Beiträge von miamaus2013

    ich gehöre ja auch zu den Eiskunstlaufmuttis, die schon gleich von Anfang an mit ihrem Welpen trainiert haben. Aber Ares ist nunmal auch schlicht und ergreifend für den Hundesport eingezogen. Ohne Hundesport wärs kein Mali geworden.

    Er hat im Prinzip vom ersten Tag an bei mir angefangen zu trainieren. Am Anfang natürlich ganz einfach, der Futterhand folgen und Futtertreiben. Dann die verschiedenen Positionen und so weiter und so weiter.
    Immer in ganz kleinen, kurzen Einheiten mit viel Spiel und Spaß.

    Alltagstauglichkeit hat er natürlich auch gelernt. Das eine schließt das andere ja nicht aus. Und ich finde auch, gerade auch Hunde im Hundesport müssen noch mal ganz andere Sachen 'aushalten' können..
    Wenn für andere Hundebesitzer mit Hunden im gleichen Alter wie Ares schon eine einfache Hundebegnung ein regelrechtes Drama ist, so ist es für Ares ganz normal auf einem Turnier mit 150 startenden Hunden (und etlichen Hunden mehr, die einfach nur dabei sind) zu sein. Ohne zu jedem Hund hin zu wollen, ohne zu pöbeln, einfach nur friedliche Koexistenz.

    Ich habe mit ihm aber auch ganz gezielt geübt, dass nicht immer Action ist, dass man bei arbeitenden Hunden auch einfach nur zuschauen kann. Genauso wie er gelernt hat, andere Hunde (auf dem Hundeplatz) zu ignorieren und sich mir zu widmen, weil man mit mir eh den größten Spaß hat.
    Was einem auch wieder im Alltag nützt. Für mich profitiert wirklich das eine vom anderen, ich finde, man kann das gar nicht so isoliert sehen.

    das war auch gar nicht als 'Angriff' oder so gemeint. =) Wollte nur eben sagen, dass Kinder in dem Alter durchaus auch in der Lage sein können, einen Hund zu führen.

    Das Mädchen aus meinem Verein hat seinen Hund zb auch aus dem Tierschutz, der war auch so 4-5 Monate alt, als sie ihn bekommen hat.

    ich finde man kann das Thema Kind und Hund wirklich schwer pauschalisieren.. Da kommt es doch auch sehr stark drauf an, wie das Kind entwickelt ist.

    Wir haben im Verein eine 14 Jährige, die ihren selbst ausgebildeten Hund mittlerweile in der A2 führt. Und sie hat wirklich alles ganz alleine gemacht. Angefangen von der Basisausbildung über Begleithundeprüfung und Agi-Training.
    Auch auf Turnieren ist sie völlig 'unproblematisch' und kommt mit ihrem Hund genauso gut klar wie wir Erwachsenen.

    Die geht natürlich auch selbstverständlich mit ihrem Hund spazieren. Wie sagt sie immer 'ist ja schließlich auch mein Hund'. :D
    Ich glaub die käm sich reichlich komisch vor, wenn sie nicht mehr mit dem Hund rausgehen dürfte. :roll:

    das mit den Verhaltensketten ist hier ja teilweise auch so. Meine beiden sehen Jogger/Radfahrer/Spaziergänger und drehen sich meistens schon ganz automatisch zu mir und kommen.
    Resultiert hier aber wahrscheinlich einfach daraus, dass ich die Hunde in solchen Situationen eben anfangs immer rufe und die dann daraus schließen, dass sie ja dann eh gleich zu mir kommen sollen. Gut, sind halt auch beides Hundes, die gerne zusammen arbeiten und die immer Bock auf Belohnungen haben. :D
    Bei Mia habe ich den Moment des stehen bleibens und sich umdrehen auch ne zeitlang geclickert. Eben auch gerade bei Wild. Bei Ares habe ich hauptsächlich ein Markerwort benutzt, weils einfacher ist.


    Rückruf gibts bei meinen beiden aber dennoch. Ich lasse sie dann einfach lieber dicht bei mir sitzen als weiter weg. :ka:

    das hier ist schon was älter, aber da sieht man ganz am Anfang, wie sie den Radfahrer entdecken, stehen bleiben und sich zu mir umdrehen. Und dann eben das Warten an Kurven

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    auf dem Video bleiben beide an der Hütte stehen, weil dahinter Nilgänse sitzen. Ich habe die schon vom Weg aus gesehen, aber das war für die Hunde durch das Gebüsch noch nicht zu sehen.

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