Ich benutze die Sportkommandos auch nicht im Alltag. Da auf den Sportkommandos Perfektion liegt und ich mir das nicht kaputt machen möchte. Aber man muss das gelernte vom Platz schon in den Alltag übertragen sonst klappt das nicht. Wie man das macht ist dann ja jedem selber überlassen.Meine hat im Alltag nur ein HZ dass es auch auf dem Platz gibt und zwar "Platz". Aber ich erwarte da auch genau das. Und solange wie ich es sage. Das ist unser Anker. Wenn sie schon durchgestartet sein sollte - ins Platz legen kann ich sie noch relativ lange.
ABER das HZ ist halt keine Bitte. Und sie weiß, dass ich das auch zur Not durchsetzen würde.
Was ich aber meinte ist, dass man die gelernten Dinge halt eben in den Alltag übertragen muss. Nur weil es auf dem Hundeplatz klappt, klappt das noch lange nicht draußen.
Mehr wollte ich damit nicht schreiben. Aber deshalb generell das Arbeiten auf dem Platz zu verteufeln und das damit begründen, dass es eh nicht klappt im Alltag, ist eben nicht korrekt. Auf dem Hupla ist lernen unter abgesicherten festgelegten Bedingungen.
Da stimme ich dir auch komplett zu 
Mal nur als Beispiel: meine Hündin muss im Obi zwei Minuten quasi komplett bewegungslos außer Sicht liegen, keine Hüfte kippen, kein schnüffeln, nix. Und auch exakt so liegen bleiben, wenn ich aus dem Versteck zu ihr zurück komme und erst hinter sie gehe. Bis ich eben neben ihr stehe und sie gesondert mit Kommando ins Fuß hole.
Wenn ich sie mitnehme ins Restaurant und sie da einfach unterm Tisch liegen soll, dann benutze ich nicht das Kommando, mit dem sie im Obi so korrekt liegt, denn da ist es mir ziemlich egal, ob sie die Hüfte kippt oder sich insgesamt bequem hinlegt. 
Aber natürlich, grundsätzlich vermittelt man dem Hund die Kommandos eben ganz ähnlich.
Ich habe ne Handvoll Alltagskommandos, die ich immer durchsetze, genauso wie die Kommandos auf dem Platz. Sind nicht viele, aber da lege ich wirklich extrem großen Wert drauf, dass die wirklich sicher befolgt werden.