Beiträge von miamaus2013

    na dann beipackzettel, die enthaltene wirkstoffe ignorieren, nicht danach googeln und auf den hund verteilen. machen die meisten, hilft ja auch bei vielen hunden aber der eine oder andere hund kanns eben nicht ab

    ich hab mich wirklich intensiv mit dem Thema Zeckenschutz befasst. Mit den verschiedenen Präparaten, den verschiedenen Wirkstoffen. Wie sie wirken, wie sie im Hund 'verstoffwechselt' werden..

    da finde ich es echt schade, wenn Leuten, die Zeckenmittel vom Tierarzt verwenden, pauschal Unwissenheit und Uninformiertheit unterstellt wird. Trifft nämlich auf die wenigsten zu..

    ich würde sogar sagen, die Leute, die sich hier im Forum tummeln sind im Gegenteil besonders gut informiert und besonders interessiert.

    und wie du richtig sagst, es gibt Hunde, die damit nicht zurecht kommen. Völlig richtig.
    So wie es bei jedem anderen Medikament und Präparat zu allergischen Reaktionen oder Unverträglichkeiten oder paradoxen Wirkungen kommen kann.
    Eine 100 % Garantie gibts nun mal nie.

    Aber das ist nicht nur bei 'chemischen' Medikamenten so. Wenn man sich nur mal umschaut, wird einem schnell klar, dass auch zb Allergien gegen Nahrungsmittel beim Hund ein Thema sind.
    Meine Hunde sind davon zum Glück nicht betroffen, aber es gibt ja auch Hunde, die nur noch speziell aufbereitete Nahrung fressen können.
    Aber deswegen ist nicht das Fleisch an sich schlecht, sondern diese eine Hunde ist eben besonders empfindlich und mit einer Unverträglichkeit/Allergie belastet.

    Oder wenn man mal anschaut, welche Nebenwirkungen, die gängisten Schmerzmittel für Hunde so haben oder haben können. Und dennoch ist man doch froh, wenn es dem Hund im Fall der Fälle die Schmerzen nimmt. ich war bisher jedenfalls immer sehr froh, die Erleichterung beim Hund zu sehen, als die Wirkung von Metacam eingesetzt hat.

    Für mich ist das einfach eine Kosten-Nutzen-Rechnung.
    Auf der einen Seite das getestete Medikament, das meine Hunde bisher problemlos vertragen haben. Der Rüde immerhin schon im dritten Jahr, die Hündin im vierten oder fünften Jahr.
    Und auf der anderen Seite stehen die durch Zecken übertragenen Krankheiten.
    Für mich wiegt das Risiko der Krankheiten einfach schwerer.
    Meine Hunde vertragen das Mittel problemlos, da würde ich mir nie verzeihen, wenn ich es weg lasse und sie dann an einer Zeckenkrankheit erkranken.

    ich selber hatte letztes Jahr eine einzige Zecke (wahrscheinlich eingesammelt auf dem Hundeplatz) und direkt zwei Tage später nen stark vergrößerten extrem schmerzhaften Lymphknoten.
    Ich bin echt nicht schmerzempfindlich, aber ich konnte meinen Kopf nicht mal mehr in die Richtung drehen.

    Verdacht auf Borreliose und zur Sicherheit ne Kur mit Antibiotika. Auch da: ich vertrage Medikamente echt gut, aber da hatte ich mit den Nebenwirkungen echt zu kämpfen..

    daher bekommen meine Hunde erprobte Zeckenmittel. Für mich ist das Risiko, dass sie sich eine Zeckenkrankheit einfangen einfach höher, als das Risiko durch die Präperate. Und beide Hunde bekommen Bravecto.
    Ich fühle mich so einfach sicherer.

    Und zur bösen Chemie: off topic, aber mir, und vielen anderen Menschen auch, hat die 'böse Chemie' in Form der Schulmedizin schon das Leben gerettet.

    unser Wochenplan fängt Freitag 29.03. an und endet Donnerstag 04.04.

    Freitag
    Frühstück: Bircher Müsli mit Früchten
    Mittagessen: Smoothie
    Abendessen: Döner von unterwegs

    Samstag
    Frühstück: Bircher Müsli mit Früchten
    Mittagessen: Smoothie
    Abendessen: marinierte Hähnchenbrust vom Grill, dazu Feldsalat und Kartoffelsalat

    Sonntag
    Frühstück: Pancakes
    Mittagessen: Smoothie
    Abendessen: gefüllte Klöße mit Sauerkraut

    Montag
    Frühstück: Bircher Müsli mit Früchten
    Mittagessen: Smoothie
    Abendessen: gefüllte Paprika mit Reis

    Dienstag
    Frühstück: Bircher Müsli mit Früchten
    Mittagessen: Smoothie
    Abendessen: Reste von Montag

    Mittwoch
    Frühstück: Bircher Müsli mit Früchten
    Mittagessen: Smoothie
    Abendessen: Spagehtti/Zoodles Bolognese

    Donnerstag
    Frühstück: Bircher Müsli mit Früchten
    Mittagessen: Smoothie
    Abendessen: Köttbullar mit Bouillon-Kartoffeln und rote Beete Salat

    wir scheinen ja tatsächlich eine der wenigen mit festen Zeiten zu sein.. geht aber wegen der Arbeit nun mal nicht anders.. Wenn ich um 8 Uhr im Büro sitzen muss, kann ich morgens vorher nicht ewig rummachen und zu unterschiedlichen Zeiten spazieren gehen. :ka:

    morgens vor der Arbeit gehen wir um 6 Uhr spazieren, danach gibts Futter.
    Da machts den Hunden aber wenig aus, wenn wir später aufstehen. Am Wochenende schlafen die auch problemlos bis 10 Uhr.

    nachmittags haben wir dann, auch durch die Arbeit bedingt, ebenfalls feste Zeiten. Aber auch da stört es die Hunde nicht, wenn sie mal später raus kommen.

    Einzig ihr Abendessen hätten sie gerne pünktlich. Aber da hier keiner Medikamente nimmt, bei denen man auf Zeiten achten müsste, bringt es sie auch nicht um, wenn sie mal länger auf ihr Futter warten müssen. :ka:

    Hätt mich interessiert, ob es noch andere gelungene Mein-erster-Mali Geschichten gibt.


    keine Ahnung, ob wir als 'gelungen' gelten.. :ka:
    Ares ist ja auch 'erst' etwas über 2 1/2 Jahre alt, aber ich finde, wir schlagen und gar nicht soo schlecht :p


    ich habs vor Kurzem glaub ich schon mal irgendwo geschrieben, war das hier oder in einem anderen Thread? :???:
    Naja, ist ja auch egal..

    mein Weg zum Mali:
    ich wollte einen zweiten Hund zum Hundesport (Hobbymäßig, in meiner Konstellation macht das sicher niemand so, dass er davon leben kann) und habe mich mit erfahrenen Hundehaltern, mit denen ich trainiere bzw trainiert habe, unterhalten.
    Bevorzugt natürlich die, die schon mehrere Rassen hatten und damit Hundesport gemacht haben.
    Meine Tendenz war eigentlich Richtung Aussie. Aber ich kannte zu dem Zeitpunkt nur recht wenig Leute, die gerade einen Aussie hatten und gefühlt war es für mich auch sehr undurchsichtig, einen 'geeigneten' Welpen zu finden..

    jedenfalls hat dann eine Bekante von mir, die selbst mehrere Malis hat, den Mali vorgeschlagen. Meine erste Reaktion: der ist doch mindestens 3 Nummer zu krass für mich.
    Aber sie blieb bei ihrer Meinung, dass sie sich das gut vorstellen könne.
    Wir haben uns mehrmals und lange unterhalten und so langsam keimte die Idee bei mir.

    Ich habe dann mit der Bekannten zusammen (bzw durch sie 'vermittelt') viele viele Malis kennen gelernt. Geführt in verschiedenen Sportarten und auch alles dabei von 'super menschenfreundlich und mit allem und jedem verträglich' bis zu 'Vorsicht, nicht näher als 3 m rangehen und der geht auch in Beschädigungsabsicht auf andere Hunde los, wenn man nicht aufpasst'.
    Die Hunde hatten aber auch alle Arten von Herkunft, die man sich so vorstellen kann: als Welpe vom Züchter eingezogen, als Junghund vom Züchter eingezogen, als Rückläufer zum Züchter eingezogen, als erwachsener Hund vom Züchter eingezogen, als erwachsener Hund aus zweiter/dritter Hand bzw dem Tierschutz eingezogen.

    An einigen durfte ich auch selber 'Erfahrungen' sammeln.. hm, kann ich das jetzt hier so schreiben oder bricht dann gleich das Geschrei los? :???: Jedenfalls durfte ich unter anderem auch mal reinfühlen, wie es sich anfühlt, sich mit einem Hund, der, wenn man nicht aufpasst durchaus mit Beschädigungsabsicht auf andere Hunde los geht, sich in einer 'Gegend' mit vielen Hunden zu bewegen.
    Natürlich mit 'Backup' zur Sicherheit. Aber es war schon mal eine ganz neue Erfahrung, wie viel mehr Umsicht man walten lassen muss.

    Wir waren wirklich viel unterwegs, sind auch viele hundert Kilometer gefahren, um uns Prüfungen anzuschauen, man hat sich redlich bemüht, mir wirklich ein umfassendes Bild der Rasse zu zeigen und hat gerade auch die Schattenseiten, die schwierigen Rassevertreter, in den Vordergrund gestellt.

    Und je mehr ich mich mit dieser Rasse beschäftigt habe umso eher konnte ich mir vorstellen, auch selber so einen Hund zu haben..

    Zwischen dem ersten Gespräch mit dem Rassevorschlag bis zur Kontaktaufnahme mit der Züchterin (das war vor der Geburt der Welpen), verging über ein Jahr, fast schon 1 1/2 Jahre.

    Ja und bei der Züchterin habe ich dann wie gesagt von Anfang an mit offenen Karten gespielt.
    Sie wusste, dass es mein erster Mali werden wird, sie wusste, welchen Hundesport ich mache und was ich so mit dem Hund vorhabe. Das habe ich der Fairness halber schon gleich bei der ersten Kontaktaufnahme gesagt. Damit sie nicht ihre Zeit verschwendet,wenn das für sie nicht in Frage kommt.
    Wir haben uns dann auch lange drüber unterhalten, welchen Typ Hund ich suche.

    Eingezogen ist dann auch genau der Hund, den ich mir erträumt habe. Hätte ich ihn mir backen können, ich hätte ihn mir genau so gebacken. Er entspricht einfach soo sehr dem, was ich mir erhofft habe, dass es manchmal schon fast gruselig ist.
    Ja, besser hätte ich es wirklich nicht treffen können. :herzen1: :herzen1:


    Edit: bevor es jetzt kommt: ja ein Mali und ein Aussie haben optisch nichts gemeinsam.
    Nur von der Optik her, hätte mir ein Aussie wohl mehr zu gesagt.. oder noch besser ein Border Collie, schwarz-weiß, moderates Fell und wenig weiß im Gesicht.
    Aber Optik ist ja nun mal nicht alles. :D

    @Gandorf, wegen deiner Fragen an Hummel: ich habe mir den Mali nach recht unkomplizierter Ersthündin gekauft. Und nicht mit dem Ziel IGP/MRG.

    Ich habe aber auch von Anfang an mit offenen Karten gespielt bei seiner Züchterin und sie hat auch kein Problem mit dem, was er sportlich macht.

    Und ja, ich habe auch nicht das Gefühl, dass er unglücklich ist oder ihm was fehlt. Aber das ist natürlich nur mein persönlicher Eindruck.