Wir waren letztens in Hamburg und haben in einem Wohngebiet in einer Stunde mehr Kaninchen gesehen als das ganze Jahr auf dem Dorf. Meinen Hunden sind fast die Augen aus dem Kopf gefallen. Wild gibt es inzwischen überall, die Rehe lieben selbst unser Grundstück. Katzen gibt es überall, am Strand habe ich auch schon oft Füchse gesehen. Hühner, Schafe tippeln durch die Gegend ... alle für Hunde erreichbar. Mit einem jagdenden Hund oder auch einer Katze, die das Grundstück verlässt, muss man sehr aufpassen und ggf lieber anleinen.
Beiträge von Ninma
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Deshalb sollte man ja auch zur Brut- und Setzzeit auf den Wegen bleiben und die Hunde nicht auf Wiesen lassen...
Da brüten rein zufällig auch ein paar Bodenbrüter und noch so manch anderes Getier... 
Hier gibt es weder Wege noch Bürgersteige
Höchstens Trampelpfade und die Mamas legen die Kitze zu gerne direkt dort ab. Aber keine Sorge ich bin schon sehr achtsam und die Jäger sind zufrieden mit uns. Ganz im Gegensatz so den tobenden Familien, die so gerne Tierchen scheuchen und so schön schreien. Aber das ist jetzt am Thema vorbei 
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Wann und in welchen Situationen jault er denn ?
Wart Ihr schon beim Tierarzt ? In jedem Fall ist er zu jung um legal nach Deutschland eingereist zu sein, dann würde ich ihn gut durchchecken lassen.
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Man weiß ja nie wie sich Hunde ohne Kastration entwickeln. Trotzdem wartet man auch im Tierschutz meistens bis mindestens. 8 Monate, je nachdem. Ich hatte allerdings schon mal einen kleinen Rüden in Pflege der mit 5 Monaten kastriert wurde, warum auch immer. Das war und ist ein ganz toller kleiner Hund, völlig normal und auch erwachsen geworden. Genau wie alle anderen kastrierten Hunde die ich kenne.
Ich sehe da keinen Hinderungsgrund. -
Ach je ..... was wieder für eine Diskussion. Für die Katze tut es mir sehr leid, genau wie für die Hundehalterin, die sich anscheinend Gedanken macht. Ich denke die Threadstellerin wollte nur wissen was auf sie zukommt , da kann ich leider nicht helfen. Jetzt geht es hier um jagende Hunde, Hunde die kleine Hunde töten usw .... was hat das denn damit zu tun ?
Wenn man hier viele Beiträge liest müssten ein Großteil aller Hunde in Deutschland nur an kurzer Leine und mit Maulkorb geführt werden. Die meisten Hunden haben in irgendeiner Form Jagdtrieb und sei es nur Vögelchen. Nicht das ich das gut heiße, aber es gibt keine Garantie, mein Hund kann auch an einer 1 m Leine eine Katze die im Straßengraben sitzt töten ( alles schon passiert) oder mit Maulkorb zu Tode hetzten. Wie oft bin ich schon auf Kaninchen quasi draufgetreten , Kitze liegen im Gras usw.
Meine Hunde haben auch Jagdtrieb und laufen deshalb viel angeleint, die einzige Gelegenheit eine Katze zu jagen hatten sie auf sicher eingezäunten Grundstücken. Neee und nicht mit Absicht, man kann ja nun nicht 2000 qm Grundstück nach Streunern absuchen. Passiert ist zwar nichts .... ah doch mein Rüde wurde von einer Katze schwer verletzt. Da schert sich auch niemand drum.
Unsere eigene Katze wurde ein mal von Nachbarshündin geschnappt, das war wirklich nicht schön, zum Glück hatte sie nur Kratzer. Aber den Nachbarn deswegen anzeigen ? Wir leben auf dem Land ... so viele Katzen werden hier täglich überfahren. Es gibt eben für alles keine Garantie. Übrigens habe ich genau deshalb keine Katze mehr.Ich kann beide Seiten verstehen. Wünsche aber trotzdem der Hundehalterin alles Gute.
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Das kommt auf die Jahreszeit an. Im Sommer ist Kühlungsborn überlaufen und unfreundlich zu Hundebesitzern sind eher die Touristen. Wir haben selten Probleme und wenn man lieb fragt darf Hund überall mit. Wir meiden im Sommer Strand und die Touristenhochburgen. Ab Oktober bis Ende März sind die Strände alle wieder frei für Hunde, da können sie überall flitzen. Wobei die Stadt Kühlungsborn schon theoretisch Leinenzwang hat. Es gibt aber rundherum viele kleine Orte, wo es wunderschön ist. Oder zum Beispiel nur ein paar km entfernt Rerik, da hast Du die Ostsee und das Haff. Oder den Darß mag ich auch sehr.
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Der Hund hat das Kommando wahrscheinlich noch nicht generalisiert. Für Hunde ist Sitz im Haus und Sitz draußen etwas völlig verschiedenes. Baue es draußen genauso auf wie im Haus, er wird es dann wiedererkennen . Anfangs würde ich großzügig belohnen und langsam die Ablenkung steigern.
Vielleicht ist das ableinen auch im Moment noch eine zu große Belohnung ? Sprich er nimmt nichts mehr wahr, weil er nur das ableinen im Kopf hat. Oder er mag sich nicht setzten, der Boden ist zu hart, zu nass, zu unbequem - gibt ja so Rassen.
Klappt der Rückruf zuverlässig ? Vielleicht lässt Du ihn erst flitzen und legst später eine kleine Übungseinheit ein.Meine Hunde müssen vor dem ableinen nicht sitzen, sie sollen nur auf die Freigabe warten ... ob sie dabei stehen, sitzen, liegen oder kopfstand machen ist mir egal. Und gelegentlich wird auch noch ein einfaches Sitz belohnt, warum auch nicht ?
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Mit meiner Schissbuxe hätte ich im ersten Jahr nicht mal ansatzweise die Dinge machen können die hier beschrieben werden. Der ist schon in Ohnmacht gefallen wenn ich nur mit dem Arm gewackelt habe.
Für uns war die wichtigste Vertrauensübung zu lachen, Spaß zu haben und das Leben toll zu finden. Und vor allem nichts zu erwarten.
Später immer wieder kleine Beschäftigungen angeboten, auch wenn er anfangs nur dumm aus der Wäsche geschaut hat. Dann hat halt meine Hündin den Futterbeutel geholt, nach 1,5 Jahren sprang er auch mal einen Meter hinterher. Viel gebracht hat eine kleine Beschäftigungsgruppe, wo es einfach nur darum ging in Anwesenheit fremder Menschen Spaß zu haben. Das dann Step by Step ausbauen, je nachdem was der Hund einem gibt.
Ängstlich wird er immer bleiben, aber wir kommen gut durch das Leben und haben jede Menge Spaß ..... das ist alles was zählt. -
Ich sehe es genau umgekehrt
Beim Bögen gehen setzt sich der Hund aktiv mit der Situation auseinander und zeigt ein Alternativverhalten. Beim engen Bei Fuss lernt er nicht viel , außer das er bei Fuss geht, aber er findet den Hund an sich nicht besser und lernt nicht allein sein Problem zu lösen. Mein Rüde geht von alleine Bögen, das fördere ich , ich möchte ja das er sich zurücknimmt und nicht nach vorne geht - was schnell passieren würde wenn ich ihn in die Situation zwinge. Meine Hündin kann die Oberzicke bei anderen Hunden sein, nahes vorbeigehen hat alles nur schlimmer gemacht. Sie geht bögen sogar auf Kommando und wenn man ihre Körpersprache dabei beobachtet sieht man wie sehr sie damit lernt und den anderen Hund positiv wahrnimmt. Ziel ist doch die Sozialkompetenz des Hundes zu erhöhen und er lernt mir zu vertrauen. Ich zeige ihr das sie Bögen gehen kann und soll, sie vertraut mir und die Bögen werden kleiner. Für mich ist das Alternativverhalten zum pöbeln. Bei uns hängt ganz viel von dem entgegenkommenden Hund ab. Ist der gut erzogen und geht gesittet an der Leine haben wir überhaupt kein Problem mehr, da braucht es auch keinen Bogen
Wobei die Ninie auch mal ein klares hinter mir als Kommando bekommt oder wir hüpfen fröhlich am anderen Hund vorbei oder wir gehen einen Bogen oder sie geht entspannt bei Fuss oder wenn ich zu duselig bin pöbelt sie
Bei meinem Hasenfuß sehen die Abstände ganz anders aus. Mit einem Hund mit echter Beschädigungsabsicht habe ich jetzt keine Erfahrung, da mag das anders aussehen. -
So lange wie keine Gefahr droht, ist sie eigentlich sehr gut, wir haben sie auch schon 2,5 Jahre. Was davor genau war und passiert ist, weiß ja leider niemand.
Aber ganz offensichtlich traut sie uns nicht die "Beschützerrolle" zu. Daran arbeiten wir zur Zeit mit unserer Trainerin. Vorher haben wir mit ihrer Hilfe sehr gute Fortschritte gemacht, nur sind die seit Sannys Tod komplett dahin und seitdem stagniert auch jedes Training

Diese Vertrauensübungen haben deutlich besser geklappt als ich und auch unsere Trainerin vermutet hatten. Wir werden damit nun noch ne Weile weitermachen, aber wir sind schon ziemlich ratlos...Achso zum Clicker: Ja wir clickern. Mit dem Klick-für-Blick haben wir diese tollen Fortschritte gemacht, was mit "nur" Z&B nicht klappte. Jetzt reagiert sie nur noch bei völliger Entspannung auf den Clicker. Bei der kleinsten Anspannung von ihr, nichts mehr.
Wie wäre es eine längere Trainingspause zu machen und einfach überhaupt nicht an dem Problem zu arbeiten ? Bei Ninie hat das damals in Sachen Leinenaggro Wunder gewirkt. Später haben wir weiter gezielt daran gearbeitet, aber ich denke sehr viel Anspannung kam auch von mir.
Ansonsten muss man ausprobieren, der Maverick hat zwar kein Problem mit anderen Hunden, aber nur so als Bsp. Zeigen und Bennen klappt bei Fahrrädern wunderbar, seine größte Baustelle. Bei Menschen überhaupt nicht, ich denke da nimmt er oft nicht genug wahr - aber der Handtouch klappt dann oft trotzdem. Den haben wir so selbstbelohnend aufgebaut und er ist so einfach, das es gut klappt. Für den Notfall bauen wir gerade den Geschirrgriff gut auf. Anfangs hat er dann Angst bekommen, jetzt mit neuem Kommando funktioniert das schon recht gut, zumindest konnte ich ihn letzens super aus einem Knurrer rausholen.
Ich denke man braucht einfach verschiedene Werkzeuge und muss lernen was wann wie funktioniert.