Beiträge von Schmuh

    DANN noch der große schwarze Hund, der nicht gerade mit entspannter Haltung auf uns zu kam.... Ja, die sind explodiert.

    Falls du mal einen großen, dunklen, extrem entspannten und souveränen Hund brauchst, der einfach mal auf Abstand begleitet, vorbei läuft oder ähnliches ... komm ich mal mit Dobby vorbei :smile:

    Der ist die "Arbeit" mit ängstlichen, aggressiven oder einfach pöbelnden Hunden (und manchmal panischen Haltern ;) ) inzwischen gewohnt und hat schon Mensch wie Hund Sicherheit gegeben.

    Ganz unabhängig von den vielen "Kommt drauf an"s würde ich dringendst zu mindestens einer alternativen Betreuungsmöglichkeit für den Hund raten.

    Sei es eine nicht ideal verlaufende Stubenreinheit, ein Problem mit dem 'Einsperren' in der Tasche, Stress durch Unruhe oder Überreizung, Durchfall, Krankheit des Hundes oder Herrchens, usw. Es kann sich so vieles, eigentlich ganz Normales, ergeben. Da wäre es für den Hund und auch für das Herrchen gut, wenn jemand da ist, der den Welpen vielleicht solange betreut, bis er länger einhalten kann, sich stressfrei an die Box gewöhnt hat oder wieder gesund ist.

    Ich persönlich kann mir diese Konstellation komplett ohne Rückhalt gar nicht vorstellen. Aber sicher lässt sich da noch etwas finden?

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    Der Deerhound ist aktuell bereits seit 2 Nächten fort. Pettrailer wurden eingeschaltet.

    Ich kenne den Hund nicht persönlich, aber man ist doch irgendwie selbst betroffen und bangt mit.

    Ich könnte mir rein theoretisch vorstellen, dass Hunde aus ähnlicher Region oftmals auch ein ähnlicher Typ sind. Es dürfte eben mehr Galgo-Mischlinge aus dem Süden bzw. Tierschutz geben als aus Deutschland. Sie kommunizieren also entsprechend ihres Typs, Und da mag es durchaus verbreitete, jedoch nicht garantierte, Ähnlichkeiten und Vorlieben in der Kommunikation geben.

    Mit "Leidensgenosse" hat das allerdings nichts zu tun.

    Ganz am Anfang stünde für mich der Kontakt zum Züchter. Ein für den Interessenten guter Züchter ist einer, der sich über das Interesse an 'seiner' Rasse freut. Auch, wenn es nicht direkt um einen Kauf geht. Der kritische und unbedarfte Fragen gleichermaßen gerne beantwortet, vielleicht auch Kontakte vermittelt oder, soweit das eben machbar ist, ein Kennenlernen mit seinen Hunden ermöglicht.

    Nachdem Caileigh gebissen wurde, hatte ich die Befürchtung, dass sie davon auch einen psychischen 'Knacks' behalten könnte.

    Deswegen möchte ich ein wenig Mut geben: Caileigh hat deswegen keine Angst vor Hunden behalten.

    Sie war und ist schon immer ein vorsichtiger Typ und mir gibt es sogar mehr Ruhe, dass sie im Zweifelsfall bei mir Sicherheit sucht. Das hatte ich nach dem Vorfall auch besonders intensiv so gehandhabt.

    Ganz doof fand ich damals, dass beide Hunde im Freilauf waren, der Barsoi und Caileigh (gerade 1 Jahr alt). Caileigh wollte fliehen, hätte es vielleicht auch geschafft, aber auf meinen Ruf hat sie sofort abgedreht und wollte zu mir - und da wurde sie dann erwischt. Das hängt mir noch so ein bisschen nach. Wäre es vielleicht anders gewesen, wenn ...?

    Vielleicht kann euch jemand einen Trainertipp geben, wenn du schreibst, aus welcher Region ihr kommt.

    Ich habe auch das Gefühl, ihr habt da einen vollkommen normalen Welpen der sich entsprechend seiner (zum Großteil rassetypischen) Veranlagung verhält, in Kombination oder gefördert durch etwas unglückliche Führung.

    Vieles liest sich nach Unruhe, Überforderung, Missverständnissen (bei euch und dem Hund) und auch viel Ungeduld von eurer Seite.

    Euer Welpe ist, wenn ich gerade richtig gelesen habe, gerade erst 4 Monate alt, kann also noch nicht lange (2 Monate maximal?) bei euch sein. Ihr habt schon vieles versucht. Das kann erst recht für Chaos im Welpenhirn (und -verhalten) sorgen.

    Durchatmen. Ruhe bewahren. Erziehung konsequent umsetzen und 'Tricks' (wie Sitz und Platz) auf die Zeit verschieben, wo der Kleine besser aufnahmefähig ist.

    Die Arbeitszeit alleine sagt erstmal nichts aus, vielmehr kommt es auf einige weitere Dinge an. Was machen die Kinder, ist die Zeit ausreichend um für Sauberkeit zu sorgen, kommen die Hunde irgendwann auch mal raus und in welchem Rahmen, was findet statt wenn die Züchterin da ist, usw.

    In dem Alter muss normalerweise nicht ständig jemand neben den Welpen hocken. Manche sehen es auch sehr positiv, wenn die Welpen bereits lernen, dass nicht immer ein Mensch verfügbar ist und auch regelmässig Ruhe herrscht tagsüber. Kann man so oder so betrachten.