Ja, aber dann steht nach erfolgter Diagnostik zweifelsfrei fest, dass mögliche Behandlungen nicht mehr zu einer Heilung führen werden.
Als erwachsener Mensch kann ich mich selbst bei mir auch gegen Behandlungen mit guten Heilungschancen entscheiden.Wobei das Kinderbeispiel ja extrem hinkt, wenn es darum geht was man an Behandlungen im Alter noch so macht. So ein Kind ist ja gerade am anderen Ende der Lebensspanne um das es hier geht.
Aber gerade beim Menschen ist es ja auch nicht so ungewöhnlich dass es vom Alter abhängt was da so von Krankenkassen noch übernommen wird.
Beim Kinderbeispiel ging es mir darum, dass es durchaus einen Unterschied macht, ob man für sich selbst Behandlungen ablehnt oder für ein anderes Lebewesen, für das man verantwortlich ist.
Hast du mal ein Beispiel, was Krankenkassen in welchem Alter nicht mehr bezahlen?
Jemand aus meiner Verwandtschaft hat sich mit 90 Jahren gegen eine OP an der Herzklappe entschieden. Er ist im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte und Risikoaufklärung ist natürlich erfolgt. Die Krankenkasse hätte das problemlos bezahlt.
Die Problem, wenn man beim Hund nur offensichtliche Symptome behandelt, ohne weitergehende Diagnostik sind halt folgende: zum einen weiß man ja gar, welche Grunderkrankung dahinter steht und ob man die beheben könnte und man weiß eben nicht, welche Symptome der Hund hat, die man selbst vlt gar nicht so wahr nimmt, zum Teil vlt auch, weil man betriebsblind geworden ist.