Beiträge von Ninma

    Klar ist Wasser nicht schlimm, aber das Problem ist das diese Halsbänder über Schreckreiz arbeiten und der Hund am Anfang überhaupt nicht weiß warum, wieso, woher und er lernt nur durch Versuch und Irrtum das abzustellen. Ich stelle mir vor ich renne durch die Gegend und bekomme dauernd eine Dusche ab .... erschrecken lässt den Puls höher schlagen, der Adrenalinspiegel steigt und Stresshormone werden ausgeschüttet. Klar gibt es Hunde die das nicht interessiert, bei denen funktioniert das Halsband auch meistens nicht. Dann gibt es die sensiblen Hunde, da klappt das bestens, aber es würde auch anders gehen.

    Ich finde nach wie vor diesen Link dazu am besten : Sprühhalsbänder

    Oh je, meine Hündinnen hatten alle Lipome und die wurden immer ohne Probleme vom verschiedenen Haustierärzten entfernt. Das sind doch einfach Fettgeschwulste und solange Hund fit ist sehe ich kein Problem.
    Wir haben im Frühjahr unserer 13 jährigen Hündin mehrere entartete Fettgeschwulste entfernen lassen. Sie hatte diese auch schon viele Jahre, aber jetzt wurden sie teilweise so groß, das sie beim laufen störten. Dadurch war der Eingriff recht groß und sie war ein kleiner Flickenteppich, 4 große wurden entfernt, die kleineren haben wir gelassen.
    Aufgrund ihres Alters hatten wir eine gründliche Voruntersuchung mit Blutentnahme. Am OP Tag wurde sie unter Narkose gelegt und sicherheitshalber die Lunge geröngt, das sparte uns eine extra Narkose. Wäre irgendwas dramatisches gewesen, hätten wir nicht operiert. Weil es gerade passte wurde auch der Bewegungsapparat gecheckt. Alles fein. Sie hat eine Inhalationsnarkose bekommen und Mittags konnte ich sie wieder abholen. Am ersten Tag war sie wie besoffen ;) An Tag 3 konnte ich sie kaum davon abhalten zu flitzen und sie war empört das ihre Spaziergänge zu kurz waren. An diesem Tag war auch die Nachkontrolle, sie hat noch eine Infusion bekommen und das war es . Natürlich auch Antibiotika und Schmerzmittel. Die Heilung verlief total unproblematisch, nach 2 Wochen war alles vergessen .

    Ich bin ja auch immer dafür mit schwierigen Sachen in eine Tierklinik zu gehen, aber Lipome sind doch recht oberflächig und da vertraue ich meinem Tierarzt. Lief ja auch bestens.

    Wegen der Kosten frage ruhig nach, das habe ich auch gemacht und die Tierärztin hat mir alles genau erklärt. Wie gesagt der Eingriff war recht groß und wir haben um die 400 Euro bezahlt, das fand ich völlig ok.

    Meine Ömi kann das auch, sie wird jetzt 14. Bei ihr ist es aber meistens so, das sie einfach zurück zum Futternapf will, ihre Fressgier wird immer schlimmer :verzweifelt: Ansonsten ist sie noch topfit, aber sie hat Tage wo sie keinen Bock hat. Dann lasse ich sie auch Zuhause und in der Regel wirkt das Wunder. Wenn wir zurückkommen ist sie ganz empört, wie konntet ihr nur ohne mich gehen und am nächsten Tag ist sie die Erste an der Tür :D Wir gehen auch jeden Tag noch eine große Runde. Im Gegensatz zu ihren Altersgenossen die Einzelhunde sind ist sie noch extrem fit. Wer rastet der rostet, sagt man doch so schön. Allerdings wird sie immer wunderlicher, so daß ich sie zu ihrer eigenen Sicherheit sehr viel angeleint führe. All das setzt aber voraus, das Hund gesund ist.

    Im Grunde läuft es mit Maverick super :smile: Wir hatten einige schwierige Situationen die er klasse gemeistert hat. Auch auf einem Hundetreffen hat alles toll geklappt und ich würde mal sagen er hatte Spaß, trotz Kinder und vieler fremder Menschen.
    Wir waren viel unterwegs und ich etwas gestresst, so daß ich wenig auf ihn achten konnte. Und siehe da, er lief toll mit. Ich merke aber gerade das wir alle runterfahren müssen, er wird langsam angespannt und wirkt erschöpft. Insgesamt bin ich aber zufrieden.

    Zeigen und benennen läuft bei Radfahrern super, er sucht beim Markerwort regelrecht die Radler und bleibt entspannt. Sage ich nix gerät er nach wie vor in Panik. Bei reinen Menschenbegegnungen ist das schwieriger.

    Na Ihr :D

    Zum Thema mit einem kleinen Hund ist das einfacher. Ich selbst habe ja mittelgroße Hunde, 50 cm und 58 cm und gelegentlich mal Zwerge als Pflegehunde. Gut der Vorteil bei den Zwergen ist das ich sie mal auf dem Arm nehmen kann, aber in Punkto Leinenaggro finde ich sie viel schwieriger zu händeln als meine großen. Hätte ich nie gedacht das ich das mal sage :hust: Die kleinen sind so schnell und wendig und so weit unten, hüpf, spring, kläff, rechts, links und schon wieder weg. Abgesehen davon nimmt kein anderer Hundehalter sie ernst. Da ist es mit meiner Zimtzicke viel einfacher.

    Zum Thema ... positiv ... negativ. Als Madam anfing an der Leine aggressiv zu werden, habe wir es anfangs auch negativ versucht, blocken, abbruch, Wasser, Gehorsam .... ich hatte das Gefühl es wurde immer schlimmer. Irgendwann fingen wir an, den Ursachen auf den Grund zu gehen und positiv zu arbeiten. Klar dauert das länger, aber ihre Grundstimmung veränderte sich positiv und so wurden Hund und Mensch entspannter. Was nicht heißt das sie jeden Hund toll findet, das muss sie auch nicht. Und natürlich unterbreche ich auch mal ein fixieren, aber im Grunde habe ich nicht aufgepasst wenn sie erstmal fixiert. Denn vorher läuft schon ganz viel Kommunikation zwischen den Hunden. Sie hat gelernt Konflikte selber zu lösen und sich mir zuzuwenden, mir zu Vertrauen. Inzwischen kann ich sie an jeden Hund heranführen, wenn wir das beide wollen.

    Negativ passt zu uns einfach nicht, ich denke da muss jeder seinen eigenen Weg finden.

    Ich lese mal interessiert mit, für meine Schissbuxe würde mich das interessieren, er würde zwar nicht mehr weglaufen, aber sich bei einem Schreck verkriechen. Allerdings müssen wir zuerst noch weiter am Jagdtrieb arbeiten.

    Ehrlich gesagt bin ich schon etwas entsetzt, das ein Hund mehrmals die Gelegenheit bekommt zu jagen. Ist ja nicht so schlimm weil er ein Gerät trägt. Wild kann auch zu Tode gehetzt werden und ein Autounfall ist auch nicht ohne. Aber ich will hier keine Grundsatzdiskussion entfachen, ist ja nicht das Thema.

    Das funktioniert wahrscheinlich auch nur in Regionen mit gutem Handyempfang oder ?

    Ich hätte für meine Hündin die Hand ins Feuer gelegt und sie lief immer frei, bis sie eines Tages ohne ersichtlichen Grund über die Straße flitze. Ist nichts passiert, aber seither läuft hier keiner mehr an der Straße frei. Wir leben auf dem Dorf, nicht viel Verkehr, trotzdem werden hier immer wieder Hunde überfahren.

    Oder meine vorherige Hündin, die mitten auf dem Feld ganz plötzlich anfing einen Traktor zu umkreisen. Nein, das hat sie vorher noch nie gemacht. Anstatt anzuhalten für der Traktor schneller und schneller, bis sie abrufbar war hatte ich fast einen Herzinfarkt. Es sind eben Tiere und eine Garantie gibt es nie.

    Für mich macht das keinen Unterschied, ob die Leine dran ist oder nicht. Ich brauche keine 35 kg, die ich durch die Gegend ziehen muss. Die Leine hängt bestenfalls immer durch. Und er muss sich auch nicht besonders stark anstrengen, ich laufe mit ihm kein zick-zack. Oder empfindest du eine Einkaufstour mit deiner Freundin an deiner Seite als anstrengend?

    Obi dagegen ist schwer, weil der Hund exakt am Bein laufen und auf Signale achten muss.

    Ja ich empfinde einkaufen mit anderen anstrengend und mag es nicht besonders ;) Gerade wenn wir immer nebeneinander gehen sollten, immer zusammen stehenbleiben, zusammen weitergehen , zusammen umdrehen, nach rechts, nach links , immer aufmerksam sein, immer konzentriert ...das ist anstrengend. Klar mein Hund läuft auch mal mit durch die Stadt, dann angeleint, aber es ist schon sehr anstrengend und vorher und hinterher sind Schnüffelspaziergänge wichtig.

    Wir waren mal in einen kleinem Hundehotel zum Wellness mit Hund :D Da es nur ein Kurzurlaub war bin ich das Risiko mit meiner Zimtzicke eingegangen. Ich war positiv überrascht, jeder nahm Rücksicht und an den engen Treppen wartete man halt. Im Restaurant wurde der Abstand gewahrt. Im Auslauf hat man immer geschaut ob gerade andere Hunde da waren. Den haben wir aber eh nicht viel genutzt, da wir wandern waren. In ein Hundehotel wo alle grundsätzlich ohne Leine laufen dürfen wäre ich nicht gefahren.