Beiträge von Quarus

    Mit dem Weiten der Nasenlöcher ist es nicht getan, das gesamte Atmungssystem bis zur Luftröhre muß auf seine Funktionalität geprüft werden, das wird sehr wahrscheinlich alles zu wenig Luft durchlassen. Eine logische Konsequenz, wenn man die Nase wegzüchtet.

    Ich weiß nur, daß der Prof. Oechtering von der Veterinärfakultät der Uni Leipzig sehr kompetent bei der Notbehandlung des Brachycephalensyndroms ist, auch wohl der TA Schrader aus Hamburg einen guten Ruf hat.

    Wäre es mein Hund, würde ich ihn umgehend einem der ausgemachten Spezialisten vorstellen. Permanente Atemnot ist Tierquälerei.

    Es ist Gelaber, meinetwegen..Schmarrn...Umfang und Dichte der Knochen wird durch andere Faktoren (z.B. Mineralien/Vitaminversorgung, Hormonbalance) neben der Genetik gesteuert, als die Körperfettmenge...
    Dafür darf "Substanz" dann als Argument für dicke Welpen herhalten.

    Mir geht es nicht um diese Trivialität, mir geht es um Dein Verständnis zu Gegenmeinungen. Aber die Frage "allgemeine schlechte Manieren" oder "spezielle Arroganz" hast Du nebenbei mit "sowohl, als auch" beantwortet, vielen Dank.

    Ich habe von Labrador Retrievern nicht die große Ahnung, aber auf mich wirkt der Welpe etwas dünnknochig und leibarm.

    Bei den Boxern kenne ich das von "gewinnoptimiert" aufgezogenen Würfen: späte Zufütterung, langes Aussaugen der billig ernährten Mutter, Welpenfutter nach dem Kilopreis aus dem Baumarkt ausgesucht, ausnutzen jeder hitze der hündin.

    Dann fehlt es bei den Welpen einfach an Substanz, und den Eindruck habe ich.

    Schweinefleisch aus sicherer Herkunft habe ich jahrelang viel verfüttert und habe nur gute Erfahrungen damit gemacht.

    Aber auf halbe Schweineköpfe mußten meine Hunde leider verzichten!

    ... wenn ich jetzt natürlich die "Entstehungsgeschichte" des Welpen Revue passieren lasse, bekommt das Ganze doch ein Geschmäckle.

    Erst die Frage, welche Rasse zur jungen Boxerhündin als Zweithund passt, dann ist die plötzlich "ungeplant" tragend, hat sich aber standesgemäß immerhin einem Boxerrüden hingegeben :pfeif: , dann soll der größte und kräftigste Rüdenwelpe behalten werden und es wird nach einem Namen wie "King" usw. gesucht.

    Nach einem halben Jahr nun ist der Hund nicht mehr gut genug...

    Mit 6 Monaten ist der Hund jung genug, um sich schnell und leicht bei einem neuen Besitzer einzugewöhnen. Dem wird es nicht schlecht gehen, wenn dieser neue Besitzer sorgfältig ausgesucht wurde und nicht der erstbeste Interessent ist.

    Bei Züchtern kommt es häufiger vor, daß ein junger Hund abgegeben wird, wenn abzusehen ist, er wird der Zucht nichts nützen. Keiner wird dann behaupten, der Züchter sähe deshalb seine Hunde nur als Zuchtmaschinen an.

    Was mich eher umtreibt, ist die Frage, wie verläßlich die Einschätzung ist, daß der Junghund nicht ausgebildet werden kann. Und damit meine ich nicht, wie hoch er möglicherweise im Sport aufsteigen könnte.