Beiträge von miamaus2013

    Das hat Kalle letztens auch gemacht..

    Ich habe ihn einfach ausgesperrt und dann ne ganze Weile im Flur schmoren lassen..

    Da war er dann doch sehr froh, als die Tür sich wieder geöffnet hatte :hust: :lol:

    Selbstständige Umorientierung ist halt viel Hundetypsache. Meiner orientiert sich draußen nicht zu mir um, da kann ich mich auf den Kopf stellen. Er nimmt mittlerweile meistens draußen Kekse an, das ist schonmal was. Manchmal kommt er sich sogar einen holen (das darf er immer) aber das ist dann schon außergewöhnlich.

    Er muss sich aber auch nicht umorientieren, er kann Wild anzeigen und da stehen bleiben. Das kriegt er mittlerweile oft gut hin.

    Ja klar. Deswegen sind mit Ares und Kalle ja auch Rassen eingezogen, die eine hohe Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit dem Menschen haben.

    Aber auch Mia, als durchaus sehr selbstständiger Tierschutzhund (Super Mutt) hat das gelernt.

    Der war ich anfangs draußen auch völlig egal. Sie hatte keinen Folgetrieb, kein Interesse an mir, hat einfach ihr Ding gemacht und hatte dazu noch ordentlich Jagdtrieb, auf Sicht und natürlich auch Spur. Perfekte Kombi - nicht :ugly:

    Weil das bei Mia anfangs so schwierig war, belohne ich Umorientierung und Ansprechbarkeit wirklich sehr viel und auch bewusst sehr variabel. Und auch immer noch. Auch Mia mit ihren fast 10

    Jahren wird noch dafür belohnt, wenn sie nicht zu nem Mensch hingeht oder Wild anzeigt.

    Deshalb achte ich fast ausschließlich auf meinen Hund 😉

    Hebt er die Nase hoch (ja, hoch 😁), weiß ich, es ist was im Busch. Kann auch ne Katze sein. Sonst sucht er sich zum Glück keine Fährten. Nur einmal kam total unerwartet eine Bisamratte quer über den Weg. Das hat uns beide total überrascht. Zum Glück war der Hund an der Leine und meine Reflexe recht gut, bzw. wusste Eros auch einfach nicht, was er damit machen soll 🤪

    Ich kann unmöglich alle drei Hunde permanent im

    Blick haben.. :ka:

    ist aber auch gar nicht mein Anspruch..

    Daher setze ich eben viel auf selbstständige Umorientierung.

    Man sollte nur alles vorher sehen

    Den Zahn hat Mia als Sicht- aber auch Spurjäger mir früh gezogen.. |)

    Ich setze nicht drauf, Wild vorher zu sehen.. ich erwarte tatsächlich, dass der Hund sich selbstständig umorientiert..

    Auch wenn ich mal Wild zuerst gesehen habe, sage ich nichts, sondern warte ab, bis der Hund es auch gesehen hat und die gewünschte Reaktion zeigt, die ich dann belohne. Je nach Schwierigkeit auch sehr sehr großzügig…

    Bei Ares hatte ich das mal Anfang des Jahres: wir laufen an einer brachliegenden sehr unregelmäßig bewachsenen Fläche vorbei. Auf der war was rot-braunes.. ich habe beim drauf zulaufen überlegt, ob’s ein Baumstamm oder ein Reh ist. Ares ein Stück vor mir am schnüffeln, hebt den Kopf, schaut auf die Fläche, dreht und um kommt zu mir. In dem Moment geht das rot-braune Reh hoch und läuft in den Wald. |)

    Ares hat das Reh also vor mir als solches erkannt und entsprechend reagiert..

    Meine Hunde dürfen an der Flexi generell nicht rennen, also galoppieren. Da ist nur Schritt und lockerer Trab erlaubt..

    höhere Geschwindigkeiten breche ich da sofort ab..

    Dann habt ihr Glücklichen wohl keine Eichhörnchen, Krähen und Tauben, die sich die Gassistrecke unbedingt mit euch teilen wollen. |) Die Hoffnung stirbt zuletzt, das wird schon irgendwann. Emmi hat ja auch keine Althunde neben sich, an denen sie sich orientieren kann in dieser Hinsicht.

    Tauben haben wir nicht...

    Aber dafür Nilgänse. Und natürlich Eichhörnchen, Krähen und Katzen..

    und morgens eigentlich immer Füchse.. da würde schon fast was fehlen, wenn wir die Gruppen nicht sehen würden morgens :D

    Aber Kalle flitzt da auch freilaufend nicht hinterher.. und an der Flexi laufend auch nicht:ka:

    wie die Dödeline die volle Länge im Sturm ausgereizt hat

    Meine Hunde dürfen an der Flexi generell nicht rennen, also galoppieren. Da ist nur Schritt und lockerer Trab erlaubt..

    höhere Geschwindigkeiten breche ich da sofort ab..

    Da sie sich somit eher ruhig bewegen, ist es für sie auch einfacher das Ende einzuhalten.. bzw. Sie laufen vlt auch mal rein, aber da ist dann keine große Wucht dahinter..

    Ich habe auch meist zwei Flexis (einmal Größe M, einmal L) in einer Hand..

    Mich nervt dieses "wirkt eh nicht" inzwischen ziemlich, weil ich es ganz anders erlebt habe. Warum kann man nicht akzeptieren, dass es Menschen gibt, die es gern erstmal homöopathisch versuchen möchten, wenn es sich um leichte Beschwerden handelt? Bricht doch keinem ein Zacken aus der Krone.

    Weil das nunmal das Ergebnis von mehr als 200 Jahren Forschung ist: Keine über den Placebo-Effekt hinaus gehende Wirksamkeit.

    Warum kann man das nicht akzeptieren?

    Es geht ja nun nicht um pro/ contra Homöopathie in dem Faden hier ;)

    Es ist immer noch jedem selbst überlassen, welche Behandlung er sich, seinen Kindern oder seinen Tieren zukommen lässt.

    Wenn man damit gute Erfahrungen gemacht hat, sollte das so auch mal stehen gelassen werden, finde ich. Hier befindet sich der Hund auf dem Weg der Besserung. Kann man auch einfach mal akzeptieren :nicken:

    Wäre er auch ohne die Zuckerkügelchen..

    Edit: ich finde es halt gefährlich, wenn man die Augen seines Hundes bei einer nachgewiesen nicht wirksamen Behandlung gefährdet…