Beiträge von miamaus2013

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch.

    Mein Hund hatte Anfang des Jahres plötzlich einen Haarausfall um die Augen, hat Apoquel bekommen damit war alles gut. Nun hatte er vor nicht all zu langer Zeit eine Hautentzündung, hat Apoquel bekommen und alles wieder gut.

    Seit gestern hab ich das Gefühl das er wieder Haare an den Augen verliert und heute ist es auch schon sichtbarer.

    Natürlich gehe ich zum Tierarzt!

    Aber vielleicht hattet ihr sowas ja schonmal und könnt bisschen Input geben?

    Letztes mal wurde auf eine Umwelt allergie getippt, aber kann sowas sein? Und wie findet man heraus worauf er reagiert wenn es was aus der Umwelt ist?

    Demodex Milben wurden ausgeschlossen?

    Wer das, was Filou gerade durch macht, unproblematisch findet, kann ja mal das Selbstexperiment machen und 50 (!) Stunden nicht auf Toilette gehen.

    Der nächste Toilettenbesuch wäre dann, von jetzt an gerechnet, Dienstag Abend nach 18:15 Uhr.

    Sorry, aber es kann doch bitte niemand behaupten, dass so lange einhalten keine Quälerei ist.

    Und da kommen natürlich die gesundheitlichen Risiken und Probleme noch dazu. So eine Blase kann auch reißen, es ist nicht unproblematisch, wenn die Giftstoffe nicht mit dem Urin ausgeschieden werden, das Risiko von Infektionen steigt.

    Nachdem er letzte Woche fast über 50 Stunden nicht gepinkelt hatte,

    Ich kann nicht fassen, was ihr diesem Hund antut..

    Ihr zwingt ihn zu einem Leben, in dem er sich MEHR ALS ZWEI TAGE nicht traut, sich zu lösen..

    Hattet ihr das selbst mal, dass ihr nicht auf Toilette gehen konntet, wenn ihr das Bedürfnis verspürt habt? Dann wisst ihr vlt, was das für Schmerzen sind.

    Und dass diese Schmerzen mit jeder Minute mehr werden. Dass irgendwann nicht nur die Blase weh tut, sondern der Schmerz sich hoch zieht bis zu den Nieren. Und irgendwann tut einfach ALLES nur noch weh..

    Und ich rede hier von DEUTLICH weniger als 50 Stunden..

    Dass ein Hund sich so lange nicht lösen kann ist einfach nur grausam.

    Und ja, für mich auch tierschutzrelevant, Stichwort: vermeidbare Schmerzen.

    Wie kann es euch so egal sein, dass ihr diesem Hund solche Schmerzen zumutet? Wie kann man beruhigt schlafen gehen, wenn der Hund sich ÜBER 50 STUNDEN nicht gelöst hat? Wie kann einen das so kalt lassen?

    Mir tut der Hund nach wie vor einfach entsetzlich leid. Für mich ist das einfach nur grausam, was er mit ihm veranstaltet..

    Er kann sich mehr als zwei Tage nicht lösen, er muss zur Nahrungsaufnahme mit euch in Kontakt treten, und ihr tragt ihn raus, wo er dann, ja, in Todesangst Urin und Kot lässt…

    Und das geht jetzt wie lange? Vier Wochen? Fünf Wochen?

    Das kann doch nicht euer Ernst sein, ein unschuldiges Lebewesen über so einen langen Zeitraum so zu quälen.

    Was für ein schreckliches Leben dieser arme Hund führen muss.. :(

    Wenn es richtig heiß ist und ich mit Rumi ein bisschen im Garten tobe, dann läuft sie irgendwann zum Wassernapf... Wir dann voller Hoffnung: sie trinkt! Und dann macht sie gerade mal ihre Zunge nass! Immer das gleiche! :dizzy_face: :rolling_on_the_floor_laughing:

    Kenne ich... alles hält den Atem an, bloß nicht stören und dann wird einmal die Zunge reingehalten :see_no_evil_monkey:

    Kann es vlt sein, dass dein Verhalten ihr Verhalten gerade zu provoziert?

    Also, dass sie irgendwie das Gefühl hat, dass was komisch sein muss, weil du sie so sehr beobachtest und im Fokus hast und dir gleichzeitig so viele Sorgen (um sie) machst?

    Meine beiden Hunde reagieren auch ganz stark auf meine Stimmung.. die würden sich von so einer Nervosität und Unsicherheit sicher auch anstecken lassen und sich wahrscheinlich dann auch nicht mehr so unbefangen und frei bewegen und hätten immer das Gefühl, da ist was komisch..

    Mal ehrlich: stell dir mal vor, du hast panische Angst vor zb Spinnen. Man packt dich in ein dir völlig unbekanntes Ding (wer keine Menschen kennt, kennt auch kein Autofahren) und bringt dich an einen fremden Ort. Dort bist du 24/7 von Spinnen umgeben, vor denen du panische Angst hast. Wenn du dich den Spinnen nicht näherst, nähern sie sich dir. Sie lassen dich hungern. Du bekommst nur Nahrung, wenn du in Interaktion mit den Spinnen trittst, vor denen du panische Angst hast..

    Klingt das nach einem erstrebenswerten Leben für dich? Würdest du gerne in eine solche Situation gebracht werden?

    Vermutlich nicht. Warum machst du es dann mit dem Hund?

    Wenn die Spinne stattdessen in deinen sicheren Ort eindringt, dich packt und nach draußen verschleppt ist das natürlich viiiiiiel angenehmer.

    Das wäre ja die zwangsläufige Fortsetzung deiner Analogie.

    Also ich würde es bevorzugen, nicht von meinem größten Angstauslöser verschleppt zu werden und mich ständig mit ihm auseinander setzen zu müssen.. Aber da ist wahrscheinlich jeder anders.

    Wie an Silvester: es muss nur lange genug am Stück böllern, irgendwann resignieren die Hunde schon.

    Oder so.

    Ich hatte selbst eine Hündin aus dem Auslandstierschutz. Sie war aber kein Angsthund, mochte und genoss das Zusammenleben mit Menschen und war ein durch und durch normaler Hund.

    Aber man muss eben sagen, dass eben nicht alle Hunde für das so enge Zusammenleben mit Menschen gemacht sind. Besonders, wenn sie schon Monate oder gar Jahre wild auf der Straße gelebt haben.

    Ich fände es besser, wenn man das auch anerkennt. Wenn man aufhört, Hunde in das Zusammenleben mit dem Menschen zu zwingen, die dafür einfach nicht gemacht sind, die das nicht kennen, die das nicht wollen, die panische Angst vor Menschen haben.

    Ich fände es sinnvoller, ihnen das Zusammenleben nicht aufzuzwingen.

    Du hattest irgendwo geschrieben: im Shelter ist er fröhlich auf den Menschen zugehüpft.

    Vergleich doch mal dieses Video damit, wie es dem Hund jetzt geht.

    Sei mal ehrlich zu dir selbst, du musst das natürlich hier nicht beantworten: geht’s dem Hund jetzt bei euch wirklich besser? Wirkt er auf dich glücklicher?

    Dafür hat man das ganze doch gemacht, damit es dem Hund besser geht, er glücklicher leben kann..

    Wenn er ohne engen Kontakt zum Menschen glücklicher war, dann ist es in meinen Augen nicht fair, ihm das aufzuzwingen.

    Der Hund hat sich das Leben bei euch nicht ausgesucht. Er muss eure Entscheidungen jetzt ausbaden.

    Edit: und weil jetzt sicher kommt, dass man nur abwarten muss, Geduld haben muss: Hunde leben im hier und jetzt. Sie haben kein Verständnis dafür, dass es irgendwann besser wird.

    Der Hund hat jetzt Angst und Panik. Die ein Hund, der Angst hat an Silvester. Nur, das Silvester nicht nach ein paar Stunden vorbei ist, sondern seit Wochen ununterbrochen rund um die Uhr Silvester um Mitternacht ist und der Hund in seiner Panik gefangen ist.

    Das finde ich auch.. aber hey, GEIL, du scheinst GENAU zu wissen, was wir falsch machen, also hau raus dein Wundermittel UND sag dazu, dass du deine HAND dafür ins Feuer legen würdest, dass das dann auch funktionieret=)

    Wie wär’s denn, wenn man sich eben einfach keinen Hund direkt aus dem Ausland herkarren lässt, der das Zusammenleben mit Menschen zum einen überhaupt nicht kennt und auch noch panische Angst vor Menschen hat?

    Aber klar, da würde man halt vor der Anschaffung ansetzen..

    Mal ehrlich: stell dir mal vor, du hast panische Angst vor zb Spinnen. Man packt dich in ein dir völlig unbekanntes Ding (wer keine Menschen kennt, kennt auch kein Autofahren) und bringt dich an einen fremden Ort. Dort bist du 24/7 von Spinnen umgeben, vor denen du panische Angst hast. Wenn du dich den Spinnen nicht näherst, nähern sie sich dir. Sie lassen dich hungern. Du bekommst nur Nahrung, wenn du in Interaktion mit den Spinnen trittst, vor denen du panische Angst hast..

    Klingt das nach einem erstrebenswerten Leben für dich? Würdest du gerne in eine solche Situation gebracht werden?

    Vermutlich nicht. Warum machst du es dann mit dem Hund?

    Für mich ist das mal wieder das absolute Negativbeispiel für Auslandstierschutz: es wird ein Hund aus dem Ausland nach Deutschland gebracht, der panische Angst vor Menschen hat, das zusammenleben mit Menschen nicht kennt, aber egal, Hauptsache Geld kassiert.

    Sieht man übrigens auch daran, dass sich die Organisation ja scheinbar so gut wie nicht mehr für den Hund und eure Probleme Inter: das Geld ist ja geflossen, was mit dem Hund jetzt passiert ist egal. Hauptsache, man konnte kassieren.

    Solche Organisationen sind für mich der Grund, wieso nie wieder ein Hund aus dem Auslandstierschutz einziehen wird.

    Damit hilft man nämlich letztendlich niemandem: nicht den Hunden vor Ort, nicht den Hunden, die man herbringt und in ein Leben zwingt, das sie nicht führen wollen und auch nicht den Menschen, die solche Hunde dann zu Hause sitzen haben.

    Mir tut bei solchen Geschichten immer der Hund entsetzlich leid.. wie furchtbar muss es für dieses Lebewesen sein, in dieser ständigen Angst und Panik zu leben.. Ich verstehe nicht, wie man einem Hund sowas antun kann.. :(