nun, Missgeburt ist "mit schweren Fehlbildungen geborenes Lebewesen" Missgeburt
Dann nenn doch ruhig auch einen Menschen mit angeborenen schweren Fehlbildungen eine Mißgeburt. Los, trau' Dich, bist doch Deiner meinung nach im Recht! ![]()
nun, Missgeburt ist "mit schweren Fehlbildungen geborenes Lebewesen" Missgeburt
Dann nenn doch ruhig auch einen Menschen mit angeborenen schweren Fehlbildungen eine Mißgeburt. Los, trau' Dich, bist doch Deiner meinung nach im Recht! ![]()
In diese Theorie der "Freien Marktwirtschaft", in der Extreme verschwinden, wenn Vereine nicht mehr involviert sind und nur noch der reine, uneigennützige Hundefreund sich entfalten kann - wie passen da Erscheinungen wie American Bully Extreme oder Pocket Bullys oder Albino Dobermanns usw. rein?
So, wie der "Markt" überschwemmt wird mit Französischen Bullys, deren "Züchter" sich keinerlei Vereinsmitgliedschaft schuldig gemacht haben, haben die Erzeuger der o.g. Rassen keinerlei Berührungspunkte mit VDH, FCI whatever.
Da müßten doch jetzt endlich funktionale Hunde bei rumkommen; tun sie aber nicht. Im Gegenteil, da wird in kürzester Zeit noch der abartigste Kundenwunsch befriedigt, was bei Vereinszucht immerhin durch die nur träge reagierenden Strukturen bedeutend länger dauert. Und diese Trägheit wird wirksam sowohl bei Verbesserungen, wie bei Verschlechterungen, die aber das Einzige sind, was gesehen wird. Ein generelles Problem bei demokratischen Strukturen...
Wo Vorteile entstehen, ist bei der Selektion nach emotionsfreiem Nutzwert, ähnlich der Zucht einer Milchkuh oder eines Legehuhnes. Weil da das ein entbehrliches Kriterium wie "Schönheit" oder "Exklusivität" absolut keine Rolle spielt. Und kein Hund nur um seiner selbst durchgefüttert wird, geschweige denn sich vermehren darf. Dann würden Hunde gewiß wieder gesünder, aber man muß bereit sein, die Konsequenzen dieser den Hund auf seinen Nutzwert reduzierenden Sicht eben voll mitzutragen. Was ich für die heutige Gesellschaft bezweifle.
das verstehe ich nicht
Wurde schon beschrieben. Jedenfalls nicht in der angespannten, unansprechbaren Situation verharren lassen. Bogen laufen, abdrehen, vorher ablenken, alles, nur nicht unausgesetzt fixieren lassen. Das muß nicht dazu führen, daß kürzer fixiert wird, das kann auch selbstbelohnend sein und trotz Leckerchen zum Schluß verlängernd und eskalierend wirken. Schon wenn der fixierte Hund seinerseits fixiert, ist die Einflußmöglichkeit stark begrenzt.
Ich würde ihn nicht fixiere lassen, bis es ihm von selbst langweilig wird....
Wenn kein Weizen, würde ich aber auch auf Dinkel verzichten, das ist nur eine alte Weizensorte.
Bitte suche mit Deinem Hund eine gute Klinik auf, die auch einen Orthopäden beschäftigt.
Meine erste Boxerin vor 35 Jahren hatte so massiv und plötzlich Spondyloseprobleme, das ich auch kurz davor stand, sie einschläfern zu lassen. Gottseidank erreichte sie vorher eine erneute stabile Phase, und blieb bis zu ihrem Tod schmerzfrei. Damals gab es leider keine Diagnosemethoden, die über das Röntgen hinausgingen....
Ist Thyson denn aktuell noch mal geröngt wurden, um mögliche Veränderungen im Vergleich zur letzten Rückenuntersuchung festzustellen?
Den Juckreiz würde ich erst mal symptomatisch bekämpfen (Futterwechsel, Medikamente), sofern er nicht neurologisch bedingt ist.
Wäre es eine praktikable Möglichkeit, würde ich auch ernsthaft über das Klonen nachdenken. Nicht um eine exakte Kopie zu bekommen, sondern eine Art "Sohn" meiner Rüden. Der dürfte dann gern seine persönliche Note haben, auch völlig anders werden bei anderen Lebensverhältnissen. Aber ich hätte vielleicht das Gefühl, der immer zu kurzen Lebenserwartung von Hunden gegenüber Menschen ein Schnippchen geschlagen und uns eine zweite Chance eröffnet zu haben.
Bei Jagdhunden in Nichtjägerhand stellt sich mir halt auch immer die Frage nach der Herkunft. Häufig sind das ja schon Zuchten, in denen für den "Markt" und nicht für den "Gebrauch" gezüchtet wird. Ist eben auch immer die Frage, was mit rassetypischen Eigenschaften passiert, auf deren korrekte Ausprägung nicht mehr selektiert wird. Verschwinden die unauffällig, oder führen die dazu, daß der Hund nicht Fisch, nicht Fleisch ist und diese Anlagen unharmonisch ausgebildet sind. Was eine Erziehung nicht gerade erleichtert... Ich kenne jedenfalls einen mehrjährigen Pointer aus "Schönheitszucht", der noch nie frei laufen durfte, noch Nie!!!!
Nöö, das hat nichts mit Durchsetzen zu tun, im Gegenteil, versuchst Du dem Hund ein Lernen aufzuzwingen, an dem er kein Interesse hat, wird er stets nur noch gezwungenermaßen gehorchen, aus Angst vor Strafe, nicht weil er gern mit Dir was machen will und sich auf ein Lob freut. So hat man früher "erzogen", und das sah man den Hunden an... die hatten im Extrem Angst vor ihrem Herrn und fürchteten seine (schlagende) Hand.
Mal auf das Bespiel den Pommes genommen: würdest Du einem Kind Machtkampf unterstellen, das ein Vierteljahr früh, mittags und abends Pommes aufgetischt bekam, die Dinger auch die Belohnung für gute Schulnoten waren und das dieses Einheitsessen langsam verweigert? Wäre das nicht ein deutlicher Fingerzeig, jetzt mal was anderes aufzufahren, und ein Wurstbrot da nichts mit Verwöhnen zu tun hat? ![]()
Hallo Peter,
ich vermute, jedem Hundehalter ist schon irgendwann mal der Kragen geplatzt und er hat unbeherrscht etwas getan, was er später bereut hat (mich eingeschlossen). Wenn das zu einem Innehalten und Selbstreflexion des HH führt, kommt jeder Hund drüber weg, manche schneller, sensible Hunde langsamer. Es muß aber ein einmaliges Ausrasten bleiben, und darf sich nicht als Äquivalent einer Problemlösung langsam einschleichen, aber das ist Dir ja klar.
Was das Üben angeht, ist es völlig normal, daß die Motivation eines Hundes wechselt und immer wieder neu erarbeitet werden muß, nichts stumpft so ab, wie immer gleiche Übungen mit immer gleicher Belohnung mit dem immer gleichen Futter. Laaaaangweilig!
Dein Junghund wird Interesse am Üben gewinnen, wenn Du ihn mit kreativen Ideen überraschst, wenn Du den Ort wechselst, statt Futterbelohnung ein Spielchen anbietest, das Üben allgemein aus dem Druck des "Gehorchens" rausholst und es eher als gemeinsames Spiel aufbaust, das nach Deinen Regeln ("Befehle") abläuft. Der junge Hund wird nicht für die "Befehlsverweigerung" bestraft, sondern der Hundehalter (Du) hat es ihm offensichtlich nicht schmackhaft machen können - also selber schuld! Du mußt was ändern, Dein Hund zeigt Dir dann, ob Du richtig liegst.
Bezüglich der Futterverweigerung bin ich seit jeher der Meinung, daß dieses jahrelange Füttern ein und desselben Futters weder Mensch noch Hund gut tut. Erstens ist kein Fertigfutter so perfekt, daß es genau die Bedürfnisse des Individuums abdeckt, und zweitens wird ein Hund zur "Treibhauspflanze" erzogen, die schon bei kleinen Änderungen später "Welkeerscheinungen" zeigt, ein Hund bekommt dann womöglich üble Verdauungsprobleme, wenn es sein ewiges Futter nicht mehr gibt...
Also wenn Dir Dein Hund zeigt, daß ihn nach vierteljähriger Fütterung das Zeug nicht mehr hinter dem Ofen vorlockt, dann ist das ein guter Punkt, um über Abwechslung im Futter und im Belohnen nachzudenken, und nichts, was bedenklich ist.