Beiträge von miamaus2013

    Ich bin hier komplett OT aber ich wollte keinen Extrathread machen :ops:
    Bei uns sind grad zwei Fälle von ausgebüxten und dadurch verunfallten Pferden aktuell :( :
    Im einen Artikel steht, dass es schon öfter vorgekommen ist, dass die Pferde eine Tür / ein Gatter öffnen und abhauen.
    Jetzt meine wohl ganz blöde Frage: wenn man das weiss, nimmt man da keinen Einfluss?

    mein Pony kann tatsächlich fast alles öffnen... :fear:

    er hatte an seiner Box schon: normale Tür mit normalem Riegel.
    sowas meine ich. s-l640.jpg
    dann hatte er oben Gitter mir Riegel und unten normale Tür mit Riegel - öffnet er ebenfalls
    dann hatte er ne Schraube unten an der Tür, mit reingedrehter Mutter - kann er öffnen. Schraube oben am Gitter mit rein gedrehter Mutter, kann er öffnen. Schraube oben und unten mit Mutter - kann er öffnen.
    er ist echt ein Entfesselungskünstler. :muede:
    Und bevor jetzt jemand was sagt: die sind nur im Winter über Nacht in der Box. Im Sommer sind sie 24 h draußen, im Winter tagsüber.

    Er hat jetzt so einen Drehverschluss aus Plastik. Da fehlt ihm der nötige Grip, um es öffnen zu können.

    das ging echt ein gutes Jahr, bis wir was hatten, was ihn zuverlässig in der Box hält.
    Der Hof ist aber so eingezäunt, dass er immer auf dem Hof blieb. Wenigstens das.

    Weide geht aber bei ihm. So lange da Strom drauf ist, das testet er auch tatsächlich regelmäßig mit den Tasthaaren :tropf: , bleibt er da drauf.

    Dürfen bei euch die Hündinnen zur HuSch wenn sie läufig sind? Bei uns ist das nicht erlaubt.

    bei uns im Verein trainieren läufige Hündinnen ganz normal mit, wenn sie sich entsprechend fühlen.
    Sind auch mit den anderen auf dem Platz und nicht erst als letzte dran.

    Worauf wir aber achten: das nicht gerade läufige Hündin und unkastrierter Rüde zeitlich frei arbeiten. Um die Unfallgefahr zu reduzieren.

    Ares hatte in seiner BH-Vorbereitung auch einmal ein Training mit zwei standheißen Hündinnen auf dem Platz.
    Ich bin da sehr froh drum. :D

    Ja, ich sehe das prinzipiell wie du. Problem ist, dass wenn ich es zulasse, rennt er gezielt von Pipifleck zu Pipileck um dort rumzulecken. Mit ab und zu heimlich kann ich auch leben, bzw lässt sich das tatsächlich schlichtweg schwer verhindern. Aber in dem Ausmaß wie er es eigentlich machen würde, möchte ich es gerne verhindern.

    hm, wie gesagt, meine beiden schnüffeln auch viel und ich denke mal, das sind zum Großteil Pipi-Flecken.. Aber er schnüffelt wirklich hauptsächlich und leckt nur mal quasi nebenbei..

    Ich weiß auch ehrlich nicht, wie ich das immer komplett verbieten sollte.. er ist ja auch mal mit meiner Hündin allein im Garten, da pinkelt sie ja auch mal und er versucht zu lecken oder leckt.. :ka:

    mir reicht es echt, dass er sich nicht reinsteigert und ansprechbar und abbrechbar bleibt.

    ah noch was: bekommt er Schmerzmittel?

    Ares hatte Ende August ne Verletzung an der Pfote. Er ist über ein abgeerntetes Feld gerannt und hat sich dabei wohl auf einem Strohhalm aufgespießt.
    War etwa nen Zentimeter groß. Aber das hat ihm extrem weh getan. Passiert ist es sonntags, war aber nix für den Notdienst. ich habs nur sauber gemacht und mit Salbe und ner Socke versorgt, damit er nicht alles einschmiert.
    Nachts hat er mich zitternd und hechelnd geweckt, weil er solche Schmerzen in der Pfote hatte. Und der ist echt nicht empfindlich.

    Er hat dann auch vom Tierarzt Metacam bekommen. Damit gings ihm deutlich besser.

    ich oute mich jetzt mal: wenn er MAL Urin leckt, ohne sich reinzusteigern, stört mich das jetzt nicht soo arg. Klar, bisschen eklig. Aber er leckt sich auch seinen Penis, finde ich auch eklig. :ka:
    Ich weiß nicht, wie das bei anderen Rüden ist, aber es ist auch echt schwer, intensives Schnüffeln vom Lecken zu unterscheiden. Bzw es ist so, wie @silvi-p es beschreibt.
    Aber er steigert sich da auch nicht rein, bleibt ansprechbar und lässt sich auch problemlos weiter schicken.

    ich bin mir nicht sicher, ob Ares, 2 1/2 Jahre alt, intakt hier dazu gehört...
    Ja, er schnüffelt draußen viel. Aber das macht meine kastrierte Hündin auch. :ka:

    im Moment sind hier in der Gegend einige Hündinnen heiß. Das merkt man ihm draußen schon an. Er würde nur zu gerne in die Welt der Gerüche eintauchen.
    Drinnen merkt man ihm aber gar nix an. Er ist überhaupt nicht fiepsig oder so.

    Und auch trainieren neben (stand)heißen Hündinnen war bisher noch nie ein Problem. Da schnüffelt er nicht mal besonders, sondern ist total ins Training vertieft.

    Letztes Jahr im Frühjahr hatte er mal kurzzeitig Probleme mit einer vergrößerten Prostata, aber die konnten erfolgreich mit Ypozane behandelt werden und so kamen wir ums eine Kastration herum.

    ich hoffe es bleibt so =)

    ich habe ihn noch nie rammeln sehen, weder einen Gegenstand noch ein Lebewesen.

    Er bekommt jetzt auch Antibiotika, aber ich muss die Wunde doch auch mal anschauen und reinigen...

    lässt er dich jetzt gar nicht mehr an die Wunde?

    ich bin ehrlich: für mich gehört medizinische Versorgung und alles was dazu gehört zum Muss. Da verlange ich nicht, dass der Hund das toll findet, sondern dass er es erträgt.
    Wenn er sich wehrt, würde ich ihm dann auch nen Maulkorb drauf packen, damit du ihn eben abblitzen lassen kannst und er merkt, dass er mit seinem Verhalten nicht durch kommt.

    Aber ich bin da auch einfach böse :ka:

    ich würde auch sagen, dass man nicht so schnell 'aufgeben' solle.. Manche Menschen in Vereinen tun sich zb auch schwer, mit fremden Menschen. :ka:

    Als ich mit Mia zum ersten Mal im Agi-Training (wir sind aber ein DVG Verein) war lief es folgendermaßen ab:
    eine der beiden damaligen Agi-Trainerinnen hatte mich und einen anderen Neuling in der Junghundegruppe angesprochen, wir sollten doch mal ins Agi kommen.
    Haben wir gemacht.
    Im Training selbst haben sich die beiden Trainerinnen dann so aufgeteilt, dass wir beiden Neulinge bei der anderen Trainerin gelandet sind. Aus heutiger Sicht: warum auch immer :lol:
    Jedenfalls trainiert sie zum einen nicht gerne mit Neulingen und zum anderen nicht gerne mit kompletten Anfängern.
    Sie hatte zwei Hindernisse und ich glaub nen Tunnel aufgebaut. Wir stehen also mit unseren Hunden aufgeregt vor ihr. Sie fragt 'Wart ihr schon mal da?'
    Wir antworten 'Nein, ist das erste Mal'

    Sie dreht sich ohne ein Wort zu uns zu sagen zur anderen Trainerin um und ruft merklich genervt 'Danke XY' :lachtot:

    und ich bin trotzdem dabei geblieben :D

    und beide Trainerinnen sind heute gute Freundinnen von mir. So kanns halt auch gehen =)

    Man muss halt auch immer Bedenken: es ist keine kommerzielle Hundeschule, die machen das da (wahrscheinlich, zumindest ist es bei uns so) ehrenamtlich. Die machen das in ihrer Freizeit und in erster Linie, weil sie eben auch ihre eigenen Hunde trainieren wollen.
    Die wollen nichts verkaufen und sich nicht vermarkten, die wollen in erster Linie einfach nur Spaß mit ihrem Hund haben.
    Ja und wenn man dann ein Typ ist, der sich vlt einfach schwer tut mit fremden Menschen, dann ist es auch einfach mal nicht so einfach, über den eigenen Schatten zu springen und jemand Neues anzusprechen.

    Ich bin ehrlich: ich tue mich damit auch schwer.. so im Job macht mir das nix, aber in meiner Freizeit bin ich halt schüchtern. Ich trainiere auch nicht gerne mit Leuten, die ich noch gar nicht kenne und deren Hunde ich noch gar nicht kenne.
    Wenn die zwei drei mal da waren ist es ok..

    und in Gruppenstunden ist es einfach immer extrem schwierig.. bei uns sind die Trainer immer schon zu zweit auf dem Platz, aber wenn viele Leute kommen reicht das auch einfach nicht..
    Mal angenommen, es kommen 8 Leute ins Agi. 3 sind Fortgeschritten, 5 sind Anfänger. Da teilen sich die Trainer auf. Jeder ist nacheinander dran, das passt schon.
    Aber wenn dann noch jemand komplett Neues kommt wirds einfach schwierig..

    Besonders eben, wenn die Leute zu den Sportarten kommen, aber eigentlich Alltagsprobleme haben..
    Hatten wir schon im Obi, weil das ist ja fast wie Gehorsam draußen. :ugly: da wurde die erste Stunde quasi komplett blockiert, weil der Hund sich einfach aufgeführt hat wie Karl Arsch. Es wurden jede Menge Tipps gegeben, zum Handling auf dem Platz, zum Handling draußen und so weiter. Trainerin war da ausnahmsweise allein und so mussten alle anderen warten. Das ist schon einfach echt blöd für die anderen.
    Und dann kamen die Leute zur zweiten Stunde 'ja ne, also apportieren wollen wir nicht üben und die Box auch nicht, wir wollen nur, dass er ruft wenn wir kommen und draußen nicht zieht' |)
    Ja, danke für gar nix.. Nach dem ihnen erklärt wurde, dass das ein Sport ist und eben kein Alltagsgehorsam kamen sie nie wieder..
    wenn sich sowas häuft tut man sich einfach schwer damit, neue Leute sofort in die Mitte der Trainingsgruppe aufzunehmen.

    @miamaus2013 Was waren denn die Gründe bei Mia, wenn ich fragen darf? Hatte der Tierarzt da Bedenken, dass man quasi "unabsichtlich" in die Läufigkeit reinkastriert?

    Mia hatte als Junghund eine schwere, generalisierte Demodikose. Bei ihr war das so schlimm, dass sie fast kahl war. Sie hatte an Brust, Bauch, Beinen und Schnauze quasi gar kein Fell mehr. Und auch an Flanken, Rücken und Rute kahle Stellen.
    Die Demodikose hat auch nicht auf das übliche Medikament, Advocate, reagiert. Daher musste auf ein nicht für Hunde zugelassenes Medikament, Cydectin, eigentlich ein Entwurmungsmittel für Schafe, zurück gegriffen werden. Parallel dazu musste sie alle 2 Tage baden, um mit einem medizinisches Shampoo die sekundären Hautinfektionen einzudämmen.
    Das war damals quasi ihre letzte Chance, so schlimm war die Demodikose und so schlecht ging es ihr.

    Eine Demodex-Infektion bricht oftmals wieder in Läufigkeiten aus. Und da es ihr so schlecht ging und die Infektion so schwer in den Griff zu bekommen war, haben wir uns dazu entschieden, sie lieber kastrieren zu lassen, als noch mal einen solchen Ausbruch zu riskieren.

    Ich habe mir das damals nicht leicht gemacht und mich auch mit lange mit einer Tierärztin, die nicht in der behandelnden Praxis arbeitet und einer befreundeten Tierarzthelferin unterhalten. Beide haben sich ebenfalls für die Kastration ausgesprochen..

    Ne, Bedenken hatte er nicht. Aber sie war ja auch noch recht jung für einen doch großen Hund (58 cm) und durch die Erkrankung ja auch 'geschwächt'.
    ich hatte auch nie das Gefühl, dass es der falsche Zeitpunkt für sie war.

    Sie ist auch trotz der frühen Kastration nicht besonders kindisch geblieben, sondern hat sich zu einer erwachsenen (so weit ich das beurteilen kann) Hündin entwickelt.