Beiträge von Chatterbox

    Wenn sie eine Beknabberin und Kauerin ist, probier dich doch mal quer durch die Kauartikel durch. Vielleicht ist was dabei, was sie liebt, mehr liebt als Menschensachen. :D Hier ist zum Beispiel die Tonka Kauwurzel extrem gut angekommen, die liebt er nach wie vor und knautscht gern und lang drauf rum.

    Räumt einfach das Zeug weg, so daß Ihr den Hund auch mal ignorieren könnt, wenn sie was "findet", wie zum Beispiel eine Klorolle, oder einen leeren Karton, die sie dann mal kaputt machen darf.

    Das geht manchmal einfach nicht. Also wir hätten die komplette Bude wegräumen müssen und so was wie Couch, Tisch, Stuhl, lässt sich nicht wegräumen. :D Also selbst wenn man -fast- alles weggeräumt hätte, wäre immer noch genug "Material" da gewesen. Gut, man könnte ALLES irgendwie verkleben / schützen, aber mh ... das wär schon richtig arg, arg aufwändig.

    Wenn Sie gerne in der box schläft, lass die Box doch einfach offen, kannst die Tür ja dran lassen und offen anlehnen

    Das funktioniert nicht, könnte ich mir vorstellen. Also bei Rémy war es so, dass er, wenn die Box auf war, er schon wieder "stiften" gehen wollte und sich auf die Suche nach "Sachen" gemacht hat. War sie aber zu, ist er einfach umgefallen und hat gepennt. Manche Hunde brauchen einfach eine gewisse Abschirmung. Klar könnte man hier auch schon damit arbeiten, ein Platzsignal zu etablieren (und/oder es körpersprachlich durchsetzen), aber auch wieder: Warum miteinander kämpfen, wenn man es dem Hündchen so einfach machen kann?

    Das kommt dann mit der Zeit automatisch, dass die Box offen sein kann. Aber halt nicht mit 3 Monaten.

    Heißes Thema, aber ich bin da ganz bei Frau+Hund. Freu dich, wenn deine Maus die Box als so positiven Ruheort verknüpft hat und gönne ihr das, statt dass ihr euch nur rumärgert, weil sie dies und jenes anknabbert und nicht zur Ruhe findet. Das hat auch nichts mit "nur in die Box stecken" zu tun. Manchen Hundetypen tut das einfach gut.

    Mein Kleiner ist jetzt 8 Monate alt und die meisten Sachen haben sich erledigt. Er nimmt die Box trotzdem noch gern als Ruheort.

    Ich würde es an deiner Stelle so weitermachen, wenn du das Gefühl hast, dass so alles passt für sie!

    Kann jemand Podcasts zu Hundeerziehung und ähnlichem empfehlen?

    Unbedingte Empfehlung: Knackfrosch und Gummistiefel. Geht zwar viel um Sport, ganz verschiedene Bereiche, aber auch meistens mit Alltagsbezug. Und gibt auch reine Alltagsthemen. Ich find's extrem gut.

    Edit: Die Tonqualität bei denen ist ne Zumutung und fände ich die Inhalte nicht so herausragend, würd ich mir das nicht antun ...

    Danke schon mal. Dann wäre diese eventuelle irgendwann-Abgabe einfach so ein emotionales Dings, mit dem ich irgendwie klarkommen müsste. Aber immerhin wüsste ich da, dass sie einen guten Platz haben.

    Ich glaube, ich muss ganz dringend die Tage mal klingeln bei dem oder ihn beim Gassi abpassen. Mich zerreißt's fast und ich will unbedingt wissen, wann er es genau plant usw.

    Man wär das süß. :sweet:

    Hallo! :winken:

    Ziemlich unerwartet tut sich für uns vielleicht gerade die Möglichkeit auf, in Kürze schon Hühner zu halten. Wir (Freund und ich) wollen das schon lange für irgendwann später (wenn wir einen eigenen Garten haben). Aktuell wohnen wir in einem Haus, das früher oder später abgerissen werden wird, das Grundstück wird neu bebaut werden, wir müssen dann vielleicht / wahrscheinlich raus (und ob wir dann direkt einen eigenen Garten haben werden, ist ungewiss) - und das sind einfach keine passenden Umstände, um sich Gartentiere anzuschaffen. Also für uns ist klar, dass es Gartentiere nur gibt, wenn wir die gesichert langfristig halten können.

    Soweit so schade, denn eigentlich haben wir einen echt großen, sehr, sehr tollen Garten zur Verfügung, der ideal für Hühnerchens wäre. So, und jetzt hab ich heute auf der Morgendrunde jemanden aus der Nachbarschaft getroffen, von dem ich öfter schon Eier bezogen hab. Dessen Hühner sind alle vom Marder gekillt worden ( :no: ) und jetzt würde er sich irgendwann demnächst (?) einige Bruteier holen. Er will Brahmas und was Kleines. Ja, und dann meinte er, er könnte mir ja ein paar Küken ausbrüten und wir nehmen die und falls wir raus müssen aus dem Haus und keine Garten mehr haben sollten, nimmt er die Hennen zu sich.

    Und genau darüber brüte ich jetzt seit heute Morgen und kann gar nicht richtig arbeiten vor lauter Hühnern im Kopf. :lol:

    Ich fänd das sooo toll. :herzen1:

    Wir müssen für uns jetzt einfach mal ganz konkret durchgehen, ob es finanziell, zeitlich und "engagementmäßig" drin wäre (letzteres klares JA).

    Und dann eine Sache, die mir so im Kopf rumgeht: Wie schätzt ihr das ein, wie schlimm wäre es, wenn wir die Hühner in 3(?) Jahren abgeben müssten? Ich meine, ich würde die Viecher sicher lieben und ich weiß nicht, ob ich mir damit einen Gefallen tue, sie ggf. weggeben zu müssen ... würdet ihr so einen Deal eingehen? Oder wäre das für euch ein NoGo?

    Nachtrag: Ich bin auch sehr froh, dass das bei uns am Platz (zumindest jetzt im Basiskurs) nicht geduldet wird. Wer rumkläfft, muss am Rand warten bzw. gehen. Also man bekommt schon die Chance, die Situation zu üben, aber arbeiten darf der Hund dann nicht und alles nur im Rahmen, in dem es andere nicht zu sehr stört. Bin ich heilfroh.

    Ich finde hier sollte auch dran gearbeitet werden warum die Hunde bellen... also eben genau das bellen trainieren usw und sie nicht "ausgrenzen".

    (auser ich versteh das falsch :tropf:)

    So genau weiß ich das nicht (auf mein Beispiel jetzt bezogen). Ich bin ja noch nicht lange im Verein, deshalb war mir jetzt nur das Beispiel mit dem dauerbellenden Aussie präsent, der eben gebeten wurde, sich zu distanzieren, bis der Hund etwas runtergekühlt ist. Der Besitzer hätte einfach weitergemacht und ich fand's gut, dass da interveniert wurde. Was genau ihm gesagt wurde, weiß ich natürlich nicht.

    Denke auch, dass es da ein schmaler Grat ist zwischen trainieren und ausgrenzen, kommt ja auch drauf an, wie sich der Halter da subjektiv fühlt. Aber ich gehe ganz stark davon aus, dass die Möglichkeit des Trainierens gegeben wird. Sonst wär's ja ein kack Verein. Also ich bin auch überhaupt nicht für Heimschicken und tschüss. Aber wär jetzt jemand null bereit, daran zu trainieren (obwohl Trainer Potenzial sieht, weil Trainer merkt, Hund stresst sich weg von dieser Welt), dann fänd ich das gut.

    solange sie ansprechbar bleiben und konzentriert bei der Arbeit sind

    Ja, den Unterschied mache ich auch. Franks Aussie-Hündin Joey schießt sich teils wirklich ab und ja, das hört man auch an den Geräuschen, die sie von sich gibt. Und mit Konzentration ist da nur noch bedingt.
    Wenn einer der Shelties ab und an mal bellt im Parcours, ja nun, das zeigt eher, die Trieblage ist da und da hatte ich noch keinen, bei dem die Konzentration drunter gelitten hätte. Wenn ich jedesmal abbrechen/korrigieren würde, hätte ich bei meinen Shelties eher das Problem, dass sie Zusammenarbeit mir anfangen doof zu finden.
    Wenn mein Border im Parcours mal bellt, zeigt es dagegen, dass ich mistig geführt habe |) . Sie lässt ausschließlich ein paar Beller los, wenn ich unklar war und sie nicht sicher weiß, wie es weiter geht... Da wäre es sehr doof, ich würde den Hund dafür bestrafen.
    Also differenzieren darf man da schon.

    Aber mir ist es ein Rätsel, warum man mit hohldrehendem Hund auf dem Platz stehen will.

    Ein Hund kann auch hohldrehen, ohne zu bellen. Oder bellen, ohne hohlzudrehen.

    Warum antwortest du das direkt auf meine Aussage? Kannst du mir da kurz auf die Sprünge helfen? :smile:

    Klar gibt es auch diese beiden Fälle. Ich möchte auch keinen leisen hohlgedrehten Hund und keinen Hund, der ohne hohldrehen bellt. Was tut das zur Sache? Ging in diesem Thread halt jetzt um laute, hohldrehende Hunde, oder nicht?

    Das ist gar nicht so der Punkt, den ich meinte. Verstehe deinen Anspruch vollkommen und den habe ich auch. Also dass bumms ist, welcher Hund um uns rum wie rumflippt. Auf dass mir das gelingen möge. xD Bis dato klappt's und ich find's sogar immer cool, Übungssituationen zu haben.

    Sprich zu deiner Frage oben, ICH würde dran arbeiten (versuchen, dass mein Hund die Ablenkung aushält). Mich stören auch bellende Hunde nur semi. Wenn ich aufm Platz arbeite, ist mir wurst, was drum rum passiert.

    Edit: Naja, so im normalen Rahmen eben. Eine Agi-Geräuschkulisse würde meine Nervenkraft sprengen xD aber da bin ich ja auch nicht unterwegs.

    Und dazu auch zu deiner ersten Frage: Nach meinem Verständnis das Umfeld selbst. So quasi bisschen basisdemokratisch. :lol: Läuft doch mit läufigen Hündinnen irgendwie ähnlich. Kann man jetzt kacke finden, dass die oft ausgeschlossen sind, aber es ändert nix dran, dass sie einen Großteil stören, weil die Leute nicht an der Ablenkung arbeiten können / wollen / viele Hunde damit einfach nicht umgehen können. Und daher bleiben sie vom Platz. Zugegeben, der Vergleich hinkt bisschen, aber das kam mir grad in den Kopf.

    Also mein Hund bellt auch, wenn er auf Seminaren ist. Andere Hunde sind seine Achillesferse bei Aufregung und ich trainiere mir da seit 3 Jahren nen Wolf dran, aber tiefenentspannt wird er denke ich nie sein, wenn wir auf einem Trainingsseminar mit anderen Hunden sind. Die einzige Alternative wäre daher, keinerlei Veranstaltungen in Präsenz mehr zu besuchen, was ich enorm schade fände. Und da unsere Trainerin selbst enorm laute Hunde hat, hat sie da auch viel Verständnis. :lol:

    Dass andere Teilnehmer*innen sich gestört fühlen könnten, ist mir noch nie in den Sinn gekommen, ehrlich gesagt. Also ich persönlich würde eher nicht an Hunde-Gruppen-Veranstaltungen teilnehmen, wenn mich bellen wirklich stören würde, muss ich sagen.

    Ich gehe aber auch viel auf Seminare zu Spürhundearbeit, was ja als Beschäftigung wie gemacht für - ich sage das liebevoll - "verhaltensauffällige Hunde" ist. Daher kenne ich das auch einfach nur so, dass man da sehr tolerant gegenüber nicht "perfekt erzogenen" Hunden ist. Bei Sportarten, bei denen leise sein Vorgabe ist, ist das natürlich anders.

    Das zeigt vielleicht ganz schön, dass jeder irgendwie eine andere Schrei- oder Bellkulisse vorm inneren Ohr hat, wenn er den Thread liest. :lol: Bei unserem Seminar wurde tatsächlich bei einer Teilnehmerin interneviert und zum Abwarten gezwungen, weil der Hund völlig eskaliert ist (verbal). Wäre allen anwesenden Teilnehmern komplett egal gewesen, störte da keinen. Aber trotzdem war es eben so krass, dass Carmen was gesagt hat (nicht weil es störte, sondern "aus Prinzip", weil so arg viel Stress und Heftigkeit im Hund war).

    Was ich damit nur nochmal sagen wollte, dass es auch mir in meinen Beispielen so gar nicht um "perfekt erzogen" oder mucksmäuschenstille Hunde geht. Gar nicht. Ich bezog mich auf so Kompletteskalationen. xD Und trotzdem kann man natürlich anderer Meinung sein als ich, eh klar. :nicken: :D