburtshilfe, und manches mal kann man durch Erfahrung Geburtskomplikationen anders als durch den obligatorischen Kaiserschnitt lösen, schonender für Mutter und Welpen. Und wenn es in der Beruhigung besteht, nicht vorschnell einzugreifen aus Angst!

    Wenn es nun eine Art "Hebammenportal" gäbe, wo sich ein unerfahrener Zuchtanfänger einen qualifizierten Geburtshelfer in der Vorbereitungsphase suchen könnte, ähnlich einem Ammenportal, fände ich das nicht schlecht.

    Was gar nicht geht, ist die Art und Weise, wie in HKM die Geburtshilfe durch diese Frau in Mißkredit gebracht wird. Wirklich, das konterkariert ja die Idee, die Geburt sicherer und schonender zu machen! Das nehme ich auch speziell der Sendung übel, dermaßen unreflektiert und inkompetent die Hündin in Gefahr zu bringen, nur um einen "Geburts-Event" zu bekommen.

    Das ekelt mich noch mehr als die "Hebamme" an, ehrlich gesagt!

    Ich bin doch überrascht, wie viele die ZZL wirklich mit dem Gedanken anstreben, ihren Hund in der Zucht einzusetzen. In meinem Verein hat die Zuchttauglichkeitsprüfung eher obligatorischen Charakter für einen gesunden Hund. Wenn er das Alter hat und die Untersuchungen gemacht werden, die auch für den Sport nötig sind, wird er für eine ZTP angemeldet und bei Gelegenheit oder zeitgleich die Ausdauerprüfung abgelegt.

    Es sind nur wenige, die dann auch in die Zucht gehen, am ehesten noch Hündinnen im direkten Besitz von Züchtern.