Beiträge von miamaus2013

    gestern habe ich wieder ne Runde Bravecto für die Hunde abgeholt und dabei kurz mit der TFA geredet, wie zufrieden ich damit bin. Sie dann so (sinngemäß): 'ja.. also man liest da im Internet ja echt viel .. aber wir benutzen das auch bei unseren eigenen Hunden .. und wir geben das wrklich viel ab, und hatten noch nie was'


    und das ist ne wirklich große Praxis mit viel Zulauf.

    Mia saß beim Abholen im Fußraum vom Beifahrersitz bei meinem Freund, ich bin gefahren.
    Bei Ares war es umgekehrt, da ist mein Freund gefahren, ich hatte den Welpen auf dem Schoß.

    Bei Mia war die Fahrt nur etwa eine halbe Stunde, da saß sie einfach nur da und hat sich streicheln lassen. Bei Ares waren es über zwei Stunden, die hat er komplett auf meinem Schoß liegend verschlafen. Gejammert haben beide überhaupt nicht.

    Aber ich hatte beide Hunde auch nur bei der ersten Fahrt auf dem Schoß, danach gings in den Kofferraum bei Mia bzw in eine Box bei Ares.

    Auch das war absolut kein Problem. Beide Hunde fahren sehr gerne und völlig problemlos Auto.

    mit dem Hintergrund, den ich von meiner befreundeten Tierarzthelferin kenne, kann ich den bissigen Unterton schon verstehen..

    wenn man einen Hund einschläfern musste, der 'trotz' immer negativer Kotproben (Fremdlabor) derart verwurmt ist, dass es seine inneren Organe zerfressen hat, dann wird man da ziemlich 'dünnhäutig'. Ein Tod, der so einfach hätte verhindert werden können, wenn man den Hund entwurmt hätte.

    Auch Tierärzte/TFA sind nur Menschen, und die machen ihren Beruf ja auch, weil sie Tiere mögen.

    ich habe hier ja schon ein paar Mal in Threads geschrieben, dass die Kotuntersuchungen nicht sicher sind und das es, wenn dort keine Wurmeier/Wurmbestandteile gefunden werden, eben auch noch lange nicht heißt, dass der Hund auch tatsächlich keine Würmer hat..

    Hat mir ne befreundete Tierarzthelferin (arbeitet nicht in 'unserer' Praxis, ich kenne sie, seit wir Kinder sind) mal ausführlich erklärt. Im Zusammenhang mit einem besonders tragischen Fall von negativen Kotuntersuchungen (vom Fremdlabor), den sie mal in der Praxis hatten.

    von daher überrascht mich der Artikel jetzt nicht so wirklich. :ka:

    ich entwurme meine Hunde auch regelmäßig. Ohne Kotuntersuchung vorher. Mit einem Medikament vom Tierarzt. Ebenfalls auf Empfehlung der befreundeten Tierarzthelferin, die macht das mit ihren beiden Hunde ganz genau so.

    ich habe es ja schon mal geschrieben, meine Hündin hat mal mit Jagdverhalten auf einen Hund reagiert, den sie gut kennt. Mit dem hat sie vor dem Ereignis und auch nach dem Ereignis gerne gespielt.

    Mangelnde Sozialisation war da also nicht der Punkt.

    Es lief in dem Moment einfach ein 'Film' bei ihr ab.

    Sie hatte ihn aber auch nicht 'erwischt', sondern hat vorher gemerkt, dass es ein Hund ist und ist abgedreht.

    ich habe jetzt länger überlegt, aber ich glaube meine Hunde haben schon sehr sehr lange keinen Mops/Französische Bulldogge/Englische Bulldogge mehr live gesehen..

    bei Mia kann ich mich an eine Begegnung mit Mops erinnern, da haben sie die lauten Atemgeräusche verunsichert. Aber sie hat mit Ausweichen reagiert. Da war sie aber auch noch ziemlich jung.

    was für beide auch gar nicht geht ist der Plattnasen-Mix, der bei uns in der Straße wohnt, der provoziert aber auch offen. Da ist es dann eher das fixierende, provozierende Verhalten als die Atemgeräusche.


    das

    schleichend fixierenden Hütehunden

    mögen meine Hunde zb auch gar nicht und fassen es ebenfalls als offene Provokation auf. Da muss ich auch grade bei Mia immer arg aufpassen, dass die dem anderen nicht erklärt, was sie davon hält. :hust:


    mit Huskys haben meine aber eher keine Probleme. Oder ich erinnere mich nur nicht an eine Begegnung.

    Vielleicht liegt es daran, daß Huskys noch sehr wolfsähnlich aussehen und von Hunden als Bedrohung/Feind angesehen werden.

    auf in Gefangenschaft lebende Wölfe reagieren meine Hund zb auch eher mit Unsicherheit als mit Angriff.


    Ich habe das ja schon mal irgendwo erzählt. Mia hat auch mal mit Jagdverhalten auf einen anderen Hund reagiert. Der andere Hund war ein Irish Setter. Der Hund lief vor seinem Besitzer (den Mensch konnte man nicht sehen) um eine Kurve rum und stand plötzlich auf unserem Weg. Vlt 50 m von uns weg. Mia und ein Hundekumpel sind durch gestartet. Die waren sich absolut sicher, das ist ein Reh. Wir haben sie natürlich gerufen, aber das war noch zu der Hochphase von Mias Jagdverhalten. Beide jagenden Hunde sind aber deutlich vor dem Irish Setter abgedreht, als sie gemerkt haben, dass es ein Hund ist.

    Also ja, das kann schon passieren. Und nicht nur bei kleinen Hunden.

    Witzigerweise ist genau dieser Irish Setter ein Hund, mit dem Mia vor der Aktion und auch nach der Aktion sehr gerne gespielt hat und auch immer noch gerne mit ihm spielt.. Die Hunde kennen sich also eigentlich wirklich gut. Aber in dem Moment lief wohl irgendein Film. :ka:

    Nur der Vollständigkeit halber: wir haben am Jagdverhalten gearbeitet und Mia hetzt mittlerweile nicht mehr.

    @Dreamy92 du schreibst da über die Fütterung von einem Welpen, oder?

    da solltest du dich vlt noch mal genau einlesen/informieren. Beim Welpen ist es wirklich wichtig, dass er im passenden Verhältnis mit Nährstoffen versorgt wird.

    Wenn da etwas nicht passt (zB zu viel Calcium oder zu wenig Calcium), kann das für lebenslange Schäden sorgen..