Beiträge von Ninma

    Das ist ja logisch das Du damit die Freifolge im Sport versaust. Fuss heißt aufmerksames exaktes Laufen neben dem Besitzer - probiere das mal aus mit einem anderen Menschen - Du gehst 10 Minuten Fuss und schaust ihn an.

    2 Stunden neben mir laufen ist kein Spaziergang, der Hund muss sich auch dann massiv konzentrieren und findet das irgendwann doof. Abgehen davon das es extrem anstrengend ist. Leine dran und der Hund kann machen was er will, brauchst Du seine Aufmerksamkeit : Ansprechen + Bei mir kurze Sequenzen und dann wieder Freigabe.

    Wenn das Fuss im Sport gebraucht wird hat das Kommando im Alltag nichts zu suchen. Meine Hunde kennen Fuss, das halten sie max 2-3 Minuten aus oder ein Bei mir - was heißt lauf im 1 m Umkreis neben mir zügig mit - aber das halten sie auch nicht lange aus. Ist ja auch sinnlos für einen Spaziergang. Ansonsten sind sie halt Leinenführig, lange Leine heißt sie können machen was sie wollen, verkürze ich die Leine auf 1 m wird zügig mitgelaufen.

    Wie lange soll der Hund denn neben Dir laufen ?

    Meine Hunde sind selten lange alleine, ca. 2 x Woche bis zu 4 Stunden. Früher waren es aber auch mal 6 Stunden.

    Ich denke meine Hunde hätten auch kein großes Problem damit länger alleine zu bleiben, allerdings hätte ich nach 9 Stunden Arbeit keine Energie mehr einem ausgeruhten Hund Programm zu bieten ;)

    Meine Hündin hat ähnliches. Zuerst ist es mir an den Beinen aufgefallen, später auch Kopf und Rücken. Wir waren gleich beim Tierarzt und sie hat erstmal eine Salbe bekommen. Hotspot scheint es nicht zu sein, das hatte sie auch schon öfters. Flöhe sind ausgeschlossen, Herbstgrasmilben wäre möglich - waren aber nicht zu sehen. An den Stellen wo sie nicht lecken kann, Kopf und Rücken waren dicke Krusten - sie hat aber dickes Samojedenfell, so daß ich die Stellen nur durch Zufall entdecke. Meine und auch die Vermutung der Tierärzte sind das sie auf den Dünger reagiert der auf dem Feld vor unseren Haus einen Tag vorher ausgebracht wurde. Dafür spricht auch das es besser wurde und als sie die Tage aufs Feld lief wieder schlimmer. Im Moment scheinen die meisten Stellen abzuheilen und es kommt nichts neues dazu, hoffen wir.

    Hotspot sieht bei ihr immer anders aus als bei Emma.

    Ich denke das ist typischer Verhalten dieser Rasse.

    Meine Hündin war/ist auch so, die lief immer ohne Probleme durch die Stadt, zeigte sich anscheinend auch recht offen und unbefangen. Das hatte allerdings nichts mit souverän zu tun, sondern in der Stadt verhielten sich die Menschen in der Regel neutral. Wollte sie jemand anfassen oder starte sie an wurde sie unsicher. Leider habe ich das als sie jung war nicht genügend verhindert und so ihre Unsicherheit bestärkt. Das brauchte dann ein langes Training, heute ist sie wieder recht gelassen, aber Fremde brauchen sie nicht kraulen.
    Meinen Rüden hat noch nie jemanden ohne meinen Willen angefasst, klar ist es möglich das zu 100 % zu verhindern. Ich drücke schon durch meine eigene Körpersprache aus das der Hund nicht bedrängt werden darf und erkläre das nett und freundlich. Die meisten Menschen verstehen das sehr gut.

    Warum habt Ihr Euch denn für diese Rasse entschieden ?

    Ich würde erstmal versuchen rauszufinden wie die Prüfer bei Euch so ticken. Vielleicht Hundeschule , die müssten das ja wissen.

    Eine Bekannte musste mal einen Wesenstest machen, was hat sie sich für einen Kopf gemacht. Am Ende war es auch nichts anderes als der Straßenteil einer BH Prüfung und der Prüfer war super nett und verständnisvoll. Es gibt solche und solche Extreme.

    Allerdings frage ich mich echt wenn wegen solch einer Kleinigkeit schon jemand angezeigt wird, wo leben wir eigentlich. Man entschuldigt sich und gut ist.

    Ich weiß nicht ob das Programm für den Hund zu viel wäre, aber ich als Mensch wäre damit total überfordert :D Ich komme halt vom Dorf.

    Ich habe das mit dem Welpen gemacht was uns Spaß gemacht hat. Den Alltag gelebt und Ausflüge die ich mit den erwachsenen Hunden auch gemacht habe, nur sehr viel kürzer. Ansonsten kommt es auf den einzelnen Welpen an, das was er braucht bekommt er , je nach Hund ganz verschieden.

    Der Titer an sich sagt ja nicht viel aus, da bedarf eines kompletten Profils mit Eiweiß-Elektrophorese. Stell die Testergebnisse mal in Leishmaniose Forum ein, die helfen Dir gerne.

    Wir als Verein behandeln Leishmaniose immer, später kann man evt. die Medis absetzen.
    Das man eine Ehrlichiose nicht behandelt habe ich noch nie gehört .

    Schon, aber der größte Teil der intensivsten Prägungsphase ist mit 15 Wochen bereits vorbei.....

    Das stimmt natürlich :smile: Ich kann nur aus meinen eigenen Erfahrungen sprechen und ich hatte schon mehr als 15 Pflegies im Alter von 4-5 Monaten hier, die in einer Auffangstation geboren wurden. Sie holen nach und zwar in einem enormen Tempo, selbst wenn sie schissig sind. Schwieriger wird es wenn sie erst mit z.B. 8 Monaten kommen, dann sitzen evt Ängste oft schon tiefer. Ich finde den Unterschied immer wieder enorm. Aber wie gesagt, Leuten mit kleinen Kindern oder Anfängern empfehle ich immer einen Hund der schon in Deutschland ist. :gut:

    Du must halt wissen das du dir ein kleines Überraschungspaket ins Haus holst. Welpi wird definitiv nichts kennen, außer andere Hunde und seine Betreuungspersonen. Was nicht schlimm ist, in dem Alter lernen sie rasant. Ich habe gerade eine 4 Monate alte Pflegemaus hier. Am ersten Tag war sie schüchtern, am zweiten Tag freute sie sich über jeden Menschen, sie war etwas geräuschempfindlich und hatte Angst vor Straßenverkehr - das ist nach einer Woche kaum noch zu merken. Trotzdem verändert sie sich noch jeden Tag, im Moment ist sie ein kleiner frecher Wirbelwind. Mein letzter Pflegehund war ähnlich - wobei er in seiner neuen Familien einige Ängste zeigte, die er hier nicht hatte. Wie sich Welpie genau entwickelt wird man erst in ein paar Monaten sagen können.
    Pflegestelle mit Option auf Übernahme ist natürlich sehr gut, allerdings finde ich persönlich die 4 Wochen die man bei den meisten Vereinen hat, reichen kaum aus. Auf der anderen Seite sind 4 Wochen für einen Welpen eine sehr lange Zeit und wenn man ihn dann zurückgibt hat man ihm viele Chancen genommen.

    Ich finde es spricht bei Euch nichts gegen einen Hund aus dem Tierschutz. Hunde , auch Welpen, gibt es auf deutschen Pflegestellen zuhauf. Viel Glück bei der Suche !