Beiträge von BlueDreams

    Was für einen Maulkorb hast du denn für sie? Bei den Dingern gibts wirklich extreme Unterschiede im Tragekomfort.
    Ich empfehle immer sehr gerne diesen hier:
    Sofahund - Maulkorb rocky II


    Der ist meeeeegaleicht und dadurch für viele Hunde viel angenehmer zu tragen als Maulis aus normalem Kunststoff oder Metall.

    Wie habt ihr denn angefangen zu trainieren und fand sie ihn direkt am Anfang auch so blöd?


    Wenn sie den Maulkorb dermaßen scheiße findet und scheinbar auch Angst vor ihm hat kommt ihr mit Training da glaube ich fast gar nicht weiter. Ihr macht euch schließlich drei mal täglich das Training kaputt weil ihr ja eigentlich keine andere Wahl habt.

    Ich denke ich würde einfach einen sehr leichten Maulkorb bestellen und dann entweder den alten weiter verwenden und den neuen komplett neu über mehrere Monate positiv aufbauen (am besten schön clickern) oder ohne Training den alten Maulkorb sofort mit dem neuen ersetzen. Je nach dem wie ihr den aktuellen Leidensdruck und die potenzielle Chance auf positive Gewöhnung an den neuen Mauli einschätzt.

    Bringt gegen Giftköder und Müll leider nichts, aber rein zur Gewöhnung für das "Ertragen etwas um die Schnauze zu haben" könnt ihr auch mit Haltis und anschließend (locker eingestellten) maulschlaufen anfangen.


    Falls sie sich im Moment bei den Spaziergängen überhaupt nicht entspannen kann und von Freilauf/Schleppleine/lange Leine mit Maulkorb ohnehin nicht profitieren kann würde ich es auch in Betracht ziehen vorübergehend ohne Maulkorb und nur am Halsband (da bessere Kontrolle über Kopf/Hals im Verlgeich zum Geschirr) und an der kurzen Leine spazieren zu gehen und permanent die Umgebung nach Essensresten zu scannen.
    Klar, von einem Spaziergang an der 1m Leine hat sie auch nicht viel, aber so gestresst wie sie aktuell ist, hat sie evtl trotzdem wesentlich mehr davon als von einer Runde mit Maulkorb. Ob dem so wäre könnt ihr selbst am besten beurteilen.

    Ich bin jetzt 22, ich muss echt mal fragen wann es bei meinen Eltern begonnen hat.

    So richtig silbergraue Haare wie bei vielen Frauen um die 50-60 finde ich sogar ganz nett und es sieht oft besser aus als künstlich braun gefärbt. Aber dunkelbraun mit sehr wenigen einzelnen herausstechenden "knallweißen" Haaren sieht halt mal so richtig doof aus. So weit ist es ja zum Glück bei mir noch nicht.


    Ich mag meine Naturhaarfarbe an sich recht gerne, so im Vergleich zu anderen Naturhaarfarben.
    Wahrscheinlich lasse ich sie erstmal auf Schulterlang rauswachsen, bleibe eine Weile dabei und Töne danach wieder leicht rötlich.
    Meine Tante hat quasi die selbe Naturhaarfarbe, den selben Hautton und fast die selbe Augenfarbe wie ich, ihr steht gefärbtes rot auch viel viel besser als Naturhaarfarbe.

    Wann hattet ihr eure ersten weißen Haare?

    Ich glaub ich hab mir eben mein erstes weißes Haar ausgerupft. Oder es war ein hellblondes Haar, was aber auch unwahrscheinlich ist, da meine ganze Familie mittel bis dunkelbraun ist und ich als Teenie auch keine vereinzelten hellblonden Haare hatte.

    Oder werden die einzelnen Haare gar nicht plötzlich weiß, sondern erstmal immer nur heller und dann weiß? :???:
    Seit ich meine Naturhaarfarbe rauswachsen lasse (knapp ein Jahr) habe ich generell viele hellbraune Haare bei mir entdeckt, die ich vor dem Färben entweder so nicht hatte oder nur nicht wahrgenommen habe. Damals war ich einheitlich dunkelbraun und jetzt leuchten aus den dunkelbraunen Haaren viele einzelne hellbraune/dunkelblonde Haare hervor. :???: Ich hoffe mal, dass die nicht in ein paar Wochen/Monaten auch weiß werden. :shocked:

    Ich hab das per USB aufladbare Leuchthalsband von Karlie und das Leuchtie. Ich habe beide etwa gleich gerne, wobei sie in der Anwendung doch sehr unterschiedlich sind und auf unterschiedlichen Gebieten ihre stärken haben.

    Vorteile vom Karlie:
    -Stufenlos kürzbar
    -Hat eine etwas rauere/gummiartige Oberfläche sodass der Hund es nicht verliert
    -im Vergleich zum Leuchtie ist es wesentlich leichter, dünner und stört den Hund weniger

    Nachteile Karlie:
    -das ständige aufladen nervt und wird von mir oft vergessen
    - das einschalten (zwei mal drücken, da sonst nur Blinkmodus) nervt
    - es ist im Gegensatz zum Leuchtie nicht regen-/wasserfest

    Vorteile Leuchti:
    -wasserfest
    -man muss es nicht ein/aus schalten
    -Batterie hält lange, somit kein ständiges aufladen

    Nachteile:
    -man hat keine Ahnung wie lange die Baterrie noch hält (oder?? Könnte mir vorstellen, dass es dann evtl blinkt oder sichtbar schwächer wird, war bei uns noch nicht soweit)
    -man kann es nicht unterwegs ausschalten, außer man entfernt die Batterien oder trägt es umgekehrt in der Hand, somit auch (außer leuchtend am Hund) schlecht zu transportieren
    - nicht kürzbar, man muss es im Laden anprobieren wenn es sicher passen soll
    - groß, breit, steif und geht leichter verloren als das von Karlie
    - wenn man es mal unabsichtlich falsch lagert bzw es runterfällt und man es nicht bemerkt, leuchtet es die ganze Zeit und die Batterie wird leer


    Die Leuchtkraft finde ich bei beiden ausreichend, wobei sich mein Hund nur im 8m Flexiradus bewegt, keine Ahnung wie das bei 50m Distanz wäre.
    Dadurch, dass man nicht dauernd aufladen muss und es durch den Gleichgewichtssensor nicht einschalten muss, ist bei uns fast nur das Leuchtie im Einsatz wenn es die ganze Zeit leuchten soll.

    Zum transportieren im Auto, wenn ich es nur vielleicht oder nur für kurze Zeit brauche und es nicht durchgehend leuchten soll nehme ich lieber das Karlie, weil es ein-/ausschaltbar ist und zudem besser am Hund sitzt und angenehmer zu tragen ist. Wenn das Karlie einen besseren Akku hätte und man zum einschalten nicht immer zwei mal drücken müsste (einmal drücken ist der blinkmodus glaub ich), wäre das Karlie ganz klar mein Favorit.

    Die 40€ ist das Leuchtie meiner Meinung nach auch nicht wert, ich habe es um etwa 18€ bekommen, das finde ich noch gerechtfertigt. Mehr als 20-25€ würde ich nicht zahlen wollen.

    Naja, "professionelles" Hundesitting durch Studenten die das als Nebenjob machen ist nicht sooo teuer. In Großstädten gibts mehrere "Dogsitter Firmen", in meiner Stadt kostet das bei allen Firmen etwa 40€ pro Tag.
    Fast alle dort angestellten Mädels arbeiten auf Nachfrage auch sehr gerne privat. Da (zumindest hier) 50% des Geldes an die Vermittler (="Dogsittingfirmen") fallen und 50% an den Dogsitter selbst, bekommen die Mädels über die Firma nur 20€ pro Tag.
    Wenn man 25€ pro Tag für privat anbietet kommt man auf 175€ pro Woche, das geht noch finde ich.


    Ich habe nur eine Betreuungsmöglichkeit für richtige Notfälle, aber niemanden dem ich meinen Hund über längere Zeit guten Gewissens anvertrauen könnte.
    Ein kurzfristig anfallendes und nicht hundetaugliches Urlaubsangebot könnte ich also nicht annehmen, egal wie toll es ist.

    Wenn es was richtig, richtig tolles ist, ich rechtzeitig bescheid weiß und ich nur wenige Tage weg bin, würde ich einen Dogsitter (ggf auch zum vollen Preis) nehmen.

    Für einen geplanten (langen) hundelosen Urlaub würde ich schon lange vorher nach einem Dogsitter suchen, wahrscheinlich mindestens 6 Monate vorher.
    Einfach damit mit der Sitter meinen Hund gut kennenlernen kann und man vor einem 2-3 Wöchigen Urlaub auch 1-3 mal eine mehrtägige Betreuung testen kann. Bzw auch damit man am besten rechtzeitig zwei Hundesitter findet, damit der eine im Notfall für den anderen einspringen kann und man nicht verzweifelt da steht, wenn der 1. Hundesitter 1-3 Tage vor der geplanten Betreuung abspringt.
    Bei einem langen und inkl Flug&Hotel über 1000-2000€ teuren Urlaub wäre das die Katastrophe schlechthin. Dann müsste ich entweder den Urlaub stornieren oder den Hund mit schlechtem Gefühl bei meiner Notfallbetreuung abgeben und würde ihn nach 2-3 Wochen wieder voller Macken wiederbekommen die ich Monatelang abtrainieren darf.


    Ich habe mir bereits oft überlegt schon jetzt jemanden zu suchen, damit ich in Notfällen und kurzfristigen Angelegenheiten immer jemanden zur Hand habe. Mit einem großen, jagdtriebigen und unverträglichen Hund findet man ja nicht unbedingt kurzfristig eine passende Betreuung.
    Aber irgendwie macht das einfach keinen Sinn, weil wir derzeit weder jemanden zum Gassi gehen brauchen noch Kurzurlaube machen. Dh der potenzielle Hundesitter würde meinen Hund erstmal kennenlernen und dann ggf ein ganzes Jahr oder länger nichts mehr von uns hören bis wir ihn wirklich benötigen. Oder ich müsste ihn unnötiger weise ab und zu für eine eigentlich nicht notwendige Betreuung bezahlen, damit wir in Kontakt bleiben und er mir nicht abspringt.

    Was macht ihr, wenn ihr ein Jagdobjekt seht bei dem sich der Hund (meistens) schon sehr gut kontrollieren kann und der Hund es nicht bemerkt?

    Zeigt ihr es ihm und nutzt die Übungssituation oder irgnoriert ihr es? Wenn ihr es ihm zeigt, wie reagiert der Hund drauf? Hat das irgendwas im Training geändert/verbessert?


    Jamie hat sich bei Katzen mittlerweile super unter Kontrolle und ich sehe doch oft welche die er gar nicht erst bemerkt. Meint ihr ich soll die ihm zeigen? Ein paar mal hab ichs schon versucht, er hat's aber nicht kapiert. Ich müsste ihm dafür wohl erst das Wort "Katze" beibringen. :lol:

    Wie kommst du dadrauf? Spitze melden, wenn man lässt und nicht anderweitig beschäftigt vielleicht auch viel, aber die Wölfe sind im Schnitt keine hirnlosen Kläffer.


    Gute Frage wie ich darauf komme, irgendwie hat sich das in meinem Kopf so manifestiert. Ich hab gerade noch ein wenig recherchiert und laut Rassebschreibungen im Internet scheinen die gar nicht so Kläffer zu sein wie ich dachte. :ops:

    Ich glaube mir wurde der Wolfsspitz schon ein paar mal als Rasse vorgeschlagen, aber dabei wurde immer betont, dass der durchaus auch zum unnötigen melden neigen kann.

    Der Wolfsspitzmix den ich kenne "meldet" Sachen die wirklich mehr als unnötig sind.
    Wenn wir von der Bestzerin reingelassen wurden und dann zb gemeinsam in den Garten gehen, werden wir auch erstmal gemeldet. Oder wenn wir zuerst am beifahrersitz/Rücksitz gesessen haben und dann aussteigen und in der Nähe des Kofferaumes stehen.


    Mir wäre halt wichtig, dass er zb nicht grundlos bellt, wenn zb die Nachbarn Besuch haben oder wenn der Postbote vorbeigeht ohne zu klingeln sondern nur wenn etwas wirklich seltsam ist. Mein Chow hat nur richtig gemeldet wenn es geklingelt hat und sonst nie.
    Wenn ihm etwas seltsam vorkam, hat er nie gebellt, sondern direkt mit so einem bedrohlichem tiefen knurrwuffen reagiert.
    Er hat also nicht gemeldet (im Sinn von "bellend bescheid gesagt") dass da was komisches ist, sondern eher gleich selbständig etwas unternommen um den Feind fern zu halten indem bedrohlich geknurrt/geknurrwufft/gebrummelt wurde. Und genau diese Art von Wachen fand ich perfekt.
    Mir ist es lieber wenn wirklich bedrohliche Leute gestellt werden, als wenn alles was auch nur ein bisschen seltsam ist angebellt/verbellt wird.


    @pauline31 Warum ist es bei dir denn der Pudel statt dem Briard geworden?
    Ein gewisses Maß an Schutztrieb war mir immer schon wichtig, aber da es ja nicht die perfekte Rasse gibt, waren lange Zeit Pudel meine Favoriten, weil die bis auf den Schutztrieb besser zu meinen Vorstellungen gepasst haben.

    Wegen einiger unguter Erlebnisse in letzter Zeit ist mir klar geworden, dass ich beim nächsten Hund nicht auf Schutztrieb verzichten möchte. Darum kommen Pudel jetzt nicht mehr so in Frage, weil man bei ihnen zwar mit etwas Glück ein bisschen Schutztrieb haben kann, aber eben nicht sicher und nicht unbedingt in dem Maß das ich mir vorstelle.

    Wie empfindest du die Briards im Vergleich zum Pudel? Ähnlich aktiv? Mehr/weniger hibbelig? Weißt du wie es bei den Briards mit Jagdtrieb aussieht? Dazu steht fast nirgends etwas.

    Vielen lieben Dank für eure Antworten, ich hätte gar nicht mit so vielen Vorschlägen gerechnet! :applaus: :dafuer:

    - bei Staff/Pit und anderen Rassen mit raspelkurzem Fell legt mein Freund leider ein Veto ein, bleiben aber definitiv auf meiner "irgendwann mal" Liste, vielleicht versuche ich da auch noch etwas Überzeugungsarbeit bei ihm zu leisten.

    - Ca de Bou: leider wiegen laut Rassebeschreibungen selbst Hündinnen mindestens 30 kg, somit leider zu schwer.

    - American Bulldog: Hündinnen fangen bei 27kg an, selbst eine zu leichte Hündin wäre leider zu schwer.

    - Terrier: hier habe ich mich mal in ein paar Rassen eingelesen, der Airdale Terrier klingt sehr, sehr interessant!

    - (Groß-) Spitz: steht nach wie vor sehr weit oben, ob wir einen bekommen ohne die "perfekten Welpeneltern" (Haus mit Garten, ruhige Gegend Hund muss nieeee alleine sein usw) zu sein ist eben fraglich. Fast alle Züchter vermitteln explizit nicht an Leute ohne Garten und nicht bei eher städtischer Wohnlage.

    - Bobtail: Hündinnen fangen ebenfalls bei 27 kg an, klingt aber ansonsten Charakterlich recht passend.

    - Shar Pei: könnte durchaus eine Überlegung wert sein, quasi als etwas arbeitsfreudigere Variante vom Chow. Da muss ich mich noch mal grüdlich einlesen und gucken ob man Züchter ohne all zu stark ausgeprägtes "geschwollenes Knautschgesicht" findet. Die Optik ist so rein gar nicht meines, aber irgendwo muss ich ohnehin Abstriche machen.

    - Aussi aus passender Linie: daran hatte ich auch schon gedacht, die Aussis scheinen charakterlich ja ziemlich "inhomogen" zu sein und sich innerhalb der Rasse charakterlich weit mehr zu unterscheiden als andere Rassen.

    - Mittelschnauzer: klingt recht passend, danke für den Tipp! Ich hatte die irgendwie viel kleiner in Erinnerung und deshalb nicht mehr auf dem Schirm.

    - Bouvier: Hündinnen fangen ab 27 kg an, somit leider wieder zu groß.

    - Briard: mit mind. 22 kg für eine Hündin gerade noch ok, dafür liest sich die Charakterbeschreibung wirklich phantastisch. Sturheit und sehr viel Energie ist zwar nicht optimal, aber mit beidem habe ich Erfahrung (und die eierlegende Wollmilchsau gibt es ja nicht :lol: ) und der Rest liest sich sehr, sehr passend.

    - wieder ein Chow: hier bin ich hin und her gerissen.
    Auf gewisse Art und weise ist diese Rasse einfach furchtbar angenehm und unkompliziert, zudem passt Größe und Schutztrieb perfekt.
    Ein Chow ist halt mehr ein Hund zum gemütlichen Spazierengehen und "Nebenherlaufen" und eine angenehme Rasse, wenn man sich eher wenig mit dem Hund beschäftigen möchte (im Sinn von Denksport, Dummy, Clickern, Tricksen etc). Und gerade das macht mir schon viel Spaß und ich möchte nicht dauerhaft darauf verzichten. Als Zweithund zu einem arbeitsfreudigeren Hund oder wenn ich mal beruflich so eingespannt bin, dass ich eh keine Lust/Energie mehr habe mich groß mit dem Hund zu beschäftigen könnte ich mir sehr gut wieder einen Chow vorstellen, aber momentan eher nicht.


    Danke ihr Lieben, da war doch überraschend vieles dabei, was ich bisher noch gar nicht auf dem Schirm hatte. :gut:
    Shar Pei, Aussi aus passender Linie, Mittelschnauzer, Airdale Terrier und vor allem der Briard klingt alles sehr interessant, da werde ich mich in nächster Zeit nochmal gründlich einlesen.
    Falls jemand Erfahrung mit einer der Rassen hat und mir kurz was bzgl Sturheit, Arbeitswille, Schutztrieb, Gemüt (ruhig/aktiv/hibbelig/ausgeglichen etc) erzählen möchte würde ich mich sehr, sehr freuen! :dafuer:
    Der Wolfsspitz ist auch noch nicht ganz aus dem Rennen, da klingt die Charakterbeschreibung bis auf die Neigung zum übertriebenem/unnötigen Melden auch sehr passend. Wenn mir jemand was dazu erzählen könnte, würde ich mich auch sehr freuen! :smile: