Beiträge von Quarus

    Freilich, aber wenn ein Spaziergänger ohne Bärenabwehr angegriffen wird, hat er ja schließlich seinen Selbstschutz vernachlässigt und ist selbst schuld!

    Einer unserer Schäfer hat am Do der Umweltministerin bei der Eröffnung der Natura2000-Station seine Ansichten zu Wolf, Weidetierhaltung und Naturschutz unmißverständlich klargemacht. Zumal es in seiner unmittelbaren Umgebung (Eisfeld) einen Riß gab, der nicht verlautbart wird.

    no problem in Thüringen

    Keeshond und Wolfsspitz fallen mir da auf die Schnelle ein.

    Daß Größenvarianten und Haarvarianten mal der einen, mal der anderen Rasse zugeordnet werden, wenn sie im gleichen Wurf fallen, meinst Du sicher nicht.

    Thyson (auch gern in der Variante Teisen, Teison, Tysen usw.) und ähnliche "Kampfnamen" sind das letzte. Jeder Honk, der heimlich von einem vollkrassen Beschützer-Pitbull träumt, gibt seinem Boxer/Boxermix einen möglichst martialisch klingenden Namen. Und immer die Gleichen... Da würde ich mich nicht einreihen wollen...

    Nimm was Neutrales, Freundliches, dann wirkt es nicht primitiv oder sogar lächerlich.

    Unser Beppo ist Pekinese und gehört somit auch zu den Qualzuchtrassen....wobei er wirklich keine Probleme mit Bewegung, Atmung ect. hat. Er ist allerdings optisch auch entfernt vom typischen gewünschten Pekinesenbild wie z.b. hier zu sehen ist
    http://www.1dpc.de/Deckrueden.htm

    Mittlerweile habe ich über eine Gruppe ein paar Pekinesen kennengelernt, die zwar nie eine Zuchtzulassung aufgrund ihrer Optik ( alle mit Nase, weiten Nasenlöchern und gemäßigtem Fell) allerdings , wie Beppo, begeisterte und ausdauernde Spaziergänger sind und sich auch wirklich frei bewegen können. Da kann man sich nur fragen warum weiterhin an Fellmonstern ohne vernünftiger Atmung festgehalten wird.

    Beppo`s Fell wurde von uns noch nie gekürzt oder ausgedünnt....viele Leute erkennen ihn daher gar nicht als Pekinese.

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    Dein maßvoller Beppo erinnert mich an den Tibetspaniel, den ich als Zuchtpartner für Mops und Pekingese schon im alten Qualzuchtthreat ins Gespräch brachte. Von Verwendungszweck, Herkunft und Körperbau sehe ich da deutlich bessere Voraussetzungen, als bei Beagle oder Jack Russell. Auch die ersten Kreuzungsgenerationen dürften schon ihre Liebhaber nicht mit grossen Überraschungen überfordern.

    Mittlerweile ist doch der Dogmatismus so fortgeschritten, daß allen Ernstes der Schlittenhund als einzig akzeptabler Phänotyp vorangestellt wird. Da braucht man über Hund und Hundezucht nicht mehr zu diskutieren - logische Weiterentwicklung ist eben dann die Faszination für und Rechtfertigung von Wolfshybriden. Das greift ja auch in Europa um sich.

    Dieses Negieren der Entwicklungsgeschichte von Hunden, deren Einsatzgebiete ihren so unterschiedlichen Körperbau und auch mentale Eigenschaften bedingt hat, führt dazu, daß jede Abweichung vom Idealbild (Wolf) als krankhaft angesehen wird, unabhängig von ihrer Ausprägung.

    Chondrodysplasie kann der Dachsbracke genauso wie dem Bassett-Hound vorgeworfen werden, nur das die Dachsbracke jagdlich im Einsatz steht und "Laufwarzen" ihrem Einsatz nicht förderlich sind. Demzufolge wird es zu keiner Übertypisierung kommen, so lange der Gebrauch zur Jagd der Existenzzweck der Dachsbracke ist.

    Riesenwuchs und Teacup-Verzwergung sind ungesunde, nicht durch den Gebrauch zu rechtfertigende Übertreibungen, aber sehr große und im Verhältnis zum Wolf dazu sehr kleine Hunde gab und gibt es während der gesamten Domestikationsgeschichte des Hundes und in allen Hochkulturen.

    Der Vorwurf der Brachycephalie bei Boxer, Bullmastiff, Bordeauxdogge usw. negiert auch den Zweck der Zucht dieser Rassegruppe und die Vorteile eines maßvoll verkürzten Fanges beim Packen. So lange die jeweilige Rasse ihren Fang zum Packen und Halten einsetzen muß UND körperlich gefordert wird, ist ein gefährlicher Übertyp wie bei Schoßhunden wie Mops oder Pekingese nicht durchsetzungsfähig. Dafür müssen aber die leistungsbereiten Varianten wieder und wieder gegenüber den zu Übertyp neigenden Varianten ausselektiert werden. Heisst Prüfungen, auch wenn es nicht gerade kuschelig ist, aber der gesunde Hund bietet es an und kann es ohne Überlastung. Der Belastungstest der Möpse wird verhöhnt, aber eine aussagekräftigere Prüfung ist dann wieder nicht recht! Den Widerspruch verstehe, wer will! Wasch mich, aber mach mich nicht nass...

    Dieser Extremismus, alles für schlecht zu erklären, was von einem subjektivem Mittelmaß abweicht, stösst letztlich 90 % aller Hundehalter irgendwann vor den Kopf, weil kaum einer in der glücklichen Lage ist, einen wolfsgleichen Hund zu besitzen, und jede Abweichung davon das Potential hat, als pathologisch bezeichnet zu werden.

    @Herdifreund

    Solange meine Hunde ohne besonderes Training ihre 20 km am Fahrrad laufen, bei 30 °C sehr gute Prüfungen gehen und das über Jahre, nicht nur einmalig, ist es mir egal, was Du dozierst und in welche Schublade Du sie stecken willst.

    Ich setze mich dafür ein, daß diese körperliche Leistungsfähigkeit in Verbindung mit problemloserFortpflanzung, guter Gesundheit und einem stabilen, rassetypischen Wesen erhalten bleibt. Das beinhaltet eben auch, daß Übertypisierung Gegenwind durch Anforderungen der Funktionalität bekommt. Das ist mein Part, nicht sinnloses Genöle und billige Anklagen.

    Du willst nicht. Das ist der Unterschied!
    "Kann nicht" wohnt in der "will nicht"-Straße. Du bist so ihm VDH-Wahn (sieht man ja auch in anderen Foren), dass man immer nur auf das nächste Pro VDH-Argument wartet bei dir.

    Tja, ich habe immerhin Pro- Argumente... andere nur Kontra-Behauptungen. :winken: Dafür entschuldige ich mich gewiss nicht. :???:

    Im übrigen brauchst Du nur mal gucken, wie viele Nicht-VDH-Züchter immer und immer wieder versuchen, an VDH oder FCI-Hunde heranzukommen. Ich kenne trotz riesiger Zahlen und Jahrzehnten der Ausser-BK-Zucht bei meiner Rasse nicht EINE Linie, die ohne regelmässige Blutauffrischung ausgekommen wäre. Gewöhnlich ist spätestens die Grosselterngeneration VDH/FCI.

    Wenn diese Züchter doch so fortschrittlich, innovativ und kritisch sind, hätten sie seit Jahrzehnten unabhängige Linien haben müssen!

    Wir hatten Deine Behauptungen doch schon vor Jahren ausdiskutiert, wenn ich mich richtig erinnere? Das warst doch Du, die keine Ahnung von den Zuchtvoraussetzungen der Rasse hattest, deren Zucht Du so vehement kritisiert hast? Hast Du es denn mal zwischenzeitlich geschafft, an einer Ausdauerprüfung als Zuschauer dabei zu sein? Oder einer Zuchttauglichkeitsprüfung?