Beiträge von miamaus2013

    rechtlich nicht zu kritisieren

    in § 6 des Tierschutzgesetzes findest du die Ausnahmegründe, aus denen ein Tier kastriert werden kann. Trifft keiner dieser Gründe zu, ist eine Kastration vom Tierschutzgesetz her verboten.

    https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/BJNR012770972.html

    Ich würde keinen Hund ohne medizinischen Grund kastrieren lassen.

    Bei kastrierten Hunden zb steigt das Risiko für andere Krebsarten als bei unkastrierten Hunden. Man verlagert das Risiko also nur.

    Meine Hündin musste aus medizinischen Gründen kastriert werden. Mein Rüde ist unkastriert.

    Darf ich hier mal ne Frage stellen?

    Dieses Jahr wird Novas erstes Silvester bei mir, ich weiß also nicht wie sie drauf sein wird. Aber es kam schon öfter vor, dass es vereinzelte Böller gab, auf die sie null reagiert hat. Kann man das als Zeichen sehen, dass sie auch bei einer Flut aus Feuerwerken, wie es ja normalerweise gegen Mitternacht stattfindet, keine Angst haben wird, oder reagieren eure Hunde bei vereinzelten Krachern auch nicht, bei Dauerbeschallung aber schon?

    Mia (Angst an Silvester) reagiert auch auf einzelne Schüsse bzw. Böller.

    Nach ihrer ersten Silvester-Panik war sie schon bei einzelnen Schüssen im Fluchtmodus.

    Nachdem sie jetzt zwei Silvester mit Sileo hinter sich hat wurde das aber wieder besser. Sie will jetzt nicht mehr gleich flüchten, sondern kommt zu mir und nimmt Kekse.

    Ares hat keine Angst an Silvester und dem sind auch einzelne Böller bzw. Schüsse völlig egal. Der reagiert absolut gar nicht.

    Ist natürlich keine Garantie, dass Nova keine Angst hat, aber wenn sie bei einzelnen Böllern gar nicht reagiert spricht schon etwas dafür.

    Weswegen? Weil du dich vorher nicht vernünftig informiert hast...... und daher beim Hundehändler gekauft hast?

    Auch wenn ich hier neu bin und das Thema abdriftet - sorry, Deinen Unterton finde ich nicht in Ordnung:

    "Weswegen?" Weil ich dann einen Anspruch auf Schadensersatz wegen Lieferung einer nicht mangelfreien Sache habe, die nicht so ist, wie ich sie unter gewöhnlichen Umständen habe erwarten dürfen und nicht zumindest mittlerer Art und Güte ist. Ganz einfach. Einverstanden oder siehst Du einen anderen Sachverhalt?

    Und zu Deinem offensichtlich abwertend gemeinten Begriff des "Hundehändlers" - der beste Züchter, den Du Dir in der besten aller Welt vorstellen kannst, züchtet Hunde um sie zu verkaufen (es sei denn, er möchte die Welpen behalten). Damit ist jeder Züchter vom Wortsinn auch ein "Hundehändler" - dieser Begriff bringt also die Einsicht hier nicht voran.

    Hast du das denn bisher schon gemacht?

    Immerhin war der Welpe doch gleich am Anfang krank.

    Ich möchte noch mal darauf eingehen, WARUM wir den Zweithund angeschafft haben, weil ganz oft darauf hingewiesen wird, dass man das doch bitte nicht für den Etsthund machen soll, sondern nur auf den eigenen Wunsch hin.

    ich würde halt nicht empfehlen, den Zweithund 'nur' als Sozialpartner für den vorhandenen Hund anzuschaffen. Man sollte das selbst auch schon wollen. Also das Leben mit zwei Hunden, mit allem was da eben dazu gehört. Und nicht 'nur' den zweiten Hund als Sozialpartner für den ersten Hund.

    Denn immerhin bleiben ja all die Kosten an einem hängen. Und je nach Konstellation der beiden Hunde hat man ja auch unter Umständen einiges an Trainingsaufwand.

    Bei der Auswahl berücksichtige ich die vorhandenen Hunde in soweit als das ich keinen Hund reinsetzen mit dem es definitiv unharmonisch wird weil zu konträr o.Ä vom Charakter.

    ja genau darauf habe ich auch geachtet..

    es gibt einfach Hunde, mit denen meine Ersthündin einfach nicht kann. Sowas habe ich dann ganz bewusst nicht als Zweithund genommen.

    Witzigerweise hat eine Vereinskollegin etwa 1 Jahr nachdem mein Zweithund einzog genau so einen Welpen gekauft, den ich meiner Hündin niemals vor die Nase gesetzt hatte. Schon beim ersten Treffen mit 9 Wochen hat man meiner Hündin deutlich angemerkt, wie sehr sie den Welpen verabscheut. Daran hat sich auch drei Jahre später nichts geändert. Die beiden zusammen und es würde Blut fließen.

    hier zog der Zweithund mit 8 Wochen zum nicht ganz 4 Jahre alten Ersthund.

    Der Zweithund zog für mich ein, weil ich einen weiteren Hund für den Hundesport wollte. Bei meiner Ersthündin wusste ich, dass sie sicher kein Problem mit einem weiteren Hund im Haushalt hätte, sie wäre aber auch weiter gut alleine zurecht gekommen.

    Die ersten Wochen fand sie den Welpen, erwartungsgemäß, auch ziemlich überflüssig. Aber das hat sich schnell gelegt und die beiden mögen sich jetzt wirklich gerne. Sie kuscheln miteinander, spielen miteinander und profitieren ganz allgemein von der Anwesenheit des anderen.

    Hier ist eine andere Rasse eingezogen, weil man bei einem bunten Mischling aus dem Tierschutz eh nicht von Rasse sprechen kann.

    Bei der Leinenführigkeit ist es so, dass jeder seine vorgegebene Seite hat, getauscht werden darf nur nach Aufforderung. Mache ich auch bei den Flexis so, das gibt weniger Leinensalat.

    Was sich schon ändert: man muss seine Aufmerksamkeit teilen. Also wenn man gerade die volle Aufmerksamkeit auf den einen Hund richten muss, dann sollte man drauf vertrauen können, dass der andere gerade keinen Unsinn macht.

    Hier hat sich der Zweithund schon einiges vom Ersthund abgeschaut, viel Verhalten im Freilauf zb. Daher habe ich auch penibel drauf geachtet, dass er sich keinen Unsinn abschaut.

    Ich war damals auch sehr verzweifelt weil meine Hündin wirklich schlimm aussah. Sie war fast ganz kahl zeitweise.

    Aber rückblickend war es wirklich nur halb so wild, wie ich damals dachte.

    Sie hat die Behandlung gut vertragen und hatte danach auch nie wieder Probleme damit.

    Wurde zur Sicherheit aber auch vor der ersten Läufigkeit kastriert.

    Eigentlich wird da wohl ein Hautgeschabsel genommen..

    Mein Tierarzt hat einfach ein paar Haare an einer besonders betroffenen Stelle ausgerissen und unters Mikroskop gelegt. Da waren die Demodex-Milben dann auch für mich deutlich zu sehen.

    Die sind übrigens nicht ansteckend. Auch nicht für Menschen. Die werden von der Mutterhündin auf ihre Welpen übertragen.

    Meine Hündin wurde erst mit einem Spot On, Advocate, behandelt. Aber das hat bei ihr nicht mehr gereicht und so gab es dann Cydectin über mehrere Wochen. Das hat dann funktioniert.

    Ob Simparica dagegen wirkt weiß ich nicht.