Ich finde es nicht gerade Zielführend, dass im Artikel steht man solle sich bei Sichtung telefonisch bei der Besitzerin melden.
Direkt am Anfang des Artikels steht doch, dass er sehr ängstlich ist, sie noch nicht gut kannte und darum nicht auf sie gehört hat und sich auch nicht von ihr stoppen/zurücklocken lies.
Ein Hinweis auf das örtliche Tierheim bzw Leuten die im Einfangen geschult sind sowie Lebendfallen wären da doch wesentlich sinnvoller.
Dass der Hund aus dem Garten ausgebüchst ist, ist wirklich schlimm, aber sowas kann schneller passieren als man denkt.
Wer rechnet schon damit, dass der Hund bei einem (vermeintlich stabilen) Holzzaun ein Stück rausbeißen/rausbrechen kann?
Ich muss auch zugeben, dass mir Jamie (Auslandshund, aber absolut kein Angsthund) als er zu mir kam auch fast ausgebüchst wäre wenn ich nicht blitzschnell reagiert hätte.
Er hatte ein normales Geschirr an und ich habe absolut nicht damit gerechnet, dass er Angst vor Türen/Eingängen hat. Für mich hat er mega überraschend einen starken Rückwärtsgang eingelegt.
Wenn ich nicht augenblicklich reagiert und das Geschirr an der Leine ruckartig in die Höhe gerissen hätte, wäre er auch weg gewesen.
Unter normalen Umständen wäre ich wahrscheinlich gar nicht schnell genug auf die Idee gekommen, dass er bei hochgezogenem Geschirr nicht rauskommt. Zum Glück hatte ich genau in dieser Zeit einen recht schwierigen Gassihund mit einem sehr lose sitzendem Geschirr und den Trick irgendwann "entdeckt" und bereits mehrmals angewendet.
Ich finde Auslandshunde (egal ob ängstlich oder nicht!! Auch vermeintlich tiefentspannte Hunde können in besonderen Situationen unerwartet ängstlich reagieren!) sollten nur mit bereits angezogenem und richtig eingestellten Sicherheitsgeschirr vermittelt/abgeholt werden. Und zwar mit einer ausgiebigen Begründung und dem ausdrücklichen Hinweis das mindestens 2 Wochen zu verwenden, egal wie gechillt der Hund ist.