ich gehöre ja auch zu den Eiskunstlaufmuttis, die schon gleich von Anfang an mit ihrem Welpen trainiert haben. Aber Ares ist nunmal auch schlicht und ergreifend für den Hundesport eingezogen. Ohne Hundesport wärs kein Mali geworden.
Er hat im Prinzip vom ersten Tag an bei mir angefangen zu trainieren. Am Anfang natürlich ganz einfach, der Futterhand folgen und Futtertreiben. Dann die verschiedenen Positionen und so weiter und so weiter.
Immer in ganz kleinen, kurzen Einheiten mit viel Spiel und Spaß.
Alltagstauglichkeit hat er natürlich auch gelernt. Das eine schließt das andere ja nicht aus. Und ich finde auch, gerade auch Hunde im Hundesport müssen noch mal ganz andere Sachen 'aushalten' können..
Wenn für andere Hundebesitzer mit Hunden im gleichen Alter wie Ares schon eine einfache Hundebegnung ein regelrechtes Drama ist, so ist es für Ares ganz normal auf einem Turnier mit 150 startenden Hunden (und etlichen Hunden mehr, die einfach nur dabei sind) zu sein. Ohne zu jedem Hund hin zu wollen, ohne zu pöbeln, einfach nur friedliche Koexistenz.
Ich habe mit ihm aber auch ganz gezielt geübt, dass nicht immer Action ist, dass man bei arbeitenden Hunden auch einfach nur zuschauen kann. Genauso wie er gelernt hat, andere Hunde (auf dem Hundeplatz) zu ignorieren und sich mir zu widmen, weil man mit mir eh den größten Spaß hat.
Was einem auch wieder im Alltag nützt. Für mich profitiert wirklich das eine vom anderen, ich finde, man kann das gar nicht so isoliert sehen.