ZitatIch muss da der Vollständigkeit aber auch noch was hinzufügen.
Wenn man sich einen Hund ansieht, sollte man auch nicht erwarten, dass sofort der Funke überspringt. Manchmal braucht es auch ein bisschen Zeit, sich aneinander zu gewöhnen. Da muss man auch ein bisschen Vertrauen haben, denn das kommt mit der Zeit! Also, einen zweiten, dritten, vierten Blick ist jeder Hund wert.
Ich selbst möchte meine Hunde nicht vorher kennenlernen. Schon der Gedanke daran macht mir ein komisches Bauchgefühl. Der Grund ist, dass ich drei meiner Hunde vermutlich eher nicht genommen hätte, wenn ich sie mir im Tierheim hätte aussuchen können. Die haben nämlich anfangs Verhaltensweisen an den Tag gelegt, die eigentlich nicht zu ihrem eigentlichen Wesen gepasst haben. Das lag aber auch daran, dass sie erstmal durch den Wind waren und überfordert mit der neuen Situation.
Mittlerweile kenne ich das Spiel und streiche die ersten zwei Wochen aus dem Protokoll.Also, das richtet sich nicht unbedingt an die Themenerstellerin, ich wollte nur ergänzen, dass es auch Vorteile haben kann, wenn man einen Hund nicht vorher kennenlernen kann und nicht alles vorher weiß. Dann muss man ihn eben so nehmen, wie er ist.
Da muss man dann aber auch den entsprechenden Hintergrund und das entsprechende Wissen dazu haben.
Mir gings auch nicht um Optik oder sowas. Aber wir sind Hundeanfänger gewesen. Einen Angstbeißer zb, der panische Angst vor Menschen hat, hätte ich mir da einfach nicht zugetraut.
Daher wars mir so wichtig, sie einmal vorher zu sehen, wie sie sich so gibt, ob sie irgendwelche massiven Ängste oder andere Auffälligkeiten hat.
So sehr auch solche Hunde ein tolles zu Hause verdient haben, wir als Anfänger hätten das einfach nicht leisten können. So ehrlich bin ich dann schon zu mir selbst.