Beiträge von Quarus

    @Terry

    Du bewertest, ohne Ahnung zu haben, nur aus Freude am Polemisieren und Pauschalisieren. Was soll denn bitte "der ideale Zuchthund" sein, z.B.? Das illustriert doch Dein Unverständnis und Unwillen, sich in diese Materie tiefer einzuarbeiten.

    Genauso diese ständige Suggestion, es könnte doch sein, man munkelt, es wäre doch möglich.... weiße Welpen würden immer noch getötet. Immer so wachsweich, daß Du es nicht als eigene Behauptung beweisen mußt, aber bösartig genug, das was hängenbleiben wird.

    Sehr offensichtlich, da besteht nicht wirklich Interesse an Austausch, schade um jedes Argument, ist eh verschwendet.

    Was erwartest Du Dir bloß von den Weißen? Du tust gerade so, als ob der weisse Bruder des gestromten/gelben popular sire irgendwelche mythischen Fähigkeiten hat... :roll:

    Weiss als überwiegende Farbe ist mit keinerlei Vorteilen verbunden. .. im Gegenteil! Weisse oder Schecken wurden früher bevorzugt gemerzt, als man zum Schutz der Mutterhündin eine Wurfreduktion vornahm. Ich schätze, bei ALLEN Rassen wurden als überzählige Welpen vorrangig die beseitigt, die schon direkt nach der Geburt Fehler im Sinne des Standarts zeigten. Das böse Wort... ich möchte nur zu bedenken geben, daß in den so "natürlichen" Bauernhof- und Uppswürfen dieser Zeit eine noch viel rigidere Auswahl von Welpen, die überleben durften, stattfand. Das war damals so, und braucht sich heute keiner moralisch drüber zu erheben.

    Was anderes ist die Spekulation, heute noch würden weiße Welpen beseitigt. Die kommt auch in der Hausarbeit zum Ausdruck, wenn ich mich recht erinnere. Wobei wir bei der Unkenntnis von der Scheckungsserie und der Farbvererbung sind. Daraus resultieren dann solche Behauptungen.

    Das mit den Boxern ist für mich eine besondere Geschichte und verdeutlicht doch sehr, dass es bei der Zucht eher nicht um Gesundheit sondern immer mehr um Geschmack des Menschen ging. Jetzt, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist (oder zumindest auf den Wege dahin), kommt ein langsames Umdenken. Aber letztendlich empfinde ich, dass vieles nur Augenwischerei ist. Und empfinde es merkwürdig, dass Hunde erst einmal gewollte (als gezüchtete) Deformationen aufweisen müssen, um überhaupt ein Thema zu werden.

    Die von Dir verlinkte Schularbeit ist natürlich allgemein bekannt und eine beachtliche Leistung für ein Mädchen diesen Alters. Leider stimmen aber die Schlußfolgerungen nicht, da das Thema nicht vollständig und erschöpfend behandelt werden konnte. Das wäre auch zuviel verlangt gewesen, und schmälert ihre Leistung und Engagement nicht. Es ist aber eben keine Arbeit, die wissenschaftlichen Kriterien genügt. Z.B. sind ihr die Auswirkungen der Scheckungsserie unbekannt.

    Es darf zumindest nicht mit weißen Boxern gezüchtet werden, ich meine, mehr als 1/3 Weißanteil ist nicht erlaubt.

    Das weiß @Quarus bestimmt ganz genau

    Also im VDH, in der Dissidenz (zumindest in vielen Vereinen/Verbänden) darf mit weißen Boxern gezüchtet werden.

    Was ich für gerechtfertigt halte, weil es keine exklusiven "weißen" Linien gibt, deren Zuchtausschluss eine genetische Verarmung bedeuten würde. So ist eine sehr ausgedehnte Weißzeichnung eben als Domestikationsmerkmal zur weiteren Ausdehnung bis hin zum weißen Hund geneigt, und da das mit Nachteilen verbunden sein kann, ein unnötiges Risiko. Es wurde darüber diskutiert und von der Hauptversammlung als Zuchtversuch zugelassen, die Bedingungen wollte aber kein Züchter auf sich nehmen.

    Wer aber gern weisserbig mit weis verpaaren möchte, weil sich weisse Boxer mit eisblauen Augen gut verkaufen lassen, macht das eben, nur nicht im FCI.

    Ich machs gerade umgekehrt-schlechtes Wetter wird "schöngespielt". Für meine Hunde ist Zeit ihres Lebens völlig egal, ob es regnet, stürmt oder schneit. Jedes Wetter taugt dazu, zusammen draußen Spaß zu haben und Entdeckungen zu machen!

    P.S. trockenreiben, nicht Auskühlenlassen des Welpen bzw. im Falle von Alter oder Krankheit ein guter Mantel ist selbstverständlich

    Sicher, daß der Kleine keine leichte Blasenentzündung z.B. hat? Der Zimmerkennel hat eigentlich den Zweck, den unruhigen Welpen schnell zu erkennen und rausnehmen zu können, damit er seine Bedürfnisse befriedigen kann, nicht ihn wegzusperren, um seine Bedürfnisse ignorieren zu können.

    Ich schliesse mich meinen Vorschreibern an. Du verlangst Vertrauensbeweise bei diesen Wegnahme- und Disziplinierungsaktionen, die der Junghund einfach noch nicht liefern kann. Er wird im Gegenteil in Konfliktsituationen gebracht, die er immer wieder versucht sein wird, über hochdrehen und beißen zu lösen.

    Ich würde den gegenteiligen Weg gehen und alle Situationen vermeiden, die die Kleine wieder an ihre Beiß-Lösung erinnern wird. Wenn sie was zu fressen oder zu spielen hat, kann sie sich dessen sicher sein. Weggenommen wird nichts. Ich würde lieber versuchen, gegen Höherwertiges zu tauschen und damit Kommandos zu üben. Das Vertrauen muß einfach langsam wachsen. Und Rituale, Verläßlichkeit sind wichtig. Abläufe werden nach Einführung nicht geändert.

    Wenn wieder "Ausraster" kommen, drüber stehen und ignorieren, nicht versuchen, den Hund unterzuordnen oder zu disziplinieren. Das bringt in der Situation nix. Zusammenarbeit wird in ruhigen Momenten geübt und bestätigt.