Beiträge von Schmuh

    Wenn ich für mich einen Welpen suche dann ist mir das Wichtigste, dass der Welpe aus einem ähnlichen Lebensumfeld stammt. Hätte ich Katzen, wäre mir zum Beispiel wichtig, dass es im Haushalt dort Katzen gibt. Oder Kinder, oder Großstadtlärm, ...

    Auch nach 12 Wochen beim Züchter braucht es kein Stubenreinheitstraining. Hat der Welpe die Möglichkeit, sich draußen zu lösen, genügt mir das vollkommen.
    Ich erwarte auch nicht, dass der Welpe eine Leine kennt (hat bislang nie einen Unterschied gemacht).
    Haushaltsgeräusche, Besucher, kleine Ausflüge, ... ja, das schon, aber das muss weder Baumarkt noch Innenstadt gewesen sein. Ich erwarte auch nicht den riesigen Welpenspielplatz im Garten mit Wippe, Schaukel und Planschbecken.
    Dafür ist mir wichtig, dass die Welpen sowohl Drinnen als auch Draußen und Familienanschluss kennen. Autofahren ist Bonus, nett, aber muss gar nicht unbedingt sein.
    Sehr schön sind verschiedene Generationen von Hunden im Haus, vom Senior bis zum Pubertier.

    (Und nach wie vor kann ich mir einfach nicht vorstellen, wie es jemand schafft, einen Wurf Welpen groß zu ziehen, die keinen Staubsauger kennen :lol: )

    Ich finde immernoch dass eine rasse-Hunde-Zuchtstätte als erstes nachweislich gute Hunde züchten sollte.

    Aber was heißt 'nachweislich gut' bei Hunden (Rassen), die z.B. nicht im Sport laufen und reine Familienhunde sind?

    Ausstellungstitel alleine, wie man sie ja in der Regel für die Zuchtzulassung braucht, sind für mich da kein Nachweis.

    Ein bisschen kommt es auf die Rasse an, bei den meisten wird der Weg jedoch über den VdH führen.

    Auf jeden Fall findet man dort auch die besten Hinweise zur Rassegesundheit und welche Gesundheitsuntersuchungen für einen Zuchthund mindestens vorhanden sein müssen.
    Mit diesem Wissen gewappnet kannst du dann vor Ort, wenn du Züchter besuchst (jeder gute Züchter sollte meiner Meinung nach bereit sein, nicht nur Welpeninteressenten zu empfangen) schauen, wie offen und ehrlich der Züchter damit umgeht. Transparenz, auch über Makel der eigenen Hunde, ist aus meiner Sicht immer ein gutes Zeichen. Die Möglichkeit, die Rasse und die Zuchthunde kennen zu lernen, ebenso. Die Bereitschaft des Züchters, sich langfristig für die Rasse einzusetzen, sich stetig fortzubilden und mehr als nur das Minimum für die Zuchttauglichkeit untersuchen zu lassen und ähnliches, wäre dann das i-Tüpfelchen.

    Ebenfalls als gutes Zeichen werte ich es, wenn der Züchter mit den Welpenbesitzern vorheriger Würfe in Kontakt steht und auch nach dem Verkauf Unterstützung und Begleitung in Rat und Tat anbietet, sowie gerne von der weiteren Entwicklung seiner Welpen erfährt. Dass im Notfall ein Hund wenn irgendwie möglich zurückgenommen wird, sollte selbstverständlich sein.

    Je nachdem was du suchst, könnte es für dich vielleicht auch interessant sein, einen solchen älteren Rückläufer von einem Züchter zu suchen. So weiß man, woher der Hund kommt, je nach Alter kann man auch von der Entwicklung schon einiges sehen, aber man muss nicht unbedingt einen Welpen nehmen.

    Was Sozialisierung der Welpen, Ausbildung der Elterntiere, Abgabealter, Anzahl der Hunde im Haushalt und viele andere Kleinigkeiten angeht, kann das nicht nur sehr stark von der jeweiligen Rasse abhängen, sondern eben auch von den persönlichen Vorstellungen und Plänen.
    Da hilft es eventuell, wenn man später mehrere Züchter besucht hat, und auch vergleichen kann.

    Mal ganz unabhängig vom Verhalten zwischen Mutterhündin und Welpen: Für mich persönlich sieht dieser Hund wirklich irgendwie nicht gesund aus. Ob Schmerz, Unwohlsein, ... klar, kann man von einem Video nie sicher sagen. Trotzdem wäre mein Gefühl: "Die hat irgendwas".

    (Und bei meinen Hunden reicht mir das allemal für einen TA-Besuch, das soll deswegen kein 'Tierquäler!'-Aufschrei sein. Nur eine Beobachtung.)

    Ernsthaften Angriff hatte ich bislang nur einen (Begegnungen mit Beschädigungsabsicht mehrere, aber da waren die Hunde eben gesichert).
    Als Kind wurde ich einmal von zwei Dobermännern angegriffen, aber wie ernsthaft das war, kann ich nicht mehr abschätzen. (Und ich hab auch kein Problem mit Dobermännern ;) )

    Wir hatten heute vormittag das perfekte Deerhoundwetter :D

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    Ich muss jetzt einfach mal fragen: gibt es hier jemanden der über "Der Hund muss sein Futter erarbeiten" arbeitet, trainiert und erzieht?
    Wenn ja, aus welchem Grund? Oder warum nicht?

    Gemeint ist, dass der Hund keine Leckerchen bekommt sondern stattdessen normales Futter, dass es aber auch nur für Arbeit gibt, kein Frühstück oder normale Mahlzeiten.

    Ich schließe mich hier mal an das Thema an. Gerade hat der Jäger gemeint, dass es hier viele Fälle von Fuchsräude gibt und er gerade eben einen Fuchs - nicht den ersten - erlöst hat (hat mir sogar ein Foto gezeigt).

    Er meinte, die Fuchsräude sei hochansteckend und innerhalb von 14 Tagen absolut tödlich und fragte auch nach der Impfung der Hunde bzw. empfahl sie.

    Nun hab ich einen kurzen Blick ins Internet geworfen und bin etwas verwirrt, weil das, was man zur Fuchsräude findet, sich ganz anders anhört.

    Gibt es auch eine andere Fuchsräude? Oder hat der Jäger vielleicht einfach etwas verwechselt (Staupe?).