Na Ihr 
Zum Thema mit einem kleinen Hund ist das einfacher. Ich selbst habe ja mittelgroße Hunde, 50 cm und 58 cm und gelegentlich mal Zwerge als Pflegehunde. Gut der Vorteil bei den Zwergen ist das ich sie mal auf dem Arm nehmen kann, aber in Punkto Leinenaggro finde ich sie viel schwieriger zu händeln als meine großen. Hätte ich nie gedacht das ich das mal sage
Die kleinen sind so schnell und wendig und so weit unten, hüpf, spring, kläff, rechts, links und schon wieder weg. Abgesehen davon nimmt kein anderer Hundehalter sie ernst. Da ist es mit meiner Zimtzicke viel einfacher.
Zum Thema ... positiv ... negativ. Als Madam anfing an der Leine aggressiv zu werden, habe wir es anfangs auch negativ versucht, blocken, abbruch, Wasser, Gehorsam .... ich hatte das Gefühl es wurde immer schlimmer. Irgendwann fingen wir an, den Ursachen auf den Grund zu gehen und positiv zu arbeiten. Klar dauert das länger, aber ihre Grundstimmung veränderte sich positiv und so wurden Hund und Mensch entspannter. Was nicht heißt das sie jeden Hund toll findet, das muss sie auch nicht. Und natürlich unterbreche ich auch mal ein fixieren, aber im Grunde habe ich nicht aufgepasst wenn sie erstmal fixiert. Denn vorher läuft schon ganz viel Kommunikation zwischen den Hunden. Sie hat gelernt Konflikte selber zu lösen und sich mir zuzuwenden, mir zu Vertrauen. Inzwischen kann ich sie an jeden Hund heranführen, wenn wir das beide wollen.
Negativ passt zu uns einfach nicht, ich denke da muss jeder seinen eigenen Weg finden.