Beiträge von Quarus

    Ich habe in den letzten 2 Jahren versuchsweise 3 mal bei einem Anbieter bei Ebay bestellt, grob gewolftes, und muß zugeben, die Qualität hat gestimmt. Besser, als bei einigen Spezialshops, deren Matsch mich sehr enttäuscht hat. Hin und wieder gebe ich auch Gewolftes, wie auch Dose, aber geliebt wird der Pansenlappen oder Putenhals.

    Bei gewolftem Fleisch weißt Du nie, ob die deklarierten Innereien und Muskeln wirklich drin sind. Manche Mischungen sind sehr dünnbreiig - Begründung ist der technologisch notwendige Zusatz von Wasser beim Cuttern, um Erhitzung zu vermeiden. Die Gewinnspanne erhöht der Wasserzusatz rein zufällig auch...

    Ob fein gewolftes oder Fleisch am Stück besser verdaut wird, ist vom Hund abhängig. Grundsätzlich fordert und trainiert Stückiges einen gesunden Magen mehr. Und auch die Zähne kriegen was zu tun, was Problemen vorbeugt.

    Daneben lieben es meine Hunde auch, das Fleisch selbst in schlundgerechte Teile zu zerreissen!

    Solche Schlussfolgerungen sind es z.B., die mich zu direkter Ablehnung veranlassen. Genau wie bei Homöopathie kann sehr viel Schaden angerichtet werden!

    Ich glaube daran, daß manche Menschen besonders empathisch sind. Gerade zu Tieren, zu denen man eine starke Beziehung hat, fällt wohl jedem Tierhalter eine Begebenheit ein, die ein Verständnis auf unterbewußter Ebene voraussetzt.

    An "Tierkommunikation" auf telepathischer Ebene glaube ich nicht.

    "Tierkommunikatoren" sollten logischerweise zuallererst artintern (zwischenmenschlich) kommunizieren können, bevor sie sich von Hund oder Katze informieren lassen - Arten, die ein ganz anderes Gefühlsleben, Sinneswahrnehmungen und Bedürfnisse haben. Schilderungen, was "Tier" jeweils mitteilen möchte, bewegen sich komischerweise immer auf dem Erfahrungs- und Empfindungslevel des Menschen. Kein Wort davon, daß der Rüde/Hengst/Kater spitz wie Oskar ist, in den Postboten mal saftig reingebissen werden möchte, Schwelgen in dem Killen einer Maus oder eines Vogels durch eine Katze, der Wunsch nach einem schönen menschlichen Kothaufen, um sich als Hund mal so richtig einparfümieren zu können.

    Dagegen völlig menschenbezogene Sorgen und Wünsche....nee, kann ich nicht ernst nehmen.

    Das kann Dir wohl keiner hier beantworten. Ob es Sin macht, noch eine andere Diagnostik (Ultraschall) zu versuchen, müßt Ihr in Absprache mit dem TA entscheiden. Danach richten sich die Behandlungsmöglichkeiten und die Prognose, das ist Euch sicher klar.

    Ich kann Deine Verzweiflung leider nur zu gut verstehen und wünsche Eurem Hund alles Gute, wenn es aber zum Abschied kommt, Euch viel Kraft!

    Ich würde mein Vertrauen in einen guten TA setzen. Futterplan und Medikamente sollte er Dir erklären können.

    Aus bei einer Freundin erlebtem Drama warne ich ausdrücklich vor Mittelchen und Plänchen von Tierheilpraktikern und anderen Ideologen. Speziell, was im Allgemeinen unter BARF verstanden wird, kann bei einem nierenkranken Hund zu einer schnellen Verschlechterung führen!