Sobald dieser Hund einen anderen Hund sieht spannt sich sofort der ganze Körper, er fixiert und beginnt zu schleichen. Der Versuch auszuweichen bringt nicht wirklich etwas und ist auf Dauer schlicht und ergreifend nicht alltagstauglich. Dafür laufen hier zuviele Hunde rum.
In unserem Fall war das Angstaggression. Das fixieren und schleichen hat schleichend von alleine aufegöhrt, als wir jeden Hundekontakt vermieden haben. Mein Hund hat gelernt, dass er sich gar nicht erst aufregen muss, weil er sich ohnehin nie mit dem Stressauslöser auseinandersetzen muss.
Da sich das schleichen und fixieren ja tatsächlich kaum bis gar nicht abbrechen lässt habe ich ihn einfach immer körperlich zur Seite gedrängt oder weggezogen, sodass der Abstand größtmöglich war. Und dann natürlich dafür gesorgt, dass kein anderer Hund an ihn rankommt. Nachdem es 1-2 Monate rein gar keinen Hundekontakt gab hat es von alleine aufgehört.
Das ist jetzt natürlich keine "Universalanleitung", aber da der Hund beim direkten Kontakt mit anderen Hunden vermutlich sowieso angreifen würde (oder?), ist es eh besser wenn es zu keinem Kontakt kommt. Am besten weichen sie einfach großzügig aus, bitten andere HH ihre Hunde abzurufen und lernen wie man andere Hunde abblocken und auf Abstand halten kann.
Zusätzlich kann es hilfreich sein mit dem Klickern anzufangen. Am besten nicht mit dem Klicker, sondern mit Zungenschnalzen (zb zwei mal kurz hintereinander schnalzen, eben wie ein Klicker)- einfach weil man da besser/schneller reagieren kann.
Falls es mal dazu kommt, dass der Hund das fixieren unterbricht, kann man da nämlich wunderbar reinklickern und dafür eine obertolle Belohnung rausspringen lassen.
Zusächtzlich würde ich das Kommando "Schau" (anschauen des HH auf Kommando) beibringen. In der Hoffnung ihn irgendwann per Kommando aus dem fixieren rausholen zu können.
Es gibt hier auch einen Thread für unverträgliche Hunde, evtl fragst du auch dort mal nach.