Ich habe bei der Einführung von HSH noch ein anderes Problem. Neben der organisatorischen und finanziellen Komponente sehe ich auch das Problem, daß wir über Hunde reden, die auf den Status eines Elektrozaunes reduziert werden könnten. So, wie Wachhunde früher lebende Alarmanlagen waren, die ihr erbärmliches Leben an der Kette fristeten, sofern nicht ihr Besitzer ein persönliches, emotionales Verhältnis zu ihrem Hund entwickelten.
Chris, Du beschäftigst Dich aus eigenem Interesse mit den Mc und förderst sie aus der Sicht und mit dem Anspruch eines Hundeliebhabers, der sich neben dem Wolfsschutz auch individuell mit den Hunden abgibt. Aber lange nicht jeder Weidetierhalter ist ausgemachter Hundefreund, nicht mal jeder Schäfer ist es, der so ausgesprochen auf seine Hunde angewiesen ist.
Was kann also Hunden blühen, die en masse als Herdenschutz "installiert" werden sollen, aber womöglich nicht einwandfrei funktionieren? Oder die irgendwann ihren Job nicht mehr ausüben können? Werden die dann wie das übliche alte, kranke Nutzvieh behandelt und bekommen weder medizinische Versorgung, noch "Gnadenbrot"? Wir reden hier perspektivisch immerhin über tausende Hunde!