Beiträge von Quarus

    Da gibts nicht zu verstehen. Wenn ich von meiner Rasse ausgehe, die auch in allen möglichen Vereinen "gezüchtet", meistens aber nur auf Basis immer wieder zugekaufter VDH-Hunde ohne Leistungsnachweise etc. vermehrt wird, könnte ich Tag und Nacht über namentliche Vereine zu Recht und auf nachprüfbarer Faktenlage herziehen.

    Interessiert mich nur nicht. Ich mache das, was ich für richtig halte, und wundere mich, wie jemand mit keinem Ton erwähnt, was genau SEIN Beitrag zur Rassehundezucht ist, aber sich moralisch berechtigt fühlt, hundertausende Hundehalter und Züchter pauschal mit Ausdauer zu verunglimpfen.

    Ich vermute ja, Du bist so ein Fall von Rausschmiß oder gar nicht erst reingelassen in einen VDH-Verein. Soviel Hass und Verbitterung läßt auf ein tiefgreifendes Trauma schliessen.

    Ganz großartig der Unsinn, den VDH komplett wegen 4 bis 14 % der Möpse und Bulldoggen boykottieren zu wollen, die 96 bis 86 % dieser Rassewelpen, die aus der ach so tadellosen Dissidenz stammen, aber komplett zu ignorieren.

    Gerade diesen Rassen müßte es angesichts ihrer weitestgehenden VDH-Freiheit nach dieser Logik so superduperblendend gehen!

    Ja, was denn nun?

    Hunde haben im Speichel keine Enzyme, anders als Menschen. Die Kohlenhydrate aus dem Getreide werden also nicht schon durch den Speichel zu Zucker zerlegt, wenn etwas in der Maulhöhle bleibt. Der Speichel macht beim Hund das Futter nur gleitfähig zum Abschlucken. Keine Kariesgefahr also. Aber natürlich muß man generell aufpassen, daß bei beschädigtem Gebiß keine gärenden Futterreste zu Entzündungen führen.

    Wenn Dein Hund Getreide verträgt, spricht nichts dagegen, aber einiges dafür.

    Es ging mir nicht um die möglichen Folgen der Inzucht, die schon rauf und runter diskutiert wurden, sondern um die "moralische" Bewertung. Die ist lange nicht so eindeutig, wie wir das glauben möchten.

    Das ist aber eine eher subjektive Empfindung und stark kulturell geprägt. In vielen Regionen der Erde sind Verwandtschaftsehen, ergo "Inzucht" das übliche Verfahren. In Ägypten waren Geschwisterehen oder Ehen zwischen Vater und Tochter zur Reinhaltung der Herrscherfamilien und zum Machterhalt quasi Gesetz, und der europäische Hochadel ist bis heute eng seit vielen Generationen verwandt, stellt nach Meinung einiger User also lupenreine Qualzucht dar.

    Ich hatte das Problem einer schlecht heilenden Wunde bei einem alten Hund mit Fuchsräude. Bei uns hat dann Silberwasser geholfen. Das muß nun kein Wundermittel sein, aber Honig und Silberlösung sind alte, wirksame Medikamente, die vielleicht zu Unrecht so ins Vergessen geraten sind.

    Der Hundehasser war doch ein Heuchler vor dem Herrn. Selbst würde er ja nieeeee einen Hund vergiften und möchte seine Hetze unbedingt als Satire verstanden wissen. Nach dieser Logik hätte auch "Mein Kampf" nichts mit der Judenverfolgung zu tun. Billiges Manöver!

    Genauso diese Behauptung, als Kind vom Hund des Großvaters gebissen worden zu sein, um seinen Haß rational zu begründen. Wie oft ich DIE Story schon als Entschuldigung für kynophobes Verhalten gehört habe, da müssen früher ja ständig zusammengebissene Leute die Straße zum Notarzt langgetaumelt sein!

    Den Frenchie jetzt als Wurzel allen Übels zu stigmatisieren und ihn mal eben so probehalber aus seiner vertrauten Umgebung mit seinen Bezugspersonen zu reißen, finde ich nicht richtig. BEIDE Hunde haben Streß und BEIDEN Hunden sollte geholfen werden. Und zwar vorzugshalber so, das sie bleiben können, weil sie offensichtlich geliebte Familienmitglieder sind.

    Trennung als Übergangslösung ja, aber im Heim und mit Sichtkontakt, bis ein Verhaltenstherapeut gefunden wurde.