Beiträge von Ninma

    Ich habe einen 20 Stunden Job, ein wenig mehr als Mindestlohn. Gut ich hatte viele Jahre einen tollen und gut bezahlten Job, da habe ich Rücklagen gebildet, die immer noch reichen.
    Ich wohne auf dem Land, keine Miete, dafür aber Auto. Den Hunden fehlt es an nichts, es gibt ein gut gefülltes Tierarztkonto, Barf oder hochwertige Reinfleischdosen, 1-2 x die Woche Hundeschule, Hunde werden täglich durch die Gegend kutschiert, Kosten für Pflegehunde sind auch drin. Für mich gibt es halt keinen Luxus, brauche ich nicht, kein Friseur, kein Fitnessstudio, Kino oder Konzert, ich brauche auch nicht jedes Jahr neue Klamotten - wenn gönne ich mir aber was gutes. Genau wie einen Urlaub im Jahr.
    Wie gesagt ich kenne beides und würde nie wieder einen Hund mit einem Vollzeitjob haben. Wenn müsste ich für eine Betreuung sorgen, was den Mehrverdienst auffressen würde. Teilzeit habe ich damals aus gesundheitlichen Gründen angefangen, da gibt's ja keine Unterstützung ... aber das bin ich mir wert. Es tut mir gut und damit auch meinen Hunden. Ich hätte auch nie gedacht das man mit so wenig auskommen kann, aber heute bin ich wesentlich glücklicher als zu Karrierezeiten.

    Puuuh, Dir muss klar sein das Du das Verhalten selbst verstärkst. Sieh es gelassen, der Hund macht es nicht aus böser Absicht.

    Meine Hunde sind auch pingelig, bäääh da hat einer hingemacht, da gehe ich nicht mal annähernd in die Nähe. Ist gerade im Training toll ... aber ehrlich mal, ich kann sie verstehen.
    Gut nun haben wir das Glück in der Pampa zu wohnen und einen Garten zu haben.

    Klar kann das peinlich sein, mein Rüde hat letztens aus Angst mitten in der Stadt seinen Dünnpfiff hinterlassen .... na toll 1000 Leute schauen wie ich versuche den Dünnkram vom Bürgersteig zu kratzen. Schön auch wenn er früher die Analdrüsen in den besten Situationen entleert hat.
    Meine vorherige Hündin setzte im Alter unkontrolliert Kot ab, schön verteilt durch die ganze Wohnung ... bäääh ... aber mal ehrlich auch für den Hund war das schlimm. Meine jetzige Oma kann nicht mehr ganz verhindern das Kot in ihrem langen Fell hängen bleibt und wenn sie mal Dünnpfiff hat ... uiiih.

    Sieh es entspannt ....... ich stelle mir vor Du stehst auf der Wiese und beobachtest den Hund und wartest, ungeduldig, gestresst ... mal ehrlich, würdest Du in solch einer Stimmung aufs Klo können. ich brauche da auch meine Ruhe :flucht:

    Da gibt es keine pauschale Antwort, es muss einfach passen. Ich hatte schon so viele Pflegehunde hier und jeder hat seinen Deckel gefunden ... da war alles dabei, Familien, Paare, Studenten, Rentner ..... Die Chemie muss einfach stimmen.
    Bei einem Welpen sollte man natürlich nicht den ganzen Tag arbeiten und zumindest für die ersten Monate einen Plan B haben. Ein ängstlicher Hund braucht ein anderes Umfeld als ein Rotzlöffel. Ein Chi ein anderes Zuhause als ein Schäfi. Es ist ganz viel Bauchgefühl dabei und meist erkennt man schon an der ersten Mail, ersten Telefonat ob es passt. Entscheidend ist der Besuch, es ist schon erstaunlich wie sehr selbst ängstliche Hunde sich ihre Menschen aussuchen ... da verlasse ich mich immer auf mein Gefühl.

    Und natürlich muss man manchmal Leute enttäuschen. Wenn sich eine Familie mit 4 Kindern einen ängstlichen Junghund aussucht sage ich nein, genauso wie Hundeanfänger aus der Großstadt in der fünften Etage. Wobei mein jetziger Pflegewelpe dort überall einziehen könnte. Sie sehe ich aber nicht so sehr als Zweithund, sie braucht das einfach nicht.

    Am liebsten sind mir Paare ohne Kinder, Hund nicht länger als 4 Stunden alleine und sie haben schon einen Hund. Aber wie oben geschrieben ist auch alles andere möglich.
    Garnicht gehen Zwinger/Gartenhaltung, Hund mehr als 7 Stunden alleine, Hund als Handtaschenhund und keine Liebe für den Schatz.

    Ich bin hundealleinerziehend und arbeite Teilzeit, vorrangig wegen der Hunde. Und selbst das wäre schwierig, wenn meine Mutter nicht nebenan wohnen würde. Meine Hunde bleiben sehr gut alleine, alles bis 6 Stunden ist kein Problem. Aber man merkt einfach wenn es mehr als 4 Stunden sind, die Begrüßung fällt dann ganz anders aus.
    Ich war ein Jahr Vollzeit beschäftigt mit Hund, augenscheinlich hatte der Hund kein Problem damit. Aber es war einfach nur anstrengend. Nach 8 Stunden Arbeit war ich kaputt und der Hund ausgeschlafen, im Winter Gassi nur im dunkeln, an geistige Auslastung war nicht so denken. Für mich war das einfach nichts. Und als sie alt wurde konnte sie nicht mehr alleine bleiben, war nicht mehr stubenrein und brauchte jemanden um sich. Ich habe jetzt den dritten alten Hund und so langsam mag meine jetzige Omi auch nicht mehr zu lange alleine bleiben.

    Wie das funktioniert ? Ich bin bescheiden, ich brauche nicht viel und setzte einfach Prioritäten. Irgendwann habe ich mich gegen Karriere entschieden und mein Leben entschleunigt. Eine längere Krankheit tat ihr übriges, es gibt einfach wichtiges im Leben. Ob das ewig funktioniert, keine Ahnung, aber im Moment sind wir sehr glücklich damit.

    Puh schwierig zu sagen, ich würde damit rechnen das er weint. Ist ja eine fremde Umgebung und es gibt sicher auch Geräusche die er nicht kennt. Er kennt das alleine bleiben ja noch nicht. An die Box ist er aber gewöhnt ?
    Was wäre wenn er anfangs bellt ?

    Meine Hunde sind super mit kleinen Hund, sie leben auch immer mal wieder mit welchen zusammen. Aber mit ist letztens auf dem Hundeplatz auch aufgefallen das meine Hundeomi plötzlich am anderen Ende des Platzes einen Mini fixierte. Sie sieht nicht mehr so gut und es war definitiv der " Mäuse-Ratte-fang-Blick". Sie hat eine Sekunde später geschnallt das es ein Hund ist und sofort entspannt, aber ich glaube schon das solche Missverständnisse böse enden können. Und gerade im "Rudel".............

    Ich denke auch mit Geduld und einem kritischen Blick wird es hier der richtige Hund finden lassen, egal woher er kommt. Hundeerfahrung ist ja vorhanden und die meisten Tierschutzhunde sind unkompliziert, die schwierigen Kandidaten fallen nur mehr auf.

    Und wie hier schon viele schrieben, den wahren Charakter erkennt man erst nach einigen Monaten wenn der Hund angekommen ist. Das sage ich meinen Interessenten auch immer dazu. Die ersten zwei Wochen weiss ich nichts, nach vier Wochen kommen die ersten Veränderungen. Unkomplizierte Hunde sind aber selten länger als 2 Monate hier, in der Regel gibt es nach 2 Wochen Interessenten und dann folgt die Kennenlernphase.

    Aber man erkennt recht schnell ob ein Hund mit einem Kleinkind klarkommt oder ob der Angstverhalten zeigt.

    Aber eine Garantie gibt es doch nie. Ein Hund der im Zwinger lebt wird sich in seinem neuen Zuhause wahrscheinlich anders verhalten, ein Hund in einer Pflegestelle wahrscheinlich ebenso und ein Welpe vom Züchter kann sich ganz anders entwickeln. Ich habe schon Hunde aus anderen Pflegefamilien übernommen die dort als aggressiv galten, hier und in neuen Zuhause total liebenswert ... ich hatte schon wahnsinnige Kläffer hier, die das in den neuen Familien nie zeigten. Ich hatte mal einen Pflegehund hier , der bei den ersten Interessenten mit Kind nur bellte, einige Monate später völlig problemlos in eine Familie mit Kind zog, Dazu muss man wissen das die Hunde bei mir keine Kinderkontakte haben.
    Jeder Hund wird sich entwickeln und erst nach einigen Monaten wird man wissen wohin die Reise geht.
    Wenn der Hund schon in einer Familie mit Kindern im selben Alter gelebt hat ist das natürlich perfekt. Ansonsten würde ich wirklich vorschlagen ihr sucht einen Hund in Eurer Nähe und lernt ihn langsam kennen.

    Ach Quark. Ich nehme mal an Du kannst den Zweithund dann auch mit zur Arbeit nehmen, wo wäre das Problem ?
    Gleichgeschlechtlich ist doch auch kein Problem - die meisten Züchter haben doch auch mehrere Hunde.
    Na und der Größenunterschied ist doch nicht viel, der Cocker ist ja kein Chi.

    Wobei man bei Cockern wirklich auf eine gute Zucht achten sollte. Die meisten die ich kenne sind liebenswert, aber ziemlich durchgeknallte Hibbel.